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Published by Georg Otto
Ein Podcast auf Deutsch rund um das Thema luftgekühlte Volkswagen hat gefehlt. Georg Otto und Helge Ohmes schließen diese Lücke. In Vintage Wolfsburg geht es darum, Geschichte und Geschichten der deutschen, österreichischen und Schweizer VW-Szene zu konservieren. Zu Gast sind Menschen, die die luftgekühlte Volkswagen-Community prägten, inspirierten oder förderten. Beispielsweise Motorenbauer, Teilehändler und Restauratoren, aber auch Veranstalter, Autoren und Journalisten sowie natürlich Schrauber, die in den heimischen Garagen faszinierende Heckmotor-Volkswagen aufbauten. Die Bandbreite erstreckt sich über alle Altersstufen der Protagonisten, genauso auch über alle Formen der Fahrzeuge. Original oder frisiert, ganz egal, Georg Otto und Helge Ohmes kitzeln die aufregendsten, spannendsten und lehrreichsten Geschichten zu Käfer, Bus, Karmann & Co aus ihren Gästen heraus. Alle 14 Tage immer donnerstags erscheint eine neue Episode. Folgt uns auf Social Media für mehr Fotos und Infos zu den jeweiligen Episoden: [Instagram] (https://www.instagram.com/vintage_wolfsburg) [Facebook] (https://www.facebook.com/people/Vintage-Wolfsburg/61582811783260/)
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Die Splitbusfarm ist eine grüne Oase im Hinterhof eines Duisburger Stadthauses. Mit Grill, Sitzgelegenheiten und natürlich mit luftgekühlten VW. Mitten im Ruhrpott hat sich Lars Hardacker sein eigenes kleines Schrauber-Paradies aufgebaut und beweist damit, dass man als Fan klassischer Volkswagen auch in der City glücklich werden kann. Wann und wie die Transformation vom grauen Innenhof zum bunten Wohlfühlort vonstattenging, welche Wolfsburger Fahrzeuge dort umgebaut wurden und wie man damit 30.000 Follower auf Instagram gewinnt, das berichtet der Feuerwehrmann in dieser Episode von Vintage Wolfsburg. Außerdem erzählt er von seinen Schrauberanfängen an Polo und Golf, von seinen Reisen mit der Familie im T2 Westfalia-Bus und warum er 2015 endgültig ins luftgekühlte Lager wechselte. Natürlich kommen auch seine szenebekannten Autos wie der patinierte 65er T1-Bulli, der tiefe Karmann Ghia und der seltene VW SP2 nicht zu kurz, mit dem er 2026 eine Top 20-Trophäe bei der Le Bug Show in Spa-Francorchamps gewann. Lars Hardacker findet man auf Instagram unter @splitbusfarm
Ein eigenes Fahrzeug zu bauen ist sicher Traum vieler Auto-Fans. Andreas Frank setzt ihn um. Auf dem Fahrgestell eines VW Käfer. Und zwar nicht aus Kunststoff oder Blech, sondern aus Aluminium in Superleggera-Bauweise! Und als ob das nicht schon herausfordernd genug wäre, steht dem gebürtigen Freiburger dazu lediglich eine Einzelgarage zur Verfügung! Wie der Designer auf die Idee kam, seinen eigenen Sportwagen zu bauen, welche Wagen ihn bei der Formgebung inspirierten und mit welchen Mitteln er sein Projekt umsetzt, schildert er in dieser Episode von Vintage Wolfsburg. Daneben kommen auch Geschichten aus seinen Anfängen nicht zu kurz, als er mit 18 Jahren eher zufällig einen indiaroten Käfer kaufte, der seinem Kumpel zu jung war; er erzählt, wie er seine ersten Schritte mit dem Schweißgerät wagte und warum sein Karmann Ghia ein Unglücks-Auto ist. Außerdem erfährt man, wieso ein T2 Bus für ihn Endgegner-Qualitäten besitzt und was ihn dazu bewegt, stets heruntergekommene Vehikel zu kaufen, statt gleich mit der besseren Basis zu beginnen. Andreas Frank findet man auf Instagram unter @f.rank3500
