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Published by Jens Trocha
Mit diesem Podcast will ich Sie regelmäßig und unkompliziert für alte und neue Meisterwerke begeistern. Ich bin Jens Trocha, Journalist & Autor, in Dresden aufgewachsen und zu Hause. In diesem Projekt steckt jede Menge Herzblut: Recherchen und Vorbereitungen sind zeitaufwendig, Produktion und technische Umsetzung kosten. Deshalb meine Bitte: Unterstützen Sie mich und den Podcast. Bitte fördern Sie uns hier: https://steadyhq.com/de/30-minuten-kunst/about Schicken Sie uns einem Beitrag auf das Konto: DE15 1203 0000 1082 0466 97 IBAN: BYLADEM1001 Oder unterstützen Sie den Podcast per Paypal: https://paypal.me/JensTrocha?country.x=DE&locale.x=de_DE (Link kopieren und in die Adresszeile des Browsers einfügen) DANKE :-) Dieser Podcast ist wie eine gute Führung durch Ausstellungen, Museen und Galerien. Podcast hören ist einfach und ist kostenfrei. Hier auf die Episoden klicken und anhören Oder auf dem Smartphone / Tablet eine Podcast-App laden, öffnen und nach "30 Minuten Kunst" suchen. Wenn Sie auf abonnieren klicken oder tippen, bekommen Sie jede neue Folge automatisch, wenn ich sie veröffentliche. Das ist keine kostenpflichtige Abofalle. Fragen, Kritik oder Vorschläge schreiben Sie an: jens.trocha@30minutenkunst.de
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Sie rauchten, experimentierten, prägten die Moderne – und wurden lange vergessen. In dieser Folge geht es um die Ausstellung „Neue Frau, Neues Sehen. Die Bauhaus-Fotografinnen" im Berliner Museum für Fotografie. Rund 300 Bilder von 30 Künstlerinnen erzählen eine andere Geschichte des Bauhauses: vom Selbstporträt mit Zigarette über experimentelle Collagen bis hin zu Architekturaufnahmen, die das Bild der Schule bis heute prägen. Warum standen diese Frauen so lange im Schatten ihrer männlichen Kollegen? Und was hat ihre Arbeit mit unserem heutigen Blick auf Fotografie zu tun?
Wie wird aus einem expressionistischen Maler ein Künstler, der Collage, Fotografie und Malerei radikal neu erfindet? Edmund Kesting und sein Werk sind bisher nahezu unbekannt. Ein Ausstellung in Halle ändert das jetzt - radikal gut.
Als Paul Cassirer den Impressionismus nach Berlin brachte, führte das zu hitzigen Diskussionen. In dieser Folge wird erzählt, wie ein Kunsthändler den Blick auf die Moderne veränderte — mit Bildern, Mut und erstaunlich viel Gespür für das, was bleiben würde.
In dieser Folge geht es um die verlorenen Meisterwerke der Berliner Gemäldegalerie: Bilder von Caravaggio, Rubens oder Botticelli, die im Zweiten Weltkrieg verschwanden, teils im Flakbunker Friedrichshain vernichtet wurden und deren Schicksal bis heute Rätsel aufgibt. Doch mit historischen Glasnegativen sind die zerstörten und verschwundenen Werke heute wieder sichtbar gemacht worden, um sie für Forschung, Erinnerung und Provenienzarbeit neu zu erschließen.
Eine Folge über die stillen, überraschenden und manchmal spektakulären künstlerischen Ideen auf der Biennale Venedig 2026. Welche Pavillons setzen bei der Biennale Venedig 2026 die stärksten Akzente? Im Gespräch mit Dr. Ann-Katrin Günzel, Chefredakteurin von KUNSTFORUM International, schaue ich auf ausgewählte Länderbeiträge, ihre Themen und die Umsetzung.
1887 sorgte ein Gemälde in Berlin für Aufsehen: „Mors Imperator“ zeigt den Tod als Herrscher und wird als Majestätsbeleidigung gelesen. In dieser Folge geht es um den Skandal, den die Künstlerin Hermione von Preuschen mit ihrem Werk auslöste, ihren unkenventionellen Umgang mit der Aufregung und die vielseitigen Arbeiten einer mir bis dato unbekannten Künstlerin.
Constantin Brancusi gilt als einer der großen Erneuerer der Skulptur. Die Neue Nationalgalerie in Berlin zeigt im Frühjahr und Sommer 2026 seine Werke in einer umfassenden Ausstellung mit mehr als 150 Arbeiten und einem Blick in sein berühmtes Atelier.
