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Published by Paul Ronzheimer
Der 2025 mit einem Bambi ausgezeichnete Podcast von Journalist und Kriegsreporter Paul Ronzheimer, Journalist des Jahres 2022. Täglich mit den großen Themen, die unser Land bewegen, innen- und außenpolitisch. Ob von der Frontlinie oder aus den Hinterzimmern der Macht - aber vor allem immer ganz nah dran. Paul gibt Euch Einblicke in die wichtigsten Ereignisse der Welt, egal ob Ukraine, Israel, der US-Wahlkampf oder hier in Deutschland und erzählt, was das Reporterleben mit ihm persönlich macht. Paul liefert Euch in RONZHEIMER. Interviews und Analysen, beleuchtet die Hintergründe und ist live vor Ort - abonniert den Podcast und verpasst keine Folge mehr.
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Paul Ronzheimer spricht mit dem Militärexperten Carlo Masala, Professor für Internationale Politik an der Universität der Bundeswehr München, über die drastischen Warnungen von BND-Chef Martin Jäger und die Frage, wie nah Deutschland einer direkten Konfrontation mit Russland tatsächlich ist.
Paul Ronzheimer spricht in Kiew mit Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche über ihre Reise mit Bundeskanzler Friedrich Merz und die verschärfte Sicherheitslage. Reiche berichtet von Luftalarm, russischen Drohnenangriffen und ihren Gesprächen mit Präsident Wolodymyr Selenskyj über Luftabwehr und die weitere deutsche Unterstützung.
Im zweiten Teil spricht Paul Ronzheimer mit dem Schriftsteller Maxim Biller über Meinungsfreiheit, Medien und die Frage, warum echte gesellschaftliche Debatten aus seiner Sicht immer seltener werden. Biller kritisiert eine zunehmende Gleichförmigkeit im Journalismus und warnt davor, dass sich die politische Mitte zwischen den extremen Rändern immer weiter verengt.
Paul Ronzheimer spricht mit dem Schriftsteller Maxim Biller über seinen neuen Roman „Schwarze Samstage“, seine jüdische Familiengeschichte und die Frage, warum Antisemitismus für ihn bis heute ein wiederkehrender Teil deutscher Geschichte ist. Biller erzählt von seinen Erfahrungen seit dem 7. Oktober, seiner Kritik am Umgang mit Israel und dem Antisemitismus von links.
Paul Ronzheimer spricht mit Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT und Leiter ihres Moskauer Büros, über die Lage in Russland nach der Parlamentswahl. Thumann berichtet von stark gestiegenen Preisen, wachsendem Unmut und einer Wirtschaft, die immer stärker auf den Krieg ausgerichtet wird – ohne dass sich dieser Frust bislang grundsätzlich gegen Putin und den Krieg richtet.
Ein Flug auf dem Weg nach Tel Aviv gerät außer Kontrolle: Der Co-Pilot soll den Kapitän im Cockpit mit einem Messer angegriffen haben. Die Maschine setzt zunächst den allgemeinen Notfallcode 7700 ab, wenig später folgt 7500 – das internationale Signal für eine Flugzeugentführung.
Paul Ronzheimer spricht mit Peter Matuschek, Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstituts Forsa, darüber, warum sich immer mehr Menschen von Merz und der Union abwenden. Matuschek erklärt, weshalb die AfD weiter zulegen konnte, wohin die verlorenen CDU-Wähler gegangen sind – und warum Merz für die Krise der Union eine zentrale Rolle spielt.
Paul Ronzheimer spricht mit Anke Myrrhe, stellvertretende Chefredakteurin des Tagesspiegels und Autorin des Berlin-Newsletters „Checkpoint“, über die Machtfrage nach der Berlin-Wahl. Es geht um den Umgang der Linken mit Antisemitismus-Vorwürfen, den Einfluss des radikalen Parteiflügels und die Frage, ob Spitzenkandidatin Elif Eralp ihre Partei auf Regierungskurs bringen kann.
Paul Ronzheimer und Filipp Piatov sprechen über die neuen Spannungen zwischen Union und SPD. Nach dem Streit über Rente und Steuern sorgt nun auch die Pflegereform für Konflikte. Gleichzeitig gehen CDU-Ministerpräsidenten zunehmend auf Distanz zu Merz. Paul berichtet von einer „Trendumkehr“ innerhalb der Partei und erklärt, warum die Entwicklung für den Kanzler gefährlich werden könnte.
Paul Ronzheimer spricht mit Johannes Winkel, Bundesvorsitzender der Jungen Union und stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion, über die schweren Wahlniederlagen der CDU und den wachsenden Druck auf Friedrich Merz. Winkel warnt, dass seine Partei ohne grundlegende Veränderungen ein „existenzielles Problem“ bekommen werde – und fordert echte Strukturreformen statt weiterer Ankündigungen.
1945 liegt Deutschland in Trümmern. Die NS-Diktatur ist besiegt, doch die Menschen, die sie getragen haben, sind noch da. Millionen ehemalige Parteimitglieder, Soldaten, Beamte und Funktionäre müssen plötzlich ihren Platz in einer neuen Demokratie finden.