Ein Hebmüller auf dem Dachboden? Eine Okrasa-Vergaseranlage unter der Werkbank? Als gelernter Elektroniker bei der Schweizer Teilemanufaktur Cagero neue Produkte entwickeln? Alles ist möglich! Und alles spielt in Roman Haltiners Leben eine Rolle. Bereits mit 18 Jahren stürzte sich der junge Eidgenosse mutig in die erste Vollrestaurierung: Den 67er T1 Fenster-Bus brachte er innerhalb von etwas über einem Jahr wieder auf die Straße. Daneben frönte er seinen anderen beiden Leidenschaften, skaten und Snowboard fahren. Aus dem Hobby wurde ein Beruf, ein eigener Laden war die logische Konsequenz. 2015 dann der Quereinstieg bei Cagero. Wieder ein Beweis dafür, dass man nicht unbedingt in dem erfolgreich ist, wofür man ein Zertifikat hat, sondern in dem, was man mit Freude und Talent angeht. Wie Romans Aufgaben bei Cagero aussehen, warum er seinen zweiten VW Bus in Arancio Borealis von Lamborghini lackierte und weshalb sein aktuelles Projekt unbedingt einen Porsche 356-Motor im Heck haben muss, obwohl es ein Volkswagen ist, erklärt er in dieser Episode von Vintage Wolfsburg. Mehr von Roman Haltiner findet man auch auf Instagram unter @aircooled_ch
In der Schweiz ist Cagero aus der luftgekühlten VW-Szene nicht mehr wegzudenken. Aber auch international erlangten die Eidgenossen Bekanntheit, vor allem durch ihre qualitativ hochwertigen Eigenprodukte wie Unterflur-Ölkühler, ProHinge-Motorhaubenaufsteller oder verstellbare Vorderachsen. Gründer und Eigentümer des Unternehmens ist Gerhard "Gery" Gysi. Zusammen mit seinem Bruder Roland begann er 1988 mit dem Umbau von VW Käfern zum Cabriolet. Was zunächst als Hobby zur Finanzierung der eigenen Boxermotor-Leidenschaft gedacht war, entwickelte sich schnell zum ernsthaften Geschäft. Im Podcast schildert Gerhard die luftgekühlte Prägung in der Kindheit, den Kauf des ersten Volkswagens und den Start der eigenen Firma. Außerdem gibt er Einblicke in die Entwicklung des Betriebs vom kleinen Teilehändler zum Hersteller erstklassigen Zubehörs für Käfer, Bus, Karmann Ghia und Co. Der Geschäftsmann und Enthusiast berichtet unter anderem vom Aufbau eines Käfers zum Testwagen, der dem Schweizer DTC (ähnlich dem deutschen TÜV) monatelang zur Verfügung gestellt wurde, um Teilegutachten zu erlangen sowie von seiner ersten Reise in die USA zur "VW Performance Industry Expo" in Los Angeles 1990.
Delassüh. Genau, so wird "Delassus" tatsächlich ausgesprochen, weil Französisch. Dieser Schriftzug schmückt einen der bekanntesten Barndoor-VW-Busse der luftgekühlten VW-Szene. Der zweifarbig blau-graue 52er Kombi ist seit 1995 im Besitz von Ulrich Seibel. Damals interessierte sich kaum jemand für T1-Busse, schon gar nicht für die früher "Glatzenbus" genannten Modelle, die bis Februar 1955 gebaut wurden. Doch die VW-Karriere des Pfälzers begann bereits 1988, als er seinen ersten Bulli, ein 65er Modell, erwarb und restaurierte. Sehr ungewöhnlich zu jener Zeit, als die Transporter der ersten Generation einfach nur als billige Arbeitstiere dienten. In fast 40 Jahren eignete sich Ulrich ein unglaubliches Wissen in Bezug auf die Volkswagen Busse an, vor allem zu T1 und T2. In dieser Episode dreht sich jedoch nicht alles um die Nutzfahrzeuge aus Hannover, sondern auch um seine 7000 Miniaturen umfassende Bus-Modellauto-Sammlung, seinen brasilianischen Puma Sportwagen sowie um eine einmalige Sonderkarosserie auf VW-Käfer-Basis, die in der Karosseriebau-Meisterschule in Offenburg entstand.
