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Published by Pascal Nagel und Yannick Tiedemann
Was mich bewegt ist das wöchentliche Entscheiderbriefing zur Autoindustrie. Pascal Nagel und Yannick Tiedemann aus den Redaktionen von automotiveIT und Automobil Produktion analysieren, welche Strategien, Technologien und Marktverschiebungen OEMs, Zulieferer und Tech-Unternehmen wirklich verändern. Es geht um Unternehmenskrisen und Turnarounds, Automotive-IT, Software und KI, Produktion und Lieferketten, China, Elektromobilität und neue Geschäftsmodelle. Klar, kritisch und immer mit der Frage: Was bedeutet das konkret für die Branche? Dazu kommen Gespräche mit Entscheidern und Experten aus Industrie und Technologie.
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Elon Musk sorgt einmal mehr für Schlagzeilen: Mit dem neuen Tesla Roadster präsentiert der Tech-Milliardär einen elektrischen Supersportwagen, der dank SpaceX-Technologie sogar fliegen soll. Die selbst für Tesla-Verhältnisse ziemlich spektakuläre Premiere zeigt, wie Tesla mit außergewöhnlichen Innovationen Aufmerksamkeit erzeugt. Doch hinter der großen Show steht ein Unternehmen, dessen Kerngeschäft zunehmend unter Druck gerät. Zwar übertrafen die jüngsten Auslieferungszahlen die Erwartungen, doch die Profitabilität bleibt schwach. Gleichzeitig investiert Tesla Milliarden in künstliche Intelligenz, autonome Robotaxis und humanoide Roboter. Ist der fliegende Roadster ein weiterer Beweis für Teslas Innovationskraft oder vor allem das nächste große Versprechen von Elon Musk? Wie lange kann sich Tesla den kostspieligen Umbau vom Elektroautohersteller zum KI- und Robotikkonzern leisten?
Was passiert, wenn die Nachfrage nach dem neuen BMW iX3 plötzlich stärker steigt als erwartet? Kann BMW kurzfristig mehr Fahrzeuge produzieren? Welche Lieferanten haben noch Kapazitäten – und zu welchen Kosten? Bislang dauert es mitunter Wochen, solche Fragen zu beantworten. Mit dem KI-Assistenten „Mr. Flexibility“ soll das künftig innerhalb weniger Minuten möglich sein. BMW-Einkaufsvorstand Nicolai Martin verfolgt damit einen ambitionierten Plan: Künstliche Intelligenz soll nicht einfach bestehende Prozesse beschleunigen, sondern die Qualität unternehmerischer Entscheidungen verbessern. Bei einem jährlichen Einkaufsvolumen von rund 80 Milliarden Euro versprechen schon kleine Verbesserungen enorme wirtschaftliche Effekte. Für das gesamte KI-Agentenprogramm im Einkauf strebt BMW bereits im kommenden Jahr einen Business Impact im dreistelligen Millionenbereich an. Doch wie funktioniert ein solcher Agent? Warum überlässt BMW die eigentlichen Berechnungen gerade nicht dem Sprachmodell? Und wie viel Entscheidungsfreiheit darf eine KI im Unternehmen überhaupt bekommen? In der aktuellen Folge geht es um den Weg vom digitalen Assistenten zum eigenständig handelnden Agenten – und die Frage, ob BMW damit zeigt, wie die KI-Transformation in der Automobilindustrie tatsächlich gelingen kann.
Vehicle-to-Everything, kurz V2X, soll Fahrzeuge mit anderen Autos, der Infrastruktur, der Cloud und weiteren Verkehrsteilnehmern vernetzen. Das kann nicht nur für mehr Komfort sorgen, sondern vor allem die Verkehrssicherheit erhöhen und künftig auch automatisiertes Fahren unterstützen. Doch obwohl die Technologie grundsätzlich einsatzbereit ist, fehlt in Europa noch immer die breite Anwendung. Im Gespräch mit Marc Seidel, Director R&D bei JOYNEXT, geht Pascal der Frage nach, woran die Skalierung bislang scheitert. Es geht um die fehlende kritische Masse, unterschiedliche Übertragungsstandards, die Rolle von OEMs, Infrastrukturbetreibern und Politik – und um die Frage, warum China bei der Umsetzung deutlich schneller vorangekommen ist. JONEXT setzt dabei auf einen hybriden Ansatz: Direkte V2X-Kommunikation soll mit bestehenden Mobilfunknetzen kombiniert werden, um schneller mehr Fahrzeuge einzubinden und erste Anwendungen in die Breite zu bringen.