Paul Ronzheimer spricht mit Sascha Chaimowicz, Chefredakteur des ZEITmagazins, über seinen Alltag als Jude in Berlin-Kreuzberg. Seit dem 7. Oktober habe sich das Lebensgefühl im Viertel grundlegend verändert: Chaimowicz erzählt, warum jüdische Freunde ihren Davidstern verstecken, weshalb seine Familie offen über einen Umzug nachdenkt und warum er sein Kind möglicherweise nicht auf eine Kreuzberger Schule schicken will.
Paul Ronzheimer spricht mit der Wirtschaftsjournalistin Julia Löhr über die Folgen des Iran-Kriegs für Deutschland. Benzin und Diesel sind deutlich teurer geworden, hohe Energiepreise treiben die Inflation und belasten Unternehmen und Verbraucher. Löhr erklärt, warum die wirtschaftliche Erholung trotzdem trügerisch sein könnte – und weshalb die Krise aus ihrer Sicht noch lange nicht vorbei ist.
Paul Ronzheimer spricht mit Karina Mößbauer, Chefreporterin Politik bei The Pioneer, über die Krise von Friedrich Merz und seiner Partei. Nach den jüngsten Wahlniederlagen herrschen in der CDU laut Mößbauer Ratlosigkeit, Resignation und Verzweiflung. Gleichzeitig fehlt ein Plan B für einen möglichen Kanzlerwechsel – auch wenn inzwischen selbst Markus Söder wieder als möglicher Nachfolger genannt wird.
Paul Ronzheimer spricht mit der langjährigen Russland-Korrespondentin Sabine Adler über die Parlamentswahl in Russland, die Unterdrückung der Opposition und die Frage, was Wladimir Putin als Nächstes plant. Adler erklärt, warum eine neue Mobilisierung weiterhin möglich ist und wie der Kreml das Wahlergebnis als Bestätigung seines Kriegskurses inszeniert. Außerdem geht es um die Gefahr russischer Provokationen gegen NATO-Staaten, mögliche Drohnen- und Sabotageangriffe sowie das schwierige Verhältnis zwischen Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj. Adler hält auch punktuelle russische Angriffe auf NATO-Gebiet für vorstellbar und erklärt, warum Europa aus ihrer Sicht stärker an einer eigenen Initiative für einen Waffenstillstand arbeiten müsste.
Paul Ronzheimer spricht mit dem Extremismus-Experten Ahmad Mansour über den Erfolg der Linken und die Bilder von ihrer Wahlparty. Mansour erklärt, warum er Antisemitismus innerhalb der Partei nicht für ein Problem einzelner Mitglieder, sondern für ein strukturelles Problem hält – und welche Rolle der Gaza-Krieg, soziale Medien und die Ansprache junger und migrantischer Wähler beim Wahlerfolg gespielt haben.
In Mecklenburg-Vorpommern fällt die Union in der Hochrechnung auf 4,9 Prozent und muss um den Einzug in den Landtag zittern. In Berlin verliert die CDU deutlich, während die Linkspartei stärkste Kraft wird. Für Bundeskanzler Friedrich Merz wird der Wahlabend damit zur nächsten schweren Belastungsprobe.
Paul Ronzheimer spricht mit Gerhard Schindler, ehemaliger Präsident des Bundesnachrichtendienstes, über die geplante BND-Reform und die wachsende Bedrohung durch Russland. Schindler erklärt, warum deutsche Nachrichtendienste bei der Russland-Aufklärung international weit vorne seien, wie der BND hinter mögliche russische Sabotageaktionen blickt und weshalb nachrichtendienstliche Erkenntnisse fast nie hundertprozentige Gewissheit liefern.
Paul Ronzheimer spricht mit Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung von dm, über die Kontroverse um die NGO Campact und deren Kampagne gegen bestimmte YouTube-Kanäle. Werner erklärt, warum dm Kanäle wie „Nius“, „Tichys Einblick“ oder „Weltwoche“ nicht pauschal von Werbung ausschließt und weshalb Unternehmen aus seiner Sicht keine Wahlempfehlungen abgeben sollten. Im Zentrum steht die Frage, wie viel Meinungsvielfalt eine Gesellschaft aushalten muss – und warum Werner eine zunehmende Polarisierung seit der Corona-Pandemie beobachtet. Außerdem geht es um die deutsche Wirtschaftskrise. Werner warnt, Deutschland verliere international den Anschluss, fordert tiefgreifende Reformen und erklärt, warum längere Legislaturperioden, Amtszeitbegrenzungen und Verfallsdaten für Gesetze das Land wieder handlungsfähiger machen könnten.
Im Silicon Valley kippt die Stimmung. Führende KI-Forscher warnen plötzlich so drastisch wie nie zuvor vor den Risiken künstlicher Intelligenz. Ein Anthropic-Forscher kündigt öffentlich, Entwickler sprechen von möglichen existenziellen Gefahren - und Anthropic-Chef Dario Amodei fordert, die Entwicklung der leistungsfähigsten Modelle zumindest vorübergehend zu verlangsamen.
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Observed October 6, 2026.
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