Er ist der Designchef der Marke VW. Und sogar der Designchef der ganzen Volkswagen Gruppe. Er ist aber auch Auto-Enthusiast, ein Kind der Käfer-Szene und bodenständig wie ein Niedersachse - obwohl er in Bingen am Rhein zur Welt kam: Andreas Mindt. Im Podcast spricht er nicht über von ihm gezeichnete Fahrzeuge wie Tiguan oder Golf 7, Audi A1 und Bentley Batur, sondern über seinen ersten Käfer, Reparaturen auf dem Gehweg und den Verkauf von selbst gestalteten T-Shirts beim VW-Rennen in Geesthacht, um sich eine verstellbare Vorderachse und Doppelvergaser leisten zu können. Mit viel Humor erzählt er von seinem nach Cookies duftenden zweiten Kugelporsche, seinem heutigen Kurvenjäger, einem 1970er Spar-Käfer, und von den Barnpartys, die er zusammen mit drei Freunden seit 2003 ausrichtet. Nicht zu vergessen sein "Jugend forscht"-Projekt, dass er tatsächlich in den Windkanal von VW stellen durfte, sein Beitrag zur Rekonstruktion der VW 30-Karosserie aus der Grundmann-Sammlung, sowie die daraus resultierende Inspiration für kommende Volkswagen-Modelle. Und wenn er mit Kollegen aus der Automobilindustrie Pässe abfährt, denn sitzt er stets hinter dem Steuer seines Käfers, umringt von Porsche 911 GT3, Ferrari F430 oder Nissan Skyline R32. Der Hero ist dabei aber immer der kleine Wagen aus Wolfsburg.
Marathonblau. Wer dieses Wort in der luftgekühlten VW-Performance-Szene hört, dem kommt sofort ein Käfer in den Sinn: Ein 1303, aufgebaut im German Look mit goldfarbenen BBS-Kreuzspeichenfelgen und jeder Menge Carbon-Teilen. Dieser Volkswagen ist weltweit zum Vorbild dieser Stilrichtung geworden und schmückte die Seiten diverser Magazine und Bücher. Sein Erbauer und Besitzer ist Christian Stelzer, Karosseriebauer aus Essen. Er erzählt im Podcast die komplette Entstehungsgeschichte seiner rollenden Ikone, warum er Titanschrauben zum Befestigen der Kotflügel verwendet, weshalb die Stoßstangen glänzen und doch nicht aus Blech sind und warum es unbedingt federleichte Kabel und Stecker aus der Formel 1 sein mussten. Doch es gab auch noch ein Leben vor diesem Käfer, ebenfalls ein marathonlauer Schiebedach-1303. Mit beiden erlebte er wilde Geschichten, inklusive Stilllegung durch zwei Polizeibeamte im Ford Granada, Unfallreparatur auf dem Anhänger und Sieg bei der sport auto Drift Challenge auf dem Hockenheimring.
Der Wiederaufbau des VW 38-Prototypen aus der Grundmann-Sammlung war sicher eine der aufsehenerregendsten Restaurierungen der letzten Jahre. Axel Struwe, Diplomfotodesigner und bekennender Uralt-VW-Fan, begleitete das Projekt von Anfang an mit seiner Kamera. Das führte zu einem heute sehr gesuchten Buch aus dem Delius Klasing-Verlag: "Der erste Brezelkäfer - Wiederauferstehung eines Prototypen von 1938". Wie es zu der Zusammenarbeit mit Traugott und Christian Grundmann kam, welche Herausforderungen im Verlauf der Arbeiten auftraten und mit welcher Detailliebe Axel zu Werke ging, legt er im Podcast dar. Außerdem berichtet der Bielefelder von seinem akribischen Barndoor-Bus-Aufbau (bekannt aus Käfer Revue 1/2010), von seiner ungewöhnlichen Herangehensweise bei der Instandsetzung eines seltenen 58er Karmann Cabrios sowie von einem Typ 60 KdF-Wagen, der im Dachstuhl einer Scheune hing. Des Weiteren klärt sich im Podcast, warum er Schenk-Schalthebel-Aschenbecher reproduziert, weshalb er authentischen Stoffkeder nachfertigt und wie er dazu kam, Goldband für Westfalia SO23-Busse anbieten zu können.
Er fing mit einem VW Käfer an, restaurierte einen 14er Karmann Ghia und blieb beim VW 1500/1600, auch bekannt als Typ 3, hängen: Mario Steinhauser. Mittlerweile besaß er wahrscheinlich mehr Limousinen, Fließeheck und Variant der Baureihe, als jeder andere in Deutschland. Und auch sein Teilelager für die Typ 3-Modelle sucht seinesgleichen. Kein Wunder, eröffnete der Oberpfälzer doch 2008 seinen eigenen Laden und achte das Hobby zum Beruf. Seit dem entwickelte sich das Type 3 Headquarter, kurz T3HQ, zu der Anlaufstelle in Sachen große Volkswagen. Unter der Internetadresse www.type3headquarter.de finden Interessenten nicht nur Reproduktionen und Gebrauchtteile, sondern auch viele NOS-Komponenten. Wie es dazu kam, dass sich der gelernte Versicherungskaufmann mit alten VW-Teilen selbständig machte, welche Raritäten er schon in Händen hatte und wie er den größten Coup seines Lebens landete, schildert er in dieser Episode von Vintage Wolfsburg. Man erfährt aber auch etwas über den privaten Mario Steinhauser, seine Frühzeit in der luftgekühlten Szene und seine ersten Projekte, darunter ein Typ 4-angetriebener Brezelkäfer im German Look. Mehr dazu gibt es auch auf Instagram unter @t3hq_mario
Print ist tot? Noch lange nicht! Bester Beweis ist das 2024 ins Leben gerufene bilinguale Lüftkuhlers-Magazin. Verantwortlich dafür ist Mike Schubert aus Duisburg. Aus einer Bierlaune heraus entschloss sich der studierte Kommunikationsdesigner dazu, eine luftgekühlte VW-Zeitschrift zu publizieren. Wie es genau dazu kam, welche Pläne er damit hat und was er für eine sammelnswerte Publikation zum berühmten Internationalen Volkswagen Veteranentreffen in Hessisch Oldendorf herausbringen wird, das erläutert er im Podcast. Weitere Infos dazu bekommt man zusätzlich unter www.luftkuhlers.com, vorbestellen kann man die Hessisch Oldendorf-Ausgabe unter https://heckkraftmotors.de/HO26-BEGLEITBUCH-LUeFTKUHLERS-Sonderausgabe-zm-Veteranentreffen-Hessisch-Oldendorf-DEUTSCH-ENGLISH Natürlich erfährt man aber auch mehr über die private Seite des als Videograf arbeitenden VW-Fans. Wie ihn der Karmann Ghia seines Onkels prägte, warum er erst mit 33 Jahren ins luftgekühlte VW-Lager überwechselte und wie er an einen 11-Fenster-Bus geriet, obwohl er eigentlich gar keinen haben wollte. Spannend vor allem, weil er den T1 innerhalb eines Jahres - davon monatelang unter freiem Himmel, ohne große Vorkenntnisse im Schweißen - wieder auf die Straße brachte.
"Ausgefuchst" hieß seine Geschichte im VW Scene-Magazin. Damals, 1993. Und jeder wusste bei dem Wort sofort, dass das Feature von einem hellblauen 62er VW Käfer im angesagten 80er-Jahre California Look gemeint war. Mit polierten Fuchs-Felgen, einteiligen Türscheiben und Billet-Zubehör, also Accessoires aus gefrästem Aluminium. So was hatten wir in Deutschland noch nicht gesehen! Der Volkswagen schien direkt aus Kalifornien zu kommen, nur mit dem Unterschied, dass er ein deutsches Kennzeichen trug. Hinter diesem die Szene so prägenden Fahrzeug steckt Ingo Neuhaus. Der Karlsruher erzählt im Podcast, woher er die Inspiration hatte, sein erstes Auto genau so aufzubauen, was sein Hobby als BMX-Racer damit zu tun hatte und warum er mit zarten 20 Jahren schon mit drei Kumpels die Westküste der USA unsicher machte. Außerdem berichtet der Familienvater von aufregenden Fahrten zu Treffen nach Menton, Ancy-le-Franc (Super VW Nationals) und Esher (Volksworld Show) sowie dem Verbleib seines heute legendären Käfers.
Wie steht es um die Zukunft des Mai-Käfer-Treffens? Henry Hackerott, der Mann hinter Deutschlands größtem luftgekühlten VW-Event (https://maikaefertreffen.de), spricht in dieser Episode nicht nur über den Beginn im Jahr 1983, als sich ein paar VW Käfer-Fans auf dem Zoo-Parkplatz in Hannover trafen. Er erinnert auch an die Highlights und Ortswechsel, die Aufnahme der Show-Bühne und die Sortierung der Reihen nach Bauform, wie beispielsweise Bus, Karmann Ghia oder Typ 3. Natürlich klären wir auch die Frage, wie lange der mittlerweile 65-Jährige das Großereignis noch durchführen will und kann. Bei all dem vergessen wir aber nicht den privaten Henry Hackerott. Der ist nämlich ein ausgemachter Fan luftgekühlter Volkswagen, vor allem vom Typ 1303. Wieso man ihn dann aber für seinen gelben Cal Look-Ovali mit den Porsche Fuchs-Felgen kennt und warum das Sondermodell "Big" viel begehrenswerter ist als der "Gelb-Schwarze-Renner", das alles erfährt man in dieser Folge von Vintage Wolfsburg.