Während die deutschen Autobauer aktuell mit gravierenden Strukturanpassungen zu kämpfen haben, macht sich ein junger Player aus China auf den Weg, den hiesigen Automarkt mit einem neuen Verständnis von Premium-Mobilität aufzumischen. Die Geely-Tochter Zeekr will sich nicht unbedingt über einen niedrigen Preis definieren, sondern über klassische Premium-Wert wie Technologie, Performance und Kundenerlebnis – und will dabei wie ein agiles Software-Unternehmen agieren. In dieser Folge sprechen Pascal und Yannick über den Anspruch von Zeekr, etablierten Premiummarken wie BMW und Mercedes-Benz Marktanteile abzujagen, und wie das mit europäischem Design, lokaler Entwicklung und klassischen Vertriebsstrukturen gelingen kann.
Volvo hat in den vergangenen 15 Jahren eine bemerkenswerte Transformation durchlaufen. Nach der Übernahme durch Geely im Jahr 2010 gelang es CEO Håkan Samuelsson, die schwedische Traditionsmarke als globalen Premiumhersteller neu zu positionieren. Moderne Plattformen, eine klare Designsprache und die frühe Ausrichtung auf Elektromobilität machten Volvo zu einer der spannendsten und vielleicht auch visionärsten Premium-OEMs aus der „alten“ Autowelt. Doch der nächste Entwicklungsschritt erwies sich als deutlich komplizierter. Unter Tech-Manager Jim Rowan sollte Volvo zum Software- und Elektroauto-Pionier werden. Trotz Rekordabsätzen und steigender Umsätze sorgten Softwareprobleme, Verzögerungen bei wichtigen Modellen und die Korrektur der ambitionierten Elektrostrategie für Gegenwind. Gleichzeitig schrumpfte die Profitabilität drastisch. Mit der Rückkehr von Samuelsson setzte Volvo auf mehr Pragmatismus, den auch Nachfolger und aktueller Skoda-Boss Klaus Zellmer fortführen soll: Hybride bleiben wichtiger Bestandteil des Portfolios, die Produktstrategie wird regionaler und die Zusammenarbeit mit Geely deutlich intensiviert. Die zentrale Frage lautet: Schafft Volvo den Spagat zwischen chinesischen Skaleneffekten und skandinavischer Premiumidentität oder wird genau diese Balance zur größten Herausforderung der Marke?
Ein kabinenloser Level-4-Lkw beliefert für Lidl eine Filiale in Hessen, Teslas Cybercab fährt erstmals Passagiere und Waymo bereitet seinen kommerziellen Robotaxi-Start in München vor. Autonomes Fahren rückt damit sichtbar aus der Testphase in den Alltag. Pascal und Ronja schauen deshalb weniger auf die bekannte Frage, ob autonome Fahrzeuge grundsätzlich funktionieren – sondern auf das, was jetzt danach kommt. Tesla bekommt unmittelbar Fragen der US-Verkehrsaufsicht zur Zertifizierung des Cybercab. Experten fordern, sicherheitsrelevante Softwareänderungen auch nach der Zulassung stärker zu überwachen. Und Waymo baut gemeinsam mit Allianz bereits Strukturen für Versicherung, Produkthaftung, Schadenregulierung, Unfallforschung und Fahrzeugbergung in Europa auf. Die Folge zeigt: Der nächste große Schritt beim autonomen Fahren entscheidet sich womöglich nicht mehr allein an Sensoren, KI und gefahrenen Kilometern – sondern daran, ob Regulierung, Versicherungen und operative Prozesse mit der Technologie Schritt halten.