Bremen feiert Paula Modersohn-Becker nicht nur als große Malerin der Moderne, sondern als eine Künstlerin, die ihre eigenen Bildwelten mit erstaunlicher Konsequenz erschaffen hat. Die Ausstellung „Becoming Paula“ folgt diesem Weg zwischen Worpswede, Berlin und Paris und zeigt, wie aus Paula Modersohn-Becker jene prägnante Stimme der Kunstgeschichte wurde, die bis heute erstaunt.
Wilhelm Lehmbruck zählt zu den großen Bildhauern der Moderne. In dieser Folge geht es um sein Leben und um Skulpturen, Gemälde und Zeichnungen voller Spannung und Verletzlichkeit, die im Kunstmuseum Moritzburg in Halle aktuell zu sehen sind.
Die Ausstellung "Mahlzeit!"in der Feinkunsthalle im Museum Gunzenhauser zeigt, wie Essen in der Kunst weit mehr ist als ein alltägliches Bedürfnis: Es wird zum Bildträger für Gesellschaft, Geschichte und Kultur.
Fred Stein ist der Fotograf hinter einigen der bekanntesten Bilder des 20. Jahrhunderts – und doch blieb er selbst lange unbekannt. Im Gespräch mit seinem Biografen Daniel Siemens geht es von Dresden über Paris bis New York, um Flucht, Neuanfang und den Blick auf den Menschen.
Paul Cézanne der stille Revolutionär: Die Fondation Beyeler zeigt mit rund 80 Spätwerken, wie der Eigenbrötler aus Aix die Moderne erfand.
Sie hat sich Sterne in die Haut geritzt, stundenlang reglos einem Publikum gegenübergesessen – und dabei die ganze Kunstwelt bewegt. Die ALBERTINA MODERN zeigt eine große Retrospektive von Marina Abramović, mit live aufgeführten Re-Performances. In dieser Folge spreche ich mit Dr. Ralph Gleis, Generaldirektor der ALBERTINA, über Schmerz als künstlerisches Material, die Macht des Blickkontakts und darüber, wie eine 78-jährige uns heute noch zum Nachdenken bringt.[
Lebendige Portraits aus allen Schichten, von reichen Bürgern bis Randfiguren – so etwas konnte nur Frans Hals. Mit seiner schnellen Pinseltechnik schuf er humorvolle Charakterstudien.
Deutsche Pop Art ist politischer, düsterer und selbstkritischer als ihr amerikanisches Vorbild – und trotzdem fast unbekannt. Um so schöner, dass die Ausstellung „GERMAN POP ART“ in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen diese Kunst- und Wissens-Lücke füllt.
Eine Retrospektive zum 85. Geburtstag: Die Kunsthalle Rostock zeigt das farbstarke Werk des Malers, Grafikers und Buchillustrators Hans Ticha. In dieser Folge spreche ich mit der Kuratorin Antje Schunke über seine prägenden Jahre in der DDR, seinen unverwechselbaren Stil und die Aktualität seiner Kunst bis heute.
Karl Hofer malt keine Helden – er malt verletzliche, nach innen gekehrte Menschen, die aussehen, als wüssten sie mehr über die Abgründe des 20. Jahrhunderts, als sie sagen könnten. Er zählt zu den bedeutendsten Malern der Moderne in Deutschland. Sein Werk spiegelt den von Höhen und Tiefen geprägten Lebensweg sowie seine persönliche Zerrissenheit.
Was erzählt das Element Feuer über Körper, Spiritualität, Macht und wie verändert sich unser Blick auf Feuer im Zeitalter der Klimakrise? Mit Dr. Ann-Katrin Günzel, Chefredakteurin von Kunstforum International, spreche ich über die mystische Wirkung von Palo-Santo-Holz, arktische Feuer-Performances, die ornamentale Architektur der Flammen und was es mit Pyrofeminismus auf sich hat.
Jean-Michel Basquiat schaffte es in weniger als einem Jahrzehnt vom namenlosen Graffiti-Sprayer zu einem der bekanntesten US-Künstler. Und zum teuersten – ein Schädelbild von 1982 erzielte 110,5 Millionen Dollar. In dieser Folge spricht Dr. Leonhard Emmerling, warum seine Bilder aus Kronen, Schädeln, Anatomie-Skizzen und wilden Schriftzügen heute dringlicher wirken denn je.
Was ist das „Superflat“-Konzept? Warum sind Takashi Murakamis poppigen Blumen, Totenköpfe, Pilze und Monster spektakuläre Pop-Kultur und gleichzeitig so tiefgründig? Im Gespräch mit dem Direktor des Sprengel-Museums, Dr. Reinhard Spieler, geht es darum, wie Murakami Grenzen zwischen Hochkultur, Pop, Mode und Kommerz auflöst und dabei große Themen wie Liebe, Konsum, Leben und Tod verhandelt. Alles zu sehen in der Ausstellung: „Niki. Kusama. Murakami. Love You For Infinity“
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Observed September 20, 2026.
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