Bücher sind immer noch die zuverlässigste Informationsquelle, das gilt auch für die luftgekühlte VW-Welt. In dieser Episode von Vintage Wolfsburg stellen Georg und Helge Lesenswertes vor, dass die beiden für empfehlenswert halten. Dabei geht es nicht nur um Grundsätzliches wie Primärliteratur, wozu Bedienungsanleitungen für Käfer, Bus und Co sowie Volkswagen-Werkstatthandbücher zählen, sondern auch um Fachbücher, Bildbände und Modell-Monografien. Unter den vorgestellten Publikationen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die besten DIY (Do-it-yourself)-Handbücher helfen Neulingen genauso wie erfahrenen Schraubern, Nachschlagewerke vermitteln geschichtliches Wissen rund um die Entstehung der Marke Volkswagen und Bildbände sorgen für entspanntes Eintauchen in die sympathische Szene rund um die Heckmotor-Autos aus Wolfsburg, Hannover und Osnabrück.
Er hat ein erstaunliches Wissen zu Karmann vom Typ 14, zu frühen VW 411 und zu raren Formula Vee-Zubehörteilen: Lutz Gaas. Der Volkswagen-Fan aus Gifhorn ist bei Freunden des Osnabrücker Sportwagens nicht nur als Gründungsmitglied der Karmann Ghia IG Südheide, sondern auch als zweifacher Buchautor und Webmaster hinter der wertvollen Datenbank www.karmann-ghia-archiv.de bekannt. Doch damit nicht genug. Mittlerweile kennt sich der Energieanlagenelektroniker auch mit frühen VW 411 aus, von denen er gleich zwei besitzt. Nicht irgendwelche, sondern die ältesten in privater Hand! Und als hätte er mit diesen Fahrzeugen noch nicht ausreichend skurrile, lustige und wirklich abenteuerliche Geschichten erlebt, begann Lutz noch mit dem Sammeln von seltenem Formula Vee-Zubehör, das es vor allem in den USA für Käfer & Co beim VW-Händler gab. Ob er sich dazu auch noch den passenden Kugelporsche kaufte oder nicht, erfahrt Ihr neben all den anderen Storys in dieser Episode.
Wer kennt sie nicht, die rotbraune rasende Brezel mit ihren unscheinbaren Radkappenfelgen? Genau, wir sprechen von der Klaus-Brezel, dem Wagen, der den Motorenbauer Rolf Klaus bekannt und berühmt machte. Bereits in den 1970ern frisierte der Nordrhein-Westfale seinen 46er Käfer, verpasste ihm zuerst einen Typ 3-Motor, dann diverse Porsche 356-Triebwerke und landete schließlich beim Typ 4, dem Big Block unter den luftgekühlten VW-Maschinen. Welche amüsanten Geschichten er mit dem über 200 km/h schnellen Käfer auf der Rennstrecke und der Autobahn erlebte, erzählt er im Podcast. Darüber hinaus berichtet Rolf Klaus von der Gründung seines Betriebs, den vielen selbstkonstruierten Gussteilen und seiner Philosophie beim Motorenbau. Er lässt die Zuhörerinnen und Zuhörer teilhaben an seiner Erfahrung mit Redakteuren der Zeitschrift "sport auto", mit neugierigen Polizeibeamten, die auch mal auf dem Beifahrersitz für eine Probefahrt Platz nahmen sowie mit US-amerikanischen Tuning-Teilen.