Die IAA Transportation 2026 in Hannover ist gestartet und zeigt die neuesten Technologie-Trends der Nutzfahrzeugbranche. Im Fokus steht dabei vor allem die Antriebswende auf dem Weg zur Klimaneutralität in Transport- und Logistikbranche. Die große Frage dabei lautet: Wie sieht der Impact von batterieelektrischer Mobilität und Wasserstoff-Technologie schon heute aus und welche Roadblocks gilt es noch aus dem Weg zu räumen? Daneben sprechen Pascal und Yannick in der aktuellen Folge „WAS MICH BEWEGT – Der Automotive Podcast“ über die Rolle von Software und Vernetzung sowie autonomen Technologien in der Nutzfahrzeugindustrie – einer Branche, in der es vor allem um wirtschaftliche Nutz- und Machbarkeit geht.
Volkswagen hat die drohende Eskalation abgewendet: Der Aufsichtsrat hat dem Zukunftsplan 2030 einstimmig zugestimmt. Doch hinter dem historischen Beschluss stehen harte Einschnitte. Insgesamt sollen rund 100.000 Stellen wegfallen, vier deutsche Werke stehen unter besonderer Beobachtung und der Konzern plant mit deutlich geringeren Produktionsvolumina. Gleichzeitig will VW Milliarden in neue Technologien investieren. Was genau beinhaltet die Einigung? Welche Standorte sind gefährdet? Und ist der Sparplan tatsächlich der Befreiungsschlag, den Wolfsburg jetzt braucht? Darüber sprechen Pascal Nagel und Yannick Tiedemann in dieser Folge von „Was mich bewegt – der Automotive Podcast“. Zudem eingeordnet wird der Sparplan von Experte Frank Schwope, Automotive Consultant und Lehrbeauftragter für Automotive Management an der FHM Berlin.
Während viele Hersteller sparen, Werke schließen oder an der Elektro-Strategie sägen, geht Hyundai in die Offensive: 5,55 Millionen Fahrzeuge bis 2030, mehr als 100 neue oder überarbeitete Modelle, neue Segmente, Robotaxis und Physical AI. Doch was steckt hinter dem bemerkenswerten Selbstvertrauen der Koreaner? Pascal und Yannick gehen der Frage nach, warum der Konzern heute deutlich stärker dasteht als viele andere Volumen-Konkurrenten. Es geht um den Aufstieg von Genesis zur ernstzunehmenden Premiummarke und den pragmatischen Umgang mit der Antriebsfrage. Gleichzeitig werfen die beiden einen Blick auf Hyundais ambitionierte Digitalstrategie: Software-Defined Vehicles, autonomes Fahren, die Partnerschaften mit Nvidia und Waymo sowie die Vision, mit Boston Dynamics zu einem führenden „Physical AI“-Unternehmen zu werden.
Künstliche Intelligenz gilt als einer der wichtigsten Hebel für die Zukunft der Automobilindustrie. Doch wer glaubt, KI allein werde die Herausforderungen von Software-defined Vehicles, steigender Komplexität und immer kürzeren Entwicklungszyklen lösen, greift zu kurz. Denn bevor KI ihr volles Potenzial entfalten kann, müssen Unternehmen zunächst die Voraussetzungen dafür schaffen: digitale Prozesse, vernetzte Daten und eine konsequente Virtualisierung der Fahrzeugentwicklung. In der aktuellen Folge WAS MICH BEWEGT sprechen Pascal und Yannick mit Marco Lanfrit, Ansys, Part of Synopsys, und Hanno Wolff von Synopsys darüber, warum Simulation, digitale Zwillinge und Virtualisierung zur eigentlichen Grundlage der KI-Revolution im Automotive Engineering werden. Dabei steht ein zentrales Gedankenexperiment im Raum: Wie würde ein Automobilhersteller aussehen, der erst 2030 gegründet wird? Würde er überhaupt noch klassische Entwicklungsabteilungen in heutiger Größe benötigen? Welche Rolle spielen KI, virtuelle Absicherung und automatisierte Prozesse? Auf diese und weitere Fragen geben die beiden Experten in der aktuellen Folge