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Published by Wolfgang M. Schmitt
Kino anders gedacht: Der Titel und zugleich oberstes Prinzip der Filmanalyse. Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive. Jede Woche eine neue ideologiekritische Analyse!
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Robert Altman ist ein Virtuose der Vielstimmigkeit. Aus unglaublichen 44 Figuren, die alle Charakter und Geschichten erhalten, besteht „Gosford Park“. Der 2001 erschienene Film vereint Gesellschaftskomödie, Melodrama, Historienfilm und Krimi, im Mittelpunkt steht die Analyse der Klassengesellschaft, die im Jahr 1932 in England noch aristokratisch geprägt ist. Die Dienerschaft hat keinen Subjektstatus, während die Herrschaft nichts weiter tut, als laufend zu konsumieren und zu befehlen. Altman bringt aber die Verhältnisse in Bewegung, weil er diejenigen below und diejenigen above stairs gleichermaßen zeigt, wie sie ein gemeinsames Wochenende auf einem Landsitz verbringen und dabei die Diener mehr und mehr zur ihrem Subjektstatus gelangen. Dazwischen tummeln sich auch zwei Schauspieler und ein Filmproduzent, die vor allem die Gepflogenheiten studieren wollen, um sie später für einen Film nutzbar zu machen. Spätestens mit dem Krimi-Plot, der erst nach einer Stunde beginnt, kehrt sich das Herr-Knecht-Verhältnis um. Mehr dazu in der Filmanalyse von Wolfgang M. Schmitt! Literatur: Mesut Bayraktar. Hegel. Papyrossa. G.W.F. Hegel: Die Phänomenologie des Geistes. Suhrkamp. Den 100-minütigen DeepDive zu BARRY LYNDON gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282 Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft): https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home YouTube: https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videos Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Jennifer Lopez wird häufig unterschätzt, das liegt nicht zuletzt daran, dass sie in vielen schwachen Filmen mitgespielt und häufig mit recht unfähigen Regisseuren zusammenarbeiten musste. „Hustlers“ aber zeigt, was J.Lo kann. Regisseurin Lorene Scarfaria inszeniert die 50-jährige als verführerische Femme fatale und clevere Geschäftsfrau, die die Mentalität der Wall Street auf den Mikrokosmos eines Stripclubs überträgt: „Wir müssen so denken wie die Wall-Street-Typen“, rät Ramona (Lopez) ihren Kolleginnen, als es 2007/2008 zur Finanzkrise kommt und das #Geld bei den Herren, die sich im Club allabendlich amüsieren, nicht mehr so locker sitzt. Ramona hat eine raffinierte Idee, wie mit einem Trick weiterhin Kapital akkumuliert werden kann. „Hustlers“ ist ein unterhaltsamer und intelligenter Film über #Feminismus und #Kapitalismus – eine wirkliche Überraschung im Kinojahr 2019. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast! Literatur: Georg Simmer: Philosophie des Geldes. Suhrkamp. Cinzia Arruzza, Tithi Bhattacharya, Nancy Fraser: Feminismus für die 99%. Ein Manifest. Matthes & Seitz. Den DeepDive zu BARRY LYNDON gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282 Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft): https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home YouTube: https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videos Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Der 88-jährige Ridley Scott widmet sich mit „Das Ende der Sterne“ („The Dog Stars“) einem seit Jahren beliebten Genre: Der Post-Apokalypse-Film handelt von zusammengebrochenen Zivilisationen, in denen sich einzelne Überlebende – in der Regel schwer bewaffnet – ihren Weg durch die Ödnis bahnen, um dort auf andere zu treffen, die entweder freundlich oder feindlich gesinnt sind. Margaret Qualley, Jacob Elordi, Josh Brolin und Guy Pearce irren in „Das Ende der Sterne“ durch die Gegend und schießen sich Wege frei, weil überall Angreifer lauern, von denen man jedoch nie etwa über nähere Motive erfährt. Auch die anderen Figuren sind eher wortkarg, das dystopische Szenario soll für sich sprechen. Aber was will Ridley Scott uns damit eigentlich sagen? Der Regisseur von „Blade Runner“ und „Alien“ präsentiert uns gleich mehrere Gesellschaftsmodelle. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Den DeepDive zu BARRY LYNDON gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282 Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft): https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home YouTube: https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videos Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Von individuellen Freiheiten und Selbstbehauptungen erzählt Hollywood immer seltener. Das bürgerliche Subjekt spielt in den Marvel-Filmen keine bedeutende Rolle. Auch das kritisiert Martin Scorsese. Doch womit hängt diese Entwicklung zusammen? Längst werden in #Hollywood nicht mehr Filme primär für den Westen produziert, der Filmmarkt ist nur ein völlig globaler – vor allem in China und Indien, wo autoritäre Politiker sich als #Superhelden und Retter gerieren, sollen die Blockbuster funktionieren. Wo aber das Individuum immer weniger Raum bekommt, hat es hinter der Kamera auch der individuelle #Künstler schwer. Immer, schreibt Scorsese, gab es eine Spannung zwischen Kunst und Markt – doch etwas hat sich radikal verändert. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast.Literatur:Martin Scorsese Artikel über Marvel in der „New York Times“: https://www.nytimes.com/2019/11/04/op... Max Horkheimer/ Theater W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente. Fischer.Siegfried Kracauer: Von Caligari zu Hitler. Eine psychologische Geschichte des deutschen Films. Suhrkamp. Ivan Krastev, Stephen Holmes: Das Licht, das erlosch. Eine Abrechnung. Ullstein. Den 100-minütigen DeepDive zu Kubricks „Barry Lyndon“ gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282 Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft): https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home YouTube: https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videos Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Der Regisseur Will Gluck („Einfach zu haben“) hat gemeinsam mit Travis Braun das dümmste Drehbuch des Jahres geschrieben. „One Night Only“ spielt in einer nahen dystopischen Zukunft, der die RomCom mit Humor begegnen will. Das Szenario erinnert an „The Purge“: In einer einzigen Nacht im Jahr darf man seinen Trieben freien Lauf lassen, doch geht es dieses Mal nicht um Gewaltorgien, sondern um den Beischlaf unter Unverheirateten. Dieser wurde von der autoritären US-Regierung untersagt, Ziel ist es, die Ehe als Leitbild zu stärken und Schwangerschaften in der Jugend zu verhindern. Die repressive Ordnung wird von den New Yorkern kaum hinterfragt. So die Prämisse des Films, vor der sich Ally (Monica Barbaro) und Owen (Callum Turner) zufällig begegnen: Boy meets Girl. Jedoch besteht die Geschichte in den folgenden zwei Stunden nur aus Hindernissen, die unfreiwillig eine enorme Prüderie der Kulturindustrie freilegen. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur: Georges Bataille: Das Unmögliche. Hanser. Den 100-minütigen DeepDive zu Kubricks „Barry Lyndon“ gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282 Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft): https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home YouTube: https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videos Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