Das eigene Auto auf der SEMA-Show in Las Vegas stehen zu haben ist sicher für viele ein Traum. Für Jo Klug wurde er 2019 Wirklichkeit. Als Gewinner der von Mattel ausgerichteten Hot Wheels Legends Tour Germany reiste der damals 27-Jährige zusammen mit seinem Baja Bug ins amerikanische Glücksspiel-Paradies. Wie dieses aufregende Abenteuer zustande kam, welche Hürden sich trotz bester Organisation auftaten und ob er mit seinem höhergelegten Volkswagen durch die Mojave-Wüste des US-Bundesstaates Nevada ballern konnte, erzählt er im Podcast. Darüber hinaus erfahren die Zuhörerinnen und Zuhörer, wie es ist, in einem Haushalt aufzuwachsen, in dem Vater, Mutter und Schwester vom luftgekühlten VW-Virus befallen sind, warum das Reisen im geländegängigen Käfer so viel Freude bereitet und wie man als junger Ingenieur darauf kommt, ein eigenes Kompressor-Kit für den Typ 1-Motor zu entwickeln. Mehr von ihm erfahrt Ihr zudem auf Instagram unter @baja.jo
Von Erlangen nach Peking im Brezel-Käfer? 11.000 Kilometer in 31 Tagen? Genau das hat Richard Hausmann gemacht. Und genau davon erzählt er in diesem Podcast. Doch seine spannenden Geschichten drehen sich nicht nur ums Reisen in richtig alten luftgekühlten Volkswagen, sondern auch um seine Leidenschaft für "Kraft durch Freude"-Wagen, kurz KdF. Nur etwa 650 Stück dieser Fahrzeuge entstanden zwischen 1938 und 1945. Richard besitzt vier davon und veranstalte alle vier Jahre ein eigenes Treffen für diese Raritäten. Der Aufbewahrungsort für seine seltenen Volkswagen ist dabei keine profane Halle, sondern ein Nachbau einer VW-Werkstatt, wie sie in den 1950er-Jahren idealerweise ausgesehen hat. Wer jetzt denkt, die habe er sich einfach so hinstellen lassen, der täuscht sich. Im Podcast berichte der Franke, wie er zusammen mit Freunden die Hallentore, Fenster oder auch die alten Bakelit-Lichtschalter eigenhändig aus Abrissgebäuden und Industriebrachen besorgte. Mehr von ihm gibt es auf Instagram unter @richard_hausmann
Gelb. Schiebetür. Sechszylinder. In der luftgekühlten Szene weiß fast jeder sofort, um was für ein Auto es sich handelt und wer der Besitzer ist. Gemeint sind Arne Steffen und sein 67er T1-Bus. Der Holsteiner kaufte sich den Ex-Feuerwehrbulli bereits 1990, also gut zehn Jahre bevor der Hype um die Transporter der ersten Generation so wirklich begann. Arne leistete entsprechend viel Pionierarbeit in Sachen Bus-Tuning, was ihm schließlich den Spitznamen "Bus Doc" einbrachte. Im Podcast berichtet er nicht nur von seinen Forschungen zu Schräglenkerumbau, T2a-Vorderachsen und Einbau eines Porsche 911 Sechszylinders, sondern auch von Rückschlägen in Sachen Getriebe, Typ 4-Motor und dem leidigen Thema TÜV und Eintragungen. Dabei vergisst er auch nicht abenteuerliche Storys aus seinen wilden Anfangstagen als Käfer-Fahrer, Treffen-Organisator und Teilehändler zu verraten. Auf Instagram findet Ihr ihn unter @steffenarne
Sven Zimmermann. Ein Name, der in den letzten 20 Jahren häufig als Autor und Fotograf in VW-Magazinen rund um den Globus aufgetaucht ist. Doch wer steckt dahinter? In Episode #008 erzählt der Cal Look-Fan von seinen luftgekühlten Anfängen, einem schicksalhaften Kauf einer Ausgabe der französischen Zeitschrift Super VW sowie die Geschichte seines 61er Faltdach-Käfers, den er schon seit über drei Jahrzehnten besitzt und anfänglich ganz original lassen wollte. Aber dann doch nicht konnte. Der Hesse, den Ihr auf Instagram unter @jupite_jones findet, berichtet mit viel Humor von seinem ersten Trip nach Süd-Kalifornien und was die luftgekühlte Szene dort mit ihm machte, wie er zum Schreiben und Fotografieren kam, obwohl er im richtigen Leben Bauingenieur ist und wieso sein golfblauer Käfer sogar Jean Pierre Kraemer von JP Performance ein breites Grinsen ins Gesicht zauberte. Das sehenswerte Video dazu findet Ihr hier: https://youtu.be/8yF5omB76VA?si=zNecb8tLaM4lMS6x
Georg und Helge blicken zurück auf die ersten zwei Monate Vintage Wolfsburg, auf tolle Gäste und deren Volkswagen. Sie bedanken sich bei allen Unterstützern am Zeichenbrett, im Tonstudio und auf Social Media und gewähren einen Ausblick auf spannende neue Episoden in 2026. Ein Weihnachtsgruß und der Hinweis auf das "VW Käfer und VW Veteranen Wintertreffen" in Herford, auf dem die beiden 2026 vertreten sein werden, runden dieses Special ab.
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Observed September 20, 2026.
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