Antworten. Alle Infos zum Folgenpartner Ansys, part of Synopsys: https://ansys.synopsys.com/ Mehr zu Marco Lanfrit und Hanno Wolff: Marco Lanfrit Business Development Executive - Automotive | Ansys, part of Synopsys https://www.linkedin.com/in/marco-lanfrit-02977635/ https://ansys.synopsys.com/ Marco ist seit mehr als 25 Jahren im Bereich Simulation tätig und hat sich dabei ganz der Automobilindustrie verschrieben. Heute ist er Business Development Executive Automotive bei Ansys, part of Synopsys. In dieser Rolle bringt er die Anforderungen der Kunden mit technologischen Möglichkeiten und geschäftlichen Zielen zusammen. So trägt er dazu bei, dass Simulationslösungen gezielt weiterentwickelt werden und den tatsächlichen Herausforderungen und Prioritäten der Automobilbranche gerecht werden. Hanno Wolff Executive Director, Automotive Product Management | Synopsys https://www.linkedin.com/in/hanno-wolff/ https://www.synopsys.com/ Hanno Wolff ist Executive Director Automotive Product Management bei Synopsys. Zuvor war er als Chief Architecture Officer für die MEB-Plattform des Volkswagen Konzerns verantwortlich. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Führungserfahrung in der Entwicklung von Fahrzeugsystemen und Embedded Software. Seine Expertise umfasst unter anderem Fahrerassistenzsysteme (ADAS), autonome Plattformen sowie die Integration von Hard- und Software. Mehr zu Pascal und Yannick finden Sie auf LinkedIn: Pascal Nagel: https://www.linkedin.com/in/pascal-nagel/ Yannick Tiedemann: www.linkedin.com/in/yannick-tiedemann Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers
Was bedeutet Qualität in einer Zeit, in der Autos längst nicht mehr nur Maschinen, sondern digitale Produkte sind? Darüber spricht Andreas Krepp, Chief Quality Officer von Volkswagen, in der neuen Folge von WAS MICH BEWEGT. Vom klassischen Verständnis technischer Zuverlässigkeit bis hin zu Software, Nutzererlebnis und Over-the-Air-Updates beschreibt Krepp, warum Qualität heute deutlich größer gedacht werden muss als in der Vergangenheit. Im Gespräch geht es um die Herausforderungen eines globalen Automobilmarkts, die unterschiedlichen Mentalitäten in China, Europa und den USA sowie die Frage, wie sich Geschwindigkeit und Gründlichkeit miteinander vereinbaren lassen. Andreas Krepp ist Sprecher auf dem Mobility Circle 2026. Alle Infos und Tickets unter: www.mobility-circle.com Mehr zu Pascal und Yannick finden Sie auf LinkedIn: Pascal Nagel: https://www.linkedin.com/in/pascal-nagel/ Yannick Tiedemann: https://www.linkedin.com/in/yannick-tiedemann Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers
Die deutsche ITK-Branche trotzt Konjunkturschwäche und geopolitischen Unsicherheiten. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen der Automobilindustrie unter enormem Kosten- und Transformationsdruck. Was bedeutet das für die Digitalisierung der Branche? In dieser Folge von WAS MICH BEWEGT werfen wir einen Blick auf das aktuelle automotiveIT Top-25-Ranking der wichtigsten IT-Dienstleister in der Automobilindustrie und diskutieren die neuesten Bitkom-Zahlen zur Entwicklung des deutschen ITK-Marktes. Warum bleibt die Nachfrage nach Digitalisierung hoch, obwohl Projekte häufig verschoben werden? Weshalb entwickelt sich Künstliche Intelligenz vom Pilotprojekt zum Produktivitätsfaktor? Und welche Rolle spielen Cloud, Cybersecurity und digitale Souveränität künftig für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie? Das fragen wir auch Florian Bayer, Bereichsleiter