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Published by Redaktion SpringerMedizin.de
Der Springer Medizin Podcast – Medizin für Gesundheitsprofis – das sind interessante, relevante und unterhaltenden Beiträge aus der ganzen Welt der Medizin. Wir sprechen in unseren Episoden mit Fachpersonen aus Klinik und Praxis über Gesundheit, Krankheit, Diagnostik, Therapie, Prävention – über neue Studien, neue Erkenntnisse und praxisrelevantes Wissen. Der Springer Medizin Podcast ist eine Produktion von SpringerMedizin.de, der Fortbildungs- und Wissensplattform für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland. Mehr Infos gibt es hier: www.springermedizin.de
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Die 2026 aktualisierte S3-Leitlinie zur Thromboseprophylaxe markiert einen deutlichen Kurswechsel: weg vom "reflexartigen Griff zur Heparinspritze", hin zum risikoadaptierten Vorgehen. Dr. med. Ruth Peter hat die Überarbeitung begleitet. Im Podcast erklärt sie: Wann ist eine Prophylaxe gerechtfertigt? Welche Risikofaktoren spielen eine Rolle? Und welche Hochrisiko-Konstellationen dürfen nicht übersehen werden?
Typ-1-Diabetes lässt sich bislang nicht verhindern, aber früher erkennen. Prof. Dr. Olga Kordonouri spricht im Springer Medizin Podcast über die Chancen des Screenings, die Vermeidung von Ketoazidosen und neue Ansätze, den Krankheitsausbruch zu verzögern.
Multiplex-PCR-Verfahren ermöglichen den schnellen Nachweis zahlreicher Erreger und finden zunehmend Eingang in die klinische Routine. Doch in welchen Situationen verbessert diese Diagnostik tatsächlich das Patientenmanagement, und wo sind ihre Grenzen? Darüber sprechen wir im Podcast mit zwei Experten.
Viele ältere Patientinnen und Patienten nehmen zehn oder mehr Medikamente ein. Doch je länger eine Medikation besteht, desto wichtiger wird die Frage, ob sie noch zum aktuellen Gesundheitszustand, zur Funktionalität und zu den Therapiezielen passt. „Man kann in der Altersmedizin keine One-size-fits-all-Empfehlungen geben“, sagt Prof. M. Cristina Polidori.
Auch wenn eine stationäre Therapie bei eine Anorexia Nervosa zunächst den erhofften Erfolg gebracht hat, kommt es in der Zeit danach oft zu Rückschlägen mit erneuten Essstörungsgedanken und Gewichtsverlust. Die Psychologin Dr. Kathrin Peters erklärt, welche Bewältigungsstrategien auch außerhalb der Klinik gut umgesetzt werden können und wie Sie Betroffene dabei unterstützen, ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.
Testosteron beeinflusst weit mehr als nur die männliche Sexualfunktion: Es erfüllt eine zentrale Funktion für Stoffwechsel, Muskel- und Knochengesundheit, Psyche und Herz-Kreislauf-System. Entsprechend vielfältig und oft unspezifisch sind die Beschwerden bei einem Mangel – dem männlichen Hypogonadismus. Häufig leiden Betroffene jahrelang an ihren Symptomen, bis der zugrundeliegende Testosteronmangel erkannt wird. Hören Sie im Podcast, welche Warnsignale in der hausärztlichen Versorgung Hinweise geben können und welche Chancen eine frühzeitige Diagnose bietet.
Dank moderner Neonatologie erreichen heute immer mehr Frühgeborene das Erwachsenenalter. "Eine Frühgeburt ist keine Anekdote aus der Vergangenheit, sondern ein anamnestischer Hinweis", sagt der Neonatologe Prof. Dr. Dominique Singer. In dieser Folge der ZFA TALKS erklärt er, welche Risiken für Lunge, Herz-Kreislauf-System und Stoffwechsel bekannt sind.
Selbst für erfahrene Fachärztinnen und Fachärzte stellt der Lichen sclerosus eine diagnostische Herausforderung dar. Die Betroffenen leiden unter Juckreiz, Schmerzen und Hautveränderungