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Published by Mane Thaler, Sigi Faber
Unterhaltungen auf Bayerisch. Nix Ernstes. Manchmal lustig, manchmal a ned.
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Wir gehen in die Sommerpause und sind Ende September wieder mit einer neuen Folge da. Doch vorher haben wir noch ein Rezept für die innere Abkühlung an warmen Tagen und einen Erlebnisbericht aus Strullendorf.
Die Liesl Karlstadt war eine echte Verwandlungskünstlerin – auf der Bühne und erst recht abseits davon. In ihrer großen Kabarettzeit parodierte sie Männerrollen mit so viel Feingefühl und Witz, dass man fast vergessen hat, wer da eigentlich vor einem stand. Vielleicht war genau das die ideale Vorübung für das, was dann kam: zwei Jahre als Frau bei den Gebirgsjägern.
Der Karl Valentin ist der Schreiner aus der Au, der die deutsche Sprache in ihre Einzelteile zerlegt hat, mit der Liesl Karlstadt das legendärste Duo der Kabarett-Geschichte bildete und Sätze gesagt hat, die bis heute jeder kennt, wie: „Mögen hätt’ i schon wollen, aber dürfen hab i mi ned getraut.“
Servus kommt aus dem Lateinischen und heißt Sklave oder Diener. In Bayern ist es eine umgangssprachliche Begrüßung. Aber heißt das jetzt, wir nennen uns gegenseitig einen Sklaven?
Sie ist gesund, nahrhaft und dem Eindruck nach auf immer mehr Speisekarten zu lesen: Die Milzwurst. Erlebt der Klassiker eine neue Blüte?
“Angesichts des Trümmerfeldes, zu dem eine Staats- und Gesellschaftsordnung ohne Gott, ohne Gewissen und ohne Achtung vor der Würde des Menschen die Überlebenden des zweiten Weltkrieges geführt hat, in dem festen Entschlusse, den kommenden deutschen Geschlechtern die Segnungen des Friedens, der Menschlichkeit und des Rechtes dauernd zu sichern, gibt sich das Bayerische Volk, eingedenk seiner mehr als tausendjährigen Geschichte, nachstehende demokratische Verfassung.”
Steingaden wäre eine beschauliche Gemeinde im bayerischen Pfaffenwinkel, wenn dort nicht die Wieskirche stehen würde. Jedes Jahr besuchen über 1 Mio. Menschen das Meisterwerk des Rokoko.
Früher war er ein Bauernmarkt, auf dem die einfachen Leute ihre täglichen Nahrungsmittel gekauft haben. Heute ist er ein Marktplatz für hochwertige Produkte. Doch nicht zuletzt mit dem lebendigen Biergarten ist für jeden etwas dabei.
Er hat den Kaiser gekannt und im Ersten Weltkrieg die bayerischen und preußischen Truppen befehligt. Im Zweiten Weltkrieg musste er ins Exil. Obwohl es immer wieder Versuche gab, die Monarchie in Bayern wieder einzuführen, blieb Rupprecht der letzte Kronprinz.
Es gibt viele Arten von Enzianen, aber nur einen Bayerischen. Generell gilt die bittere Pflanze als recht gesund für den Menschen, wenn sie auch nicht immer schmeckt. In Bayern wird der Enzian deshalb seit Jahrhunderten traditionell in flüssiger Form genossen.
Wo wären wir heute ohne eine Uhrzeit, die wir überall von unterwegs ablesen können? Als der Nürnberger Peter Henlein die Taschenuhr erfand, war sie zunächst ein Luxusgut. Heute ist der Erfinder der Stammvater der deutschen Uhrenhersteller.
Die Tage vor dem Auffahrtstag - so heißt er traditionell in Bayern - waren und sind für viele recht wichtig im Jahresverlauf. Es wird für eine reiche Ernte gebetet und dies mit Flurumgängen bekräftigt. Wie die Auffahrt wohl bildlich zu inszenieren ist? Wir haben da eine Idee …
Am Sonntag, den 3. Mai 2026, findet zum dritten Mal der bayernweite Heimaterlebnistag statt. In ganz Bayern gibt es an diesem Tag vielfältige Angebote, bei denen man den Charakter Bayerns auf unterschiedliche Weise erleben kann - und das vor der eigenen Haustüre!
Obergärig oder untergärig? Das ist oft die Frage. Nach dieser Folge dürfte die Antwort klar sein.
In ihrer langen Geschichte erlebte die Trambahn in München mehrere Höhen und Tiefen. Sie wurde nicht nur einmal zerstört und wieder aufgebaut. Beinahe wäre sie sogar vollständig aufgegeben worden. Heute ist davon glücklicherweise keine Rede - im Gegenteil, die Trambahn wächst weiter.
Die Fastenzeit ist vorbei und schon ist der Frühling da. Die Wortherkunft Lenz ist dabei sehr passend. Doch nicht zuletzt schauen wir drauf, wie es uns mit dem Fasten in diesem Jahr ergangen ist.
Das Geldbeutelwaschen am Aschermittwoch hat eine lange Tradition. Ob es was hilft, ist nicht eindeutig geklärt. Ansonsten verabschieden wir uns in die Fastenpause - natürlich nicht ohne vorher festzulegen, auf was wir verzichten werden.
Im 19. Jahrhundert wurde der Luchs nicht nur in Bayern vollständig ausgerottet. Doch nun ist er wieder da. Sehen tut man ihn aber trotzdem nur selten, denn er weiß sich gut zu tarnen.
Alle sechs Jahre werden die bayerischen Kommunalpolitiker neu gewählt. Wer sich erinnert: Das ist die Wahl mit dem riesengroßen Stimmzettel. Außerdem ist es die Wahl, bei der man wohl am genauesten aufpassen muss, damit die Stimmabgabe nicht ungültig wird.
Vor über 500 Jahren gingen zum ersten Mal die Schäffler in München tanzend durch die Straßen, um die Menschen zu ermutigen. Damals war gerade die Pest vorbei und die Leute trauten sich einfach nicht aus ihren Häusern. Heute erinnern die Schäffler alle sieben Jahre an dieses historische Ereignis.
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Observed September 20, 2026.
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