Digital Marketing & Vertrieb beim Bitkom. Gemeinsam ordnen wir ein, welche Technologietrends die Automobilbranche jetzt bewegen und wo die größten Herausforderungen bei der Skalierung von KI liegen. Das TOP 25 Ranking 2026 von automotiveIT: https://www.automotiveit.eu/strategy/die-top-25-it-dienstleister-in-deutschland-1/896687 Die Bitkom-Zahlen zur ITK-Konjunktur: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Digitalwirtschaft-bleibt-Stabilitaetsanker#_ Details zum Cloud-Report des Bitkom: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Deutsche-Cloud-4-von-10-Unternehmen-wuerden-Abstriche-in-Kauf-nehmen Alle Infos zum automotiveIT Kongress 2026: https://www.automotiveit-kongress.eu/ Mehr zu Pascal und Yannick finden Sie auf LinkedIn: Pascal Nagel: https://www.linkedin.com/in/pascal-nagel/ Yannick Tiedemann: https://www.linkedin.com/in/yannick-tiedemann Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers
Was macht die erfolgreichsten Werke der Automobilindustrie heute aus? In dieser Folge von WAS MICH BEWEGT sprechen wir über die Gewinner des Automotive Lean Production Award 2026 und die Frage, wie Lean Management, Digitalisierung und künstliche Intelligenz in der Praxis zusammenwirken. Wir blicken auf die beeindruckende Transformation von Seat Martorell zu Volkswagens Schlüsselwerk für die E-Mobilität, die digitalen und operativen Exzellenzleistungen von Aumovio Sibiu, die Innovationskraft der BMW-Komponentenfertigung in Landshut, den radikalen Wandel bei Hirschvogel Marksuhl sowie den preisgekrönten KI-Anwendungsfall von MAN in Krakau. Welche Strategien, Technologien und Führungsprinzipien die Vorreiter der Branche auszeichnen und was andere Unternehmen davon lernen können, hören Sie in dieser Folge. Denn eines zeigt der Award seit fast 20 Jahren: Lean ist kein Technologie-Spektakel, sondern pragmatische Exzellenz, die Spitzenleistungen überhaupt erst möglich macht. Die Gewinner des ALP-Awards im Detail: https://www.automobil-produktion.de/produktion/diese-unternehmen-sind-die-champions-der-lean-production/954231 Hintergründe und Details zu Seats Siegerwerk in Martorell: https://www.automobil-produktion.de/factory-tour/martorell-ist-die-heimat-der-kleinen-elektroautos/996016 Alle Infos und Tickets für den ALP-Kongress 2026 bei Porsche in Leipzig: https://www.automotive-lean-production.de/kongress Mehr zu Pascal und Yannick finden Sie auf LinkedIn: Pascal Nagel: https://www.linkedin.com/in/pascal-nagel/ Yannick Tiedemann: https://www.linkedin.com/in/yannick-tiedemann Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers
Porsche galt lange als die profitabelste Automarke Deutschlands. Doch innerhalb weniger Jahre wurde aus dem Margen-König ein Sorgenkind: Der China-Absatz bricht ein, die Elektrifizierungsstrategie musste korrigiert werden, wichtige Modellwechsel verliefen holprig und die Kostenbasis passt nicht mehr zum Geschäft. Während die operative Marge von 18 Prozent im Jahr 2023 auf zeitweise nur noch 1,1 Prozent abstürzte, setzt der neue CEO Michael Leiters auf einen radikalen Kurswechsel: weniger Komplexität, weniger Volumen, mehr Exklusivität. Doch reicht das? In dieser Folge analysieren wir die Ursachen der Porsche-Krise, die Rolle von Oliver Blumes Doppelmandat, die Grenzen der Elektrostrategie und die Frage, ob „Value over Volume“ echte Luxuslogik oder nur eine Reaktion auf sinkende Stückzahlen ist. Die entscheidende Frage: Schafft Porsche den Turnaround jenseits von Spardiktat und Stellenabbau? News zum Stellenabbau bei Porsche: https://www.automobil-produktion.de/management/porsche-streicht-weitere-5000-stellen/2706151 Absatz-Probleme im Überblick: https://www.automobil-produktion.de/news/absatz-von-porsche-weiter-im-sinkflug/2696492 Darum steckt Porsche im Krisenmodus fest: https://www.automobil-produktion.de/management/darum-steckt-porsche-im-krisenmodus-fest/2625694 Mehr zu Pascal und Yannick finden Sie auf LinkedIn: Pascal Nagel: https://www.linkedin.com/in/pascal-nagel/ Yannick Tiedemann: https://www.linkedin.com/in/yannick-tiedemann Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers
Das Software-Defined Vehicle gilt seit Jahren als Schlüssel zur Zukunft der Autoindustrie. OEMs bauen große Softwareorganisationen auf, entwickeln zentrale Rechnerarchitekturen und investieren in Cloud-Technologien und künstliche Intelligenz. Doch reicht das aus? Joachim Langenwalter ist überzeugt: Viele Unternehmen versuchen noch immer, eine kontinuierliche Lernaufgabe mit den Strukturen und Prozessen der Hardwarewelt zu lösen. In dieser Folge von WAS MICH BEWEGT sprechen Pascal und Joachim darüber, was sich hinter der Idee einer kontinuierlich lernenden Organisation verbirgt. Wie wird aus Kundendaten tatsächlich ein besseres Produkt? Wer verantwortet in komplexen Matrixorganisationen das gesamte Kundenerlebnis? Und warum führen agile Methoden allein noch lange nicht zu schnelleren Entscheidungen? Letztlich geht es auch um die Frage, wie viel sich vom viel zitierten „China Speed“ überhaupt auf deutsche und europäische OEMs übertragen lässt. Gastbeitrag von Joachim Langenwalter: Welcher Autohersteller lernt am schnellsten? https://www.all-electronics.de/veranstaltungen-automobil-elektronik-kongress/sdv-welcher-autohersteller-lernt-am-schnellsten/2693901 Studie: Warum westliche OEMs beim SDV Kontrolle verlieren https://www.automotiveit.eu/strategy/warum-westliche-oems-beim-sdv-kontrolle-verlieren/2645810 Mehr zu Joachim Langenwalter auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/joachim-langenwalter-b1b410/ Mehr zu Pascal und Yannick auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/pascal-nagel/ https://www.linkedin.com/in/yannick-tiedemann/ Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers.
Das SDV gilt als Zukunft der Automobilindustrie. Doch während moderne Fahrzeuge immer mehr Software enthalten, arbeiten viele Entwicklungsabteilungen noch mit Prozessen, die für diese Komplexität nicht gemacht sind. Varianten werden in Tabellen gepflegt, Abhängigkeiten in Dokumenten festgehalten und bei Updates wird schnell klar: Wer nicht belastbar nachweisen kann, was sich in welcher Fahrzeugkonfiguration verändert, hat ein strukturelles Problem. In der aktuellen Folge WAS MICH BEWEGT spricht Pascal mit Michele Del Mondo von PTC darüber, warum Variantenmanagement, Traceability und durchgängige Engineering-Prozesse zur zentralen Voraussetzung für SDV-Reife werden. Warum haben Plattformstrategien die Komplexität vielerorts nicht reduziert, sondern nur besser versteckt? Weshalb wird Excel im Engineering zum Risiko? Und welche Fragen müssen OEMs vor einem OTA-Update innerhalb weniger Minuten beantworten können? Alle Infos zum Folgenpartner PTC: https://www.ptc.com/de/ Mehr zu Michele Del Mondo finden Sie auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/michele-del-mondo/ Mehr zu Pascal und Yannick finden Sie auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/pascal-nagel/ https://www.linkedin.com/in/yannick-tiedemann Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers.