1975 erscheint der bis heute ungewöhnlichste und schönste Historien- und Kostümfilm in den Kinos: Stanley Kubrick gelingt mit BARRY LYNDON eine freie Literaturadaption, die bis heute irritiert. Ryan O’Neal spielt die Titelfigur, die nicht leicht zu greifen ist, wie der gesamte Film sich direkten Zugängen entzieht. Ein Held, der keiner ist und der sich nur manchmal sympathisch verhält, artifizielle Dialoge, getragene Musik, eine Kamera, die die meiste Zeit auf dem Stativ verbleibt – diese Charakteristika bestimmen den Film und sie machen ihn auf den ersten Blick schwer zugänglich. Jedoch lohnt es sich, genauer hinzusehen und die Ästhetik näher zu analysieren, um zum Inhaltlichen zu gelangen. Der obsessive Einsatz von Zooms, die Anlehnung an große Maler des 18. Jahrhunderts sowie ein minimalistisches Schauspiel sorgen für eine außergewöhnliche Erfahrung. Wir wohnen einer Subjektwerdung bei, die keineswegs autonom erfolgt, sondern die die Ordnung der Dinge selbst hervorbringt. So zeitlich entrückt der Film auch ist, er spricht zu uns heute. Mehr dazu im neuen DeepDive der Filmanalyse plus! Den 100-minütigen DeepDive gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282 Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft): https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home YouTube: https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videos Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Ein alter Rebell rebelliert erneut: Martin Scorsese rechnete nicht nur in einem Interview mit den Marvel-Filmen ab, auch in einem ausführlichen Artikel in der „New York Times“ erklärt er seinen Angriff auf die das #Kino dominierenden #Blockbuster unserer Zeit. Auch sein Kollege Francis Ford Coppola, der ebenso wie Scorsese ein Kind von New Hollywood ist, hat die Marvel-Produktionen harsch kritisiert. Wie ist die #Kritik der Regielegenden einzuordnen? Hier geht es um mehr als nur Geschmacksfragen, vielmehr zeichnet sich gerade das Ende des Hollywoodkinos ab, genau dagegen schreibt Martin Scorsese an. Denn es gab ein Kernthema, das sowohl die Filme des Classical Hollywood als auch die des New Hollywood miteinander verband und das Jahrzehnte unsere westliche Kinokultur bestimmte, und genau dieses Kernthema scheint nun verloren zu gehen. Wir müssen uns fragen: Ist Hollywood noch Hollywood? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Martin Scorsese Artikel über Marvel in der „New York Times“: https://www.nytimes.com/2019/11/04/op... Martin Scorsese im Gespräch mit Woody Allen, in: DU (2017)Max Horkheimer/ Theater W. Adorno: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente. Fischer. Das gesamte Q&A gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282 Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft): https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home YouTube: https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videos Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Was kann man in 82 Minuten erzählen? Fast alles, zeigt uns Regisseur Paweł Pawlikowski mit seinem Schwarz/Weiß-Film „Vaterland“, in dem Hanns Zischler als Thomas Mann und Sandra Hüller als dessen Tochter Erika Mann zu erleben sind. Dieser herausragende Film erzählt in fiktionalisierter Form und Verdichtung von dem Literaturnobelpreisträger, der 1949 nach Deutschland reist, um zunächst in Frankfurt am Main und dann in Weimar einen Goethe-Preis entgegenzunehmen und in seinen Dankesreden ein anderes Deutschland heraufzubeschwören, das nicht todestrunken ist. Seine Tochter Erika, die in Wahrheit diese Reise nicht begleitete, unterstützt ihren Vater, gerät aber bald aneinander mit ihm, als Thomas Mann selbst dann noch seine Reise und alles Zeremonielle fortsetzt, als die Nachricht von Klaus Manns Tod eintrifft. Werden in den Goethe-Reden Humanität und menschliche Ideale heraufbeschworen, zeigt sich der Dichterfürst privat kalt und grausam. „Vaterland“ ist eine hochinteressante Reflexion über die Rolle des Intellektuellen in der Gesellschaft und im Staat. Mehr dazu in der Filmanalyse von Wolfgang M. Schmitt! Das gesamte Q&A gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282 Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft): https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home YouTube: https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videos Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Im neuen Q&A beschäftigen wir uns noch einmal ausführlich mit der ODYSSEE von Christopher Nolan. Ein Hörer hat eine interessante Frage parat, danach geht es um das viral gegangene Interview, das die chinesische Podcasterin Zhong Shu mit Christopher Nolan geführt hat. Hat er Homers Erzählung christianisiert? Wofür stehen die Götter? Welche Konventionen des Erzählens gibt es? Anschließend geht es um die Disneyplus-Serie THE SHARDS, eine Verfilmung des großartigen gleichnamigen Romans von Bret Easton Ellis. Dieses Projekt, so viel lässt sich bereits nach vier Folgen sagen, ist komplett gescheitert. Zu klären ist aber, weshalb diese Serie ein solches Desaster geworden ist und warum der Roman sich derart grandios liest. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Kult-Krimireihe COLUMBO mit Peter Falk. War der Polizist im Trenchcoat eigentlich ein Klassenkämpfer? Diese und weitere Fragen beantworte ich im neuen, 100-minütigen Q&A der Filmanalyse plus! Mein Letterboxd-Profil: https://letterboxd.com/wolfMschmitt/ Das Interview mit Christopher Nolan: https://www.youtube.com/watch?v=wa4I8Ch2TRo Das gesamte Q&A gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282 Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft): https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home YouTube: https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videos Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Die „Star Wars“-Saga hat ein Ende, zumindest ein vorläufiges. Denn #Disney plant bereits weitere Filme, doch mit „Star Wars: Der Aufstieg der Skywalkers“ endet nun die neue Trilogie. Noch einmal hat J. J. Abrams die Regie übernommen, wenngleich von seiner eigenen Handschrift, die er in „Das Erwachen der Macht“ zeigte, jetzt nur noch wenig zu sehen ist. Teil 9 wirkt wie ein Best-of der Reihe, doch das macht #TheRiseOfSkywalker nicht zu einem guten Film. Vieles ist beliebig, wagemutig ist wenig. Faszinierend aber sind die düsteren Szenen mit dem #Imperator, bei denen wir uns einmal mehr fragen, was ist es eigentlich, was ihn, der allen leiblichen Genüssen entsagt hat, für den der Körper nunmehr Hülle ist, so leidenschaftlich zur Macht zieht? Rey, Poe und Finn kämpfen derweil unermüdlich gegen diese dunkle Seite der Macht an, unterstützt werden sie dabei von vielen Altstars. Aber auch diese Welt ist nur vermeintlich bunt, denn die erotische Liebe ist in ihr merkwürdig abwesend. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Chantal Mouffe: Das demokratische Paradox. Turia + Kant.Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra. Kritische Studienausgabe, sämtliche Werke Bd. 4. DTV.
Der Regisseur von „Under the Silver Lake“ und „It Follows“ ist zurück und hat Dinosaurier mitgebracht: David Robert Mitchell erzählt in „The End of Oak Street“ von einer amerikanischen Vorstadtfamilie, deren scheinbar gewöhnlicher Alltag durch ein unerklärliches kosmisches Ereignis zerstört wird. Die Oak Street wird aus ihrer vertrauten Umgebung herausgerissen und in eine prähistorisch anmutende Welt versetzt. Plötzlich leben die Bewohner zwischen gefräßigen Dinosauriern. Ein Kampf ums Überleben beginnt. Anne Hathaway und Ewan McGregor spielen ein Ehepaar, das sich zusammenraufen muss, um sich und die Kinder zu retten. Steven Spielberg und Brian De Palma stehen ästhetisch Pate, einmal mehr erleben die 1980er-Jahre ein Revival. Der Film ist nicht schlecht, aber gut ist er auch nicht. Hollywood steckt noch immer in der Krise. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Den zweistündigen DeepDive zu den Pasolini, Kubrick, David Robert Mitchell und den Epstein-Files gibt es bei Apple, Patreon, Steady oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft: YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=LnP7vP9n0Cc Steady: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/posts/f34deb92-f8ee-41bc-b455-69c66c55a3cd Patreon: https://www.patreon.com/wolfgangmschmitt/posts/deepdive6-was-zu-153947883?collection=1813128 Apple: https://podcasts.apple.com/lu/podcast/deepdive6-was-die-epstein-files-mit-kubricks-eyes-wide/id1586115282?i=1000757363933
