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Published by Rüdiger Meyer / Michael Hille
Was sind die besten Bond-Filme? Welche Filme von Robert Redford, Keira Knightley, Jerry Bruckheimer oder Bruce Willis gehören zur Creme-de-la-Creme? Was ist das beste, was Pixar produziert hat? Welche Oscar-Nominierte haben im Nachhinein wirklich den Preis verdient? Michael Hille und Rüdiger Meyer stellen alle 14 Tage eine Bestenliste zusammen - und versuchen anschließend das gemeinsame, abwechselnd erstellte Top-Ranking durch Vetos möglichst an den eigenen Geschmack anzupassen. Wem dies am besten gelingt, ist der Gewinner des Filmduells. Doch das eigentliche Ziel ist ein anderes: Bei uns und auch euch die Liebe zu den großen und kleinen Filmklassikern wiederzuerwecken.
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Manchmal gibt es Regisseure, die nicht in eine Top 10 passen, weil sie schlicht und einfach zu wenig gedreht haben. Damit sie trotzdem für eines unserer Filmduelle in Frage kommen, haben wir uns gedacht, wir bilden einfach mal sinnvolle Gruppen: in diesem Fall vier Regisseure, die so kräftig an der Australian New Wave beteiligt waren, dass sich danach Hollywood-Studios um sie gerissen haben: Baz Luhrmann, der nach „Strictly Ballroom“ in Australien in den USA „Moulin Rouge“ gedreht hat, Peter Weir, dessen „Picknick am Valentinstag“ zu „Der Club der toten Dichter“ führte, Phillip Noyce, der „Todstille“ gegen die Jack-Ryan-Filme mit Harrison Ford eintauschte, und George Miller, der nach „Mad Max“ in Australien nach Übersee ging, um – nun ja – noch mehr „Mad Max“-Filme zu drehen. Und da in diesem Fall nicht nur unterschiedliche Filmgeschmäcker, sondern unterschiedliche Vorlieben oder Antipathien für/gegen einzelne Regisseure mit reinspielen, könnte es wieder einmal hoch hergehen.
2003 veröffentlichte das American Film Institute eine Liste der 50 besten Helden und 50 besten Bösewichte der (amerikanischen) Filmhistorie - vom Jäger aus "Bambi" bis Hannibal Lecter. Die perfekte Grundlage für uns, um aus dieser Grundlage ein Ranking der besten Film-Schurken und -Schurkinnen zusammenzustellen. Resultat dieses ersten Personen- statt Filmrankings in unserer kurzen Podcasthistorie ist eine Liste voll Erwartetem, voller Überraschung und - passend zum Thema - einem großen Plottwist, der dafür sorgt, dass wir - Zitat Michael - uns endgültig als "der unseriöseste Film-Podcast Deutschlands" etablieren. PS: Auf der AFI-Liste sind Schurken, die in einigen Filmen erst nach einem Twist Schurken werden. Es könnten also zwischen 31 und 66 Jahre alte Filme gespoilert werden...
"Spider-Man, Spider-Man. Does whatever a spider can. Spins a web, any size. Catches thieves, just like flies". Seit Generationen ist Spider-Man einer der beliebtesten Comichelden. Auf der Leinwand darf er jedoch erst seit 2002 in New York für Gerechtigkeit sorgen. Seither gibt es jedoch kein Stoppen: Neun Realfilme aus der verschiedenen Reihen, zwei Animations-Filme und sechs Streifen mit Spidey-Bösewichten hat es bisher gegeben. In dieser Folge werfen wir das Netz aus und versuchen die zehn besten Filme aus dem Extended Spider-Man Universe zu fangen. Wird es ohne Verheddern klappen?
Christopher Nolan ist der derzeit aufregendste Regisseur, der in Hollywood arbeitet - und ein Gottesgeschenk für die Kinobesitzer. Mit "Die Odyssee" hat der Brite erneut bewiesen, dass er Filme dreht, die man im Kinosaal sehen muss - und idealerweise auch gleich auf der größten Leinwand. Zwar hat Nolan seit seinem Debüt "The Following" erst 13 Filme gedreht, doch sein Status ist zu wichtig, als dass wir darauf verzichten könnten, seine zehn besten Filme zu ranken. Eine Aufgabe, die nicht gerade leicht ist, schließlich ist die Meinung darüber, was Nolans bester Film ist, genau divers wie die Themen seiner Filme. Was für die eine "Inception" ist, ist für den anderen "Oppenheimer". Entsprechend nervös gehen Michael, der sich alle 13 Filme noch einmal angeschaut hat, und Rüdiger, der fünf der Filme zum ersten Mal gesehen hat, an die "Prestige"-trächtige Aufgabe dieser Woche und hoffen, dass sie nicht ihr persönliches "Dunkirk" erleben.