Bei Volkswagen geht es mal wieder hoch her: Während Berichte über einen möglichen Abbau von bis zu 100.000 Stellen die Republik aufschrecken, sorgen Gerüchte über Werksschließungen in Zwickau, Emden, Hannover und Neckarsulm für zusätzliche Unruhe. Gleichzeitig arbeitet der Konzern offenbar an weitreichenden Plänen zur Neuaufstellung seiner Produktions-, Organisations- und Softwarestrategie. In dieser Folge WAS MICH BEWEGT sprechen Pascal und Yannick über die wohl tiefgreifendste Transformationsphase in der Geschichte des Volkswagen-Konzerns. Was steckt hinter den Sparplänen von Oliver Blume? Warum geraten selbst traditionsreiche Standorte unter Druck? Weshalb könnte ausgerechnet China zum Vorbild für die künftige VW-Strategie werden? Was bedeutet das überraschende Ende der Automated Driving Alliance zwischen Cariad und Bosch für die Software-Ambitionen der Wolfsburger? Und geht die eigentliche Herausforderung für Volkswagen womöglich weit über Personalabbau und Kostensenkungen hinaus? Denn die Frage lautet plötzlich nicht mehr, ob sich VW verändern muss – sondern wie viel von Europas wichtigstem Industriekonzern am Ende noch übrig bleibt. Diese Folgen hätte das Aus von Audi- und VW-Werken: https://www.automobil-produktion.de/produktion/diese-folgen-haette-das-aus-von-audi-und-vwwerken/2689843 Bosch und Cariad beenden ADAS-Allianz: https://www.automotiveit.eu/autonomes-fahren/bosch-und-cariad-beenden-adasallianz/2689643 Mehr zu Pascal und Yannick finden Sie auf LinkedIn: Pascal Nagel: https://www.linkedin.com/in/pascal-nagel/ Yannick Tiedemann: https://www.linkedin.com/in/yannick-tiedemann Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers
„Wir haben die Komplexität unterschätzt – und das Scheitern war notwendig!“ Zur Eröffnung von Cariads Automotive Software Campus in Berlin stehen die Zeichen klar auf Selbstreflexion. Kein Triumph, kein reines Zukunftsversprechen, sondern ein Eingeständnis. Cariad, die lange kritisierte Softwaresparte des Volkswagen-Konzerns, eröffnet ihren neuen Standort nicht aus einer Position der Stärke heraus. Der neue Standort steht vielmehr für einen Neustart nach Jahren, in denen Volkswagens Softwareambitionen immer wieder an der Realität industrieller Komplexität gescheitert sind. In Berlin will Cariad nun zeigen, was aus diesen Fehlern gelernt wurde. In der aktuellen Folge WAS MICH BEWEGT sprechen Ronja und Pascal über die Hintergründe des Neustarts und die künftigen Pläne von Cariad-Boss Peter Bosch. Gelingt es Cariad nun endlich, das zentrale Rückgrat von Volkswagens Softwareambitionen zu werden? Wie Cariad in Berlin den Neustart schaffen will: https://www.automotiveit.eu/strategy/wie-cariad-in-berlin-den-neustart-schaffen-will/2687172 So will Cariad die Softwareentwicklung beschleunigen: https://www.automotiveit.eu/technology/so-will-cariad-die-softwareentwicklung-beschleunigen/898373 Mehr zu Ronja und Pascal finden Sie auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ronja-schmiedchen-56147a236/ https://www.linkedin.com/in/pascal-nagel/ Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers.
Digitale Souveränität entwickelt sich für die deutsche Industrie zunehmend vom politischen Schlagwort zum strategischen Wettbewerbsfaktor. Das zeigt nicht nur eine aktuelle Bitkom-Studie, nach der viele Unternehmen bereit wären, für mehr digitale Unabhängigkeit sogar funktionale oder wirtschaftliche Abstriche zu akzeptieren. Auch die Automobilindustrie zieht Konsequenzen aus den wachsenden Abhängigkeiten von internationalen Cloud-Anbietern. Im Mittelpunkt dieser Folge steht die Entscheidung von Volkswagen, zentrale Anwendungen künftig verstärkt über eine konzernweite Private Cloud von T-Systems zu betreiben. Das Ziel: mehr Kontrolle über Daten, höhere Resilienz und eine stärkere Eigenständigkeit bei kritischen digitalen Infrastrukturen. Gleichzeitig setzt der Konzern weiterhin auf Public-Cloud-Angebote und verfolgt einen bewusst hybriden Ansatz. Auch Mercedes-Benz beschäftigt sich intensiv mit digitaler Souveränität – allerdings aus einer anderen Perspektive. Mit einer selbst betreibbaren KI- und Automatisierungsplattform sollen Daten, Prozesse und technologische Entscheidungen stärker in eigener Hand bleiben. Pascal und Yannick diskutieren, warum das Thema gerade jetzt an Bedeutung gewinnt und wie der Spagat zwischen Souveränität, Innovation und Skalierbarkeit gelingen kann. Zudem werfen wir einen Blick auf spannende Entwicklungen zum Thema Rüstungs-Business in der Autobranche. Die Hintergründe zu VWs Cloud-Entscheidung: https://www.automotiveit.eu/strategy/volkswagen-setzt-auf-private-cloud-von-tsystems/2682320 Wie Mercedes mit n8n KI-Workflows skalieren will: https://www.automotiveit.eu/kuenstliche-intelligenz/mercedesbenz-skaliert-kiworkflows-mit-n8n/2662194 Die Bitkom-Studie zum Thema Cloud-Abhängigkeit: https://www.automotiveit.eu/strategy/deutsche-firmen-hadern-zunehmend-mit-cloudabhaengigkeit/2683550 Mehr zu Pascal und Yannick finden Sie auf LinkedIn: Pascal Nagel: https://www.linkedin.com/in/pascal-nagel/ Yannick Tiedemann: https://www.linkedin.com/in/yannick-tiedemann Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers
In der aktuellen Folge von WAS MICH BEWEGT sprechen Ronja und Pascal über den Stand des autonomen Fahrens zwischen technologischem Fortschritt, regulatorischem Nachweis und kommerzieller Realität. Zwei aktuelle Projekte, die zeigen, wie weit die Forschung und Absicherung autonomer Mobilität bereits gekommen sind. Das Verbundprojekt STADT:up hat nach dreieinhalb Jahren Bilanz gezogen und demonstriert, wie KI-basierte Fahrautomation auch im komplexen Stadtverkehr funktionieren kann. Gleichzeitig wurde in Berlin erstmals eine Realfahrt eines Fahrzeugs unter Level-4-Bedingungen überprüft. Das Forschungsfahrzeug EDGAR der TU München absolvierte eine Strecke durch den Berliner Stadtverkehr, während TÜV-Prüferteams eine neue Methodik zur Bewertung autonomer Fahrzeuge erprobten. Doch es gibt auch eine andere Seite der Entwicklung: Im privaten Pkw-Geschäft rückt Level 3 vorerst aus dem Fokus. BMW streicht den Personal Pilot L3 im neuen 7er und wertet stattdessen den Autobahnassistenten auf. Auch Mercedes bietet im Update der S-Klasse kein Level-3-System mehr an. Hier zeigt sich: Der breitere Kundennutzen entsteht aktuell eher auf anderen Technologieebenen. Die zentrale Frage der Folge lautet deshalb: Rückschritt – oder die notwendige Reifephase einer Technologie, die weniger an Visionen als an Kundeninteresse und Wirtschaftlichkeit gemessen wird? Forschung bringt autonome Autos in den Stadtverkehr: https://www.automotiveit.eu/autonomes-fahren/forschung-bringt-autonome-autos-in-den-stadtverkehr/2681166 BMW gibt Autobahnassistenten ein Upgrade: https://www.automotiveit.eu/autonomes-fahren/bmw-gibt-autobahnassistenten-ein-upgrade/2677357 Nachweis statt Vision: Mobility+AI im Realitätscheck: https://www.automotiveit.eu/mobility/nachweis-statt-vision-mobilityai-im-realitaetscheck/2651971 Mehr zu Ronja und Pascal finden Sie auf LinkedIn: Ronja Schmiedchen: https://www.linkedin.com/in/ronja-schmiedchen-56147a236/ Pascal Nagel: https://www.linkedin.com/in/pascal-nagel/ Hinweis: Die im Podcast getätigten Aussagen spiegeln die Privatmeinung der Gesprächspartner wider und entsprechen nicht zwingend den Darstellungen des jeweiligen Arbeitgebers.
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Observed November 4, 2026.
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