Das Marvel-Universum ist wieder um einen Film gewachsen: Geld für gute Drehbuchautoren hat man sich auch diesmal gespart, aber sei's drum! Mit "Captain Marvel" gibt es nun auch die von vielen Fans lang ersehnte Superheldin als Protagonistin. Doch ist durch eine weibliche Hauptfigur "Captain Marvel" gleich ein feministischer Film? Und welchen Stellenwert haben eigentlich in solchen Blockbustern noch Schauspieler, wenn sie wie hier Samuel L. Jackson digital um 20 Jahre verjüngt werden? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Nick Bostrom: Superintelligenz. Szenarien einer kommenden Revolution. Suhrkamp. Den zweistündigen DeepDive zu David Lynch gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282 Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft): https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home YouTube: https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videos Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Dieser Film wird bleiben: „Everytime“ von Sandra Wollner erzählt eine Geschichte, die man zwar in Worten wiedergeben kann, womit man aber das Eigentliche verfehlt. Ein Mädchen stirbt, zurück bleiben Mutter, Schwester und Freund. Der Kameramann von „Aftersun“ bricht mit der Regisseurin in neue Bildwelten auf und irritiert unser Verhältnis zur Welt nachhaltig. Das herausragende Schauspielerensemble, bestehend aus Birgit Minichmayr, Tristán López, Carla Hüttermann und Lotte Shirin Keiling, wird eingefasst von Bildern, die zwischen Realismus und Surrealismus changieren, die Computerspiellandschaften und echte Gesteinsblöcke, Smartphone-Bilder und Projektionen eines trauenden Bewusstseins verbinden. Jedes Mal, jeder Zeit, jede Zeit! So etwas gab es noch nicht im Kino zu sehen. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Den zweistündigen DeepDive zu David Lynch gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282 Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft): https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home YouTube: https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videos Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
„Star Wars“, „Indiana Jones“, „Harry Potter“ – die Populärkultur liebt das Mythische, es ist daher kein Wunder, dass Peter Jacksons dreiteilige Verfilmung von „Der Herr der Ringe“ ebenso opulent wie erfolgreich war. #Tolkien schuf aus den Versatzstücken aus nordischen Sagen ein eigenes #Fantasy-Universum, das zum einen heidnisch anmutet, zum anderen jedoch stark vom Katholizismus des Autors geprägt ist. Diese Welt ist eingeteilt in Gut und Böse – Sauron ist der dunkle Herrscher, der nach der Macht strebt und mit dem Ring alle unterjochen will. Der #Hobbit Frodo Beutlin und die Seinen versuchen dies zu verhindern und begeben sich auf eine lange, abenteuerliche Reise, kämpfen brutale Schlachten und wachsen über sich hinaus. Das manichäische Weltbild jedoch, das der Trilogie zugrunde liegt, ist mehr als fragwürdig, ja, es ist zutiefst ideologisch. Parallelen zur Geopolitik der vergangenen zwei Jahrzehnte drängen sich auf, aber auch innenpolitisch kommen wir der Ideologie der Film sehr nahe. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Chantal Mouffe: Das demokratische Paradox. Turia + Kant.Carl Schmitt: Der Nomos der Erde im Völkerrecht des Jus Publicum Europaeum. Duncker & Humblot. Den zweistündigen DeepDive zu David Lynch gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282 Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft): https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home YouTube: https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videos Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Zweieinhalb Stunden quält uns Regisseur Destin Daniel Cretton mit „Spider-Man: Brand New Day“: Tom Holland spielt erneut Peter Parker, der ein Doppelleben als Spider-Man führt. Jedoch kann sich in seinem Freundeskreis niemand mehr an die Existenz von Peter Parker erinnern. MJ und seine Freunde haben ihn vergessen, unklar ist, ob er in ihnen wieder die Erinnerung wecken kann. Das Leben schwer macht ihm jedoch Jean Grey, die mit ihren telepathischen Kräften sein Umfeld manipulieren kann. Außerdem ist seine Work-Life-Balance durcheinandergeraten, schlüpft er doch die meiste Zeit in die Rolle von Spider-Man und nimmt sich nicht genügend Zeit, Peter Parker zu sein. Schwerfällig und schwermütig hüpfen wir mit Spidey durch einen trostlosen Film, der typisch ist für die aktuelle depressive Kulturindustrie. Übersehen sollten wir dabei nicht, wie sehr sich der Protagonist mit den staatlichen Institutionen identifiziert und Massenüberwachung umsetzt. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur: Judith Butler: Psyche der Macht. Das Subjekt der Unterwerfung. Suhrkamp. Den zweistündigen DeepDive zu David Lynch gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282 Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft): https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home YouTube: https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videos Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
David Lynch ist einer der bedeutendsten Regisseure der Filmgeschichte. Er schuf neue Bildwelten aus roten Vorhängen, nachtschwarzen Wohnzimmerecken, eigenartigen Lichtquellen, unheimlichen Fluren, Stimmen, die sich vom Körper lösen, und durch Soundkulissen, die ständiges Unbehagen auslösen. Die Räume, durch die wir schreiten, sind Reisen ins labyrinthisch aufgebaute Bewusstsein. Wer es sich zur Aufgabe macht, die David-Lynch-Filme zu ordnen, Stringenz und Linearität herstellen will, wird bald auf nicht lösbare Paradoxien treffen. David Lynch entzieht sich damit einer auf den Plot ausgerichteten Interpretation, was jedoch die Filme nicht beliebig werden lässt. Auffallend ist die Wiederkehr von Formen und Mustern und von Themen wie Ekel, Verwandlung und reale Imagination beziehungsweise imaginierte Realität. Schon in seinem Langfilmdebüt „Eraserhead“ finden wir dies, mit einem Umweg über „The Elephant Man“ führt Lynch uns auf den „Lost Highway“ und den „Mulholland Drive“. Im aktuellen DeepDive geht es um diese zutiefst irritierenden Meistwerke von David Lynch! Den zweistündigen DeepDive zu David Lynch gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282 Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft): https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home YouTube: https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videos Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Als die Kinos geschlossen waren, diskutierte man über diesen Netflix-Film: „Der Schacht“ reihte sich ein in eine Vielzahl von Filmen, die den Kapitalismus beim Wort nehmen. Wie in „Snowpiercer“ und „Parasite“ soll auch hier ein Machtsystem exemplarisch, reduziert auf das Notwendigste illustriert werden. Eingenommen wir ein wirklich globaler Blick auf die Welt, auch wenn alles nur in einem Turm spielt. Die Höhe von Bong Joon-ho erreicht Regisseur Galder Gaztelu-Urrutia allerdings nicht, wenngleich der Film sehenswert ist und sich von vielen #Streaming-Angeboten positiv abhebt. Doch der englische Titel „The Platform“ legt einen blinden Fleck des Films bloß: In „Der Schacht“ ist das Essen nicht per se knapp, es ist nur falsch verteilt. Doch wie funktioniert Knappheit heute eigentlich in der digitalen Ökonomie der Unknappheit? Und haben wir es hier wirklich mit einer #Dystopie zu tun? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast! Literatur: David Harvey: Siebzehn Widersprüche und das Ende des Kapitalismus. Ullstein.