Schon ganz normale Komödien sind immer Geschmacksache, aber bei Parodien ist es noch einmal extremer. Worüber man lachen kann, kommt nicht nur auf die eigene Humorvorliebe an, es kommt zusätzlich darauf an, ob man die parodierten Filme oder Genres mag und/oder ob man es gut findet, dass genau das parodiert wird, was man mag oder nicht. Entsprechend sind Michael und Rüdiger in dieser Folge bereits mental darauf eingestellt, dass es nichts zu lachen gibt, sondern unerbittlich gekämpft wird, welche "Monty Python", "Scary Movie", "Shrek", "Die nackte Kanone", "Abbott & Costello", "OSS 117" oder Mel-Brooks-Filme einen Platz in der Liste der 16 besten Parodien aller Zeiten finden.
Zur Halbzeit des Jahres blicken wir wieder 25 Jahre in die Vergangenheit zurück. Denn auch wenn 9/11 alles überschattete war 2001 ein aufregendes Filmjahr, das und die "Harry Potter" und "Herr der Ringe"-Filme brachte, Halle Berry und Denzel Washington den Oscar und Michael und Rüdiger einen Film, der für sie zu den besten des Jahrzehnts gehört. Doch ist es derselbe? Oder werden die beiden, beim Versuch die 16 besten Filme des Jahres zusammenstellen, ihre Vetos als besonders tiefe Nadelstiche einsetzen?
Er ist vielleicht der letzte verbliebene Filmstar: Tom Cruise. Aus diesem Grund widmen wir ihm in diesem Jahr gleich zwei Listen. In der ersten ranken Michael und Rüdiger seine besten Franchise-Filme. Zu denen zählen wir neben der "Top Gun", der "Jack Reacher" und der "Mission: Impossible"-Reihe auch "Die Mumie", "Die Farbe des Geldes" (als Sequel von "Haie der Großstadt") sowie "Interview mit einem Vampir". Dabei dominieren zwei Fragen: Wie viele der acht "Mission Impossible"-Filme werden auftauchen und was ist der beste Film von Tom Cruise - zumindest bis wir im Oktober zum Start von "Digger" seine besten Nicht-Franchise-Filme ranken.
Mit "The Mandalorian & Grogu" ist nach sechseinhalb Jahren mal wieder ein "Star Wars"-Film in die Kinos gekommen. Die perfekte Gelegenheit, um uns das vielleicht populärste Film-Franchise aller Zeiten vorzunehmen und herauszufinden, was die zehn besten Filme sind. Keine so leichte Aufgabe, denn nahezu jede Generation an Fans hat eigene Lieblinge und da Michael und Rüdiger eine Generation auseinander liegen, besteht das Potenzial einer Veto-Schlacht. Doch selbst innerhalb einer Generation gibt es durchaus unterschiedliche Ansichten. Man sehe nur den Deutungskampf um "The Last Jedi" oder die Prequel-Trilogie. Möge die Macht, oder besser noch eure Nachsicht, mit uns sein.
Romantische Komödien: Eine Person liebt sie, eine andere Person hasst sie. Doch wenn diese zwei Personen zusammenkommen müssen, um ihre besten Rom-Coms der 1990er zu küren, ist das ein Rezept für ein Desaster. Und so zerschlagen sich die Pläne von Michael und Rüdiger bereits, kaum dass der andere seinen ersten Pick gesetzt hat. Keine Frage: Die Vetos müssen in dieser Woche Schwerstarbeit leisten. Doch die größte Frage ist: Endet das Ranking in einem Happy End für unsere beiden star-crossed Podcaster oder gibt es einen krassen Genrewechsel zur Tragödie?
Die heutige Folge ist für Michael und Rüdiger etwas Besonderes, zählen sie doch beide Keira Knightley zu ihrem Lieblings-Schauspielerinnen. Es gibt nur ein Problem: aus ganz anderen Filmgründen. Zwar haben sie eine gewisse Basis auf die sie sich einigen können, aber es gibt Filme, die der eine liebt, der andere aber abgrundtief hasst. Wer wird sich im Filmduell durchsetzen können? Wieviele "Fluch der Karibik"-Teile schaffen es in die Top 10? Und welcher Film von Joe Wright behält die Oberhand?
Seit 18 Jahren dominiert Marvel die Kinoleinwäme. Da war es nur logisch, dass wir uns im Filmduell auch der derzeit größten Filmfranchise widmen müssen. Doch ganz wie Marvel machen Michael und Rüdiger es in Phasen. In dieser ersten versuchen sie die zehn besten Filme aus den ersten drei Phasen herauszufiltern, angefangen bei "Iron Man" (2008) bis hin zu "Spider-Man: For from Home" (2019). Eine Liste, die von Anfang an verspricht kontrovers zu werden, denn Michael und Rüdiger haben komplett unterschiedliche Superhelden in ihren Olymp, pardon, Asgard. Gut möglich also, dass ihr Tag der Entscheidung zum Civil War mutiert...
Mit "Der Astronaut" hat Ryan Gosling aktuell einen echten Kinohit gelandet. Aber ist das Sci-Fi-Abenteuer auch einer seiner besten Filme? Das versuchen Michael und Rüdiger in dieser Episode zu klären, denn sie ranken die zehn besten Filme des Kanadiers. Mit drei Oscar-Nominierungen ("Half Nelson", "La La Land", "Barbie"), einer Handvoll Blockbuster ("Blade Runner 2049", "The Fall Guy", "Crazy, Stupid, Love", "The Big Short", "Wie ein einziger Tag") und Kultfilmen ("Drive", "The Place Beyond the Pines", "Lars und die Frauen") und vielem mehr ist die Auswahl nicht gerade gering. Viel Arbeit also für die Joker.
Rüdiger und Michael schätzen sich beide als große "Star Trek"-Fans eins. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie beide der gleichen Meinung sind, was die besten Filme aus Gene Roddenberry Universum sind. Resultat ist eines der bisher kontroversesten Filmduelle sowohl was die finale Liste angeht als auch was die Spielweise angeht, gegen die Éric Cantona ein frommes Lamm war. Die Frage ist also nicht, ob am Ende sich beide versöhnlich "Lebe lang und in Frieden wünschen" sondern vielmehr ob sich beide bis zum Finale zurückhalten können, nicht den Vulkanischen Nackengriff beim jeweils anderen anzuwenden.
In dieser Woche werden wieder die Goldenen Himbeeren verlieren: Hollywoods Diss-Preis, der die vermeintlich schlechtesten Filme und Performances des Jahres kürt. Doch sind wirklich alle Nominierten ein Verbrechen am Filmgeschmack? Das wollten Michael und Rüdiger wissen indem sie sich alle "Worst Picture"-Nominierten seit 1980 angeschaut und sich 14 herausgesucht haben, die ihrer Meinung nach am wenigsten schlecht sind. Resultat ist eine absolut wilde Folge, in der einer tatsächlich glaubt, 14 Filmperlen gefunden zu haben und der andere sich vor allem Trash-Filme mit hohem Unterhaltungsfaktor herausgesucht hat. Kein Wunder, dass die Vetos schnell verbraucht sind.
Disney-Filme ist für Cineasten das, was gerne über Cannabis behauptet wird: die Einstiegsdroge. Wer über 30 ist, hat zumeist sein erstes Kino-Erlebnis mit einem Disney-Klassiker gehabt. Über 60 sogenannte Disney-Meisterwerke gibt es mittlerweile. So viele, dass wir erst einmal nur die Frühwerke ranken: von "Schneewittchen und die sieben Zwerge" bis "Oliver & Co." Und gerade weil die Verbindung zu diesen Filmen so persönlich ist, hängt der eine an einem Film deutlich mehr als der andere weshalb Michael und Rüdiger in dieser Ausgabe jeden einzelnen ihrer Joker einsetzen, um ihre Favoriten möglichst hoch zu platzieren. Die Ergebnisse der Filmduelle und die individuellen Bestenlisten könnt ihr auch immer hier bei Letterboxd übersichtlich anschauen: https://letterboxd.com/Filmduelle/lists/
Nur eine Schauspielerin hat in der Hollywood-Geschichte für einen Film 20 Millionen Dollar kassiert: Sandra Bullock. Mit Filmen wie "Speed", "Selbst ist die Braut" oder "Gravity" hat die in Nürnberg aufgewachsene Darstellerin das Box Office dominiert, mit "The Blind Side" hat sie bei den Oscars abgeräumt - und dennoch so viel Bodenhaftung und Selbstironie bewiesen, dass sie ihre Goldene Himbeere für "Verrückt nach Steve" persönlich in Empfang nahm. Doch was waren die 10 besten Filme, die die 61-Jährige bis heute gedreht hat? Das versuchen Michael und Rüdiger in dieser Folge zu klären, die irgendwann so aus dem Ruder gerät, dass ein Außenseiter in die vorderen Plätze gerät, für den Buchmacher hohe Quoten gezahlt hätten.
Filmduelle meets Serienweise: In dieser Woche nehmen sich Michael und Rüdiger die besten Filme vor, die auf TV-Serien basieren - und davon gibt es überraschend viele, egal ob aus Deutschland, Großbritannien, Japan oder den USA. Um dieser Vielfalt gerecht zu werden, wurde die Regel eingeführt, dass aus Filmreihen immer nur der erste Film eingebracht werden kann. Dies macht das Ganze aber nicht weniger kompliziert und die benutzten Vetos führen dieses Mal zu einer der umstrittensten Entscheidungen in der kurzen Geschichte der neuen Filmduelle.
Wenn Bruce Willis in den letzten Jahren in den Schlagzeilen war ging, es entweder um seine tragische Erkrankung an fronttemporaler Demenz oder seine Dutzende Direct-to-Video-Schinken, die er seit 2014 gedreht hat. Doch das kann nichts daran ändern, dass er für Michael und Rüdiger immer eine der größten Action-Ikonen aller Zeiten bleiben wird - und ein Darsteller, der zu Unrecht unterschätzt wird. Willis oder "Bruno" wie er sich bei seinen Ausflügen als Sänger nannte, hat mit "Stirb Langsam" eine der prägenden Actionreihen losgetreten, die vielfach (auch von ihm) kopiert, aber nie erreicht wurde. Die Frage für Michael und Rüdiger bei ihrem Ranking also nicht, ob ein "Stirb Langsam"-Film zu den 10 besten aus Willis' Karriere gehört, sondern wie viele. Ein Punkt, der in dieser Ausgabe ebenso unterschiedlich gesehen wird wie die Frage, welche Filme aus "Pulp Fiction", "The Sixth Sense", "Das fünfte Element", "Unbreakable", "Looper" oder "Sin City" in die Liste gehören.
1975 war einer der Höhepunkt des New Hollywood. Die Filme von Altmeistern wie Stanley Kubrick, Sidney Lumet, John Huston oder Akira Kurosawa trafen auf Werke von Newcomern wie Steven Spielberg, Robert Altman, Milos Forman, Peter Weir oder Dario Argento. 1975 war das Jahr, das uns den ersten modernen Blockbuster brachte und eines der hochkarätigsten Oscar-Felder aller Zeiten - und dazu noch zahlreiche europäische und asiatische Geheimtipps. Michael und Rüdiger versuchen aus diesem reichen Fundus die 16 besten Titel herauszufinden und wenden dabei schmutzige spielstrategische Veto-Tricks an, um den jeweils anderen zu übertrumpfen.
Oh du Fröhliche! Pünktlich zum Weihnachtsfest duellieren sich Michael "Der Grinch" Hille und Rüdiger "Allein zu Haus" Meyer indem sie ihre liebsten Weihnachtsfilme ranken. Wobei natürlich wie immer die Frage aufkommt: Was ist eigentlich ein Weihnachtsfilm? Für diese Edition gibt es eine klare Definition: keine Genrefilme und Weihnachten muss Teil der Handlung sein. Das bedeutet, dass Filme wie "Stirb Langsam", "Die Gremlins" und "Lethal Weapon", aber auch "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" bis zum nächsten Jahr im Rentierstall bleiben müssen, "Der kleine Lord", "Kevin" oder "Little Women" dagegen zum Weihnachtsessen geladen sind. Dies bedeutet allerdings nicht, dass in jedem der Filme ein Weihnachtsmann durch den Kamin kommt oder unter dem Tannenbaum "Stille Nacht" gesungen wird. Schließlich gibt es in den letzten 80 Jahren Hollywood trotzdem noch eine Unmenge an Filmen, die alle Kriterien erfüllen. Wird das Duell also besinnlich bleiben? Oder geht es zwischen den Duellanten so wild zu, wie bei vielen Filmfamilien am Weihnachtstisch?
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