Jessica Chastain spielt eine reiche US-Amerikanerin, die sich alles leisten kann. Zu arbeiten braucht sie nicht, das Familienerbe wirft genug ab, um sich nur um die Familienstiftung kümmern zu können, die zugleich ordentliche Steuererleichterungen bietet. Auch die Liebe zu einem mexikanischen Balletttänzer, der aufsteigen und in San Francisco Karriere machen will, kann sie sich leisten. Solange die Öffentlichkeit davon keinen Wind bekommt. Isaac Hernández, ein Star des Balletts, übernimmt die Rolle des Aufsteigers und Verführers. Diese ungleiche Beziehung ist nicht als Dark Romance angelegt, sondern „Dreams: Gefährliches Verlangen“ lotet intelligent Klassenfragen aus und zeigt, wie man durch die Staatsbürgerschaft entweder privilegiert oder gestraft ist. 2025 lief der Film bei der Berlinale, jedoch wurde kaum jemand auf dieses analytisch starke, brillant gespielte Werk aufmerksam. Auch jetzt droht der Kinostart sang- und klanglos unterzugehen. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse! Literatur: Branko Milanovic: The World Under Capitalism: Observations on Economics, Politics, History, and Culture. Polity. Thomas Piketty: Das Kapital im 21. Jahrhundert. C.H. Beck. Das komplette Q&A gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282 Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft): https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home YouTube: https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videos Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Verboten ist Uwe Bolls „Citizen Vigilante“ nicht, auch wenn dies gerade gern kolportiert wird. Der Rache-Thriller mit Armie Hammer in der Hauptrolle hat jedoch keine FSK-Freigabe erhalten, wodurch der Film öffentlich nicht beworben oder angepriesen darf, auch sind die Vertriebswege eingeschränkt. Was aber erzählt dieser Film? Und wie konnte die FSK zu einer solchen Entscheidung kommen? Der Protagonist greift zur Selbstjustiz und der Film verhält sich dazu affirmativ, mehr noch: die Gewalt richtet sich auch gegen den Staat selbst. Der migrationsfeindliche Film kann als der erste AfD-Film beschrieben werden, denn nicht nur Migration, sondern auch das Eigentum spielt eine wichtige Rolle. Gewiss, Uwe Boll gilt als der schlechteste Regisseur der Welt, aber politisch ist damit zunächst einmal nichts gesagt. Vor zehn Jahren habe ich Uwe Boll einmal getroffen, es war ein angenehmes Gespräch, auch wenn ich seinen Werken wenig abgewinnen kann. Das war nicht meine einzige Begegnung mit Bolls Filmen: In einem Dokumentarfilm über Boll, der nie veröffentlicht wurde, habe ich mich zu der mangelnden Systemkritik in den Filmen geäußert und warum der Regisseur oft einen richtigen Schritt, aber immer in die falsche Richtung geht. Eine Stunde spreche ich über Boll und „Citizen Vigilante“ im 9. Q&A der Filmanalyse plus. Außerdem geht es um JACKASS, SUPERGIRL, Opernfilme, Abstraktion und Film und die Darstellung von Gewalt. Das komplette Q&A gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282 Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft): https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home YouTube: https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videos Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Wenn jetzt überall in der Welt das Streamingportal #Disneyplus verfügbar ist, werden dort alle Klassiker des Studios, die man bereits den Konkurrenzplattformen entzogen hat, zu sehen sein. Ein Film, so zeigt sich jetzt bereits in den USA, wird aber fehlen: "Song Of The South" ( #OnkelRemusWunderland ). Der Film erschien 1946, Zeichentrickfiguren treffen darin auf Schauspieler, die technischen Innovationen sind enorm - und für das heute immer noch bekannte Lied "Zip-a-Dee-Doo-Dah" gab es einen Oscar, auch der schwarze Hauptdarsteller James Baskett wurde mit einem Academy-Award ausgezeichnet. Heute geht der Disney-Konzern zu diesem Film, der auf einer Plantage im 19. Jahrhundert in Georgia spielt, auf Distanz - beziehungsweise Disney duckt sich einfach feige weg. Der Film, lautet der Vorwurf, stelle die Schwarzen auf hochgradig diskriminierende Weise dar und verkläre deren Situation auf den Plantagen. Stimmt, doch es ist noch viel schlimmer: In dem Film ist sehr transparent, wie die #Ideologie von Disney grundsätzlich funktioniert. Aber wie sollte man mit diesem heiklen Filmerbe umgehen? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Roland Barthes: Mythen des Alltags. Suhrkamp. Die DeepDives zu PSYCHO und DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives. Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about Apple-Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282 Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft): https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home YouTube: https://www.youtube.com/@Filmanalyse/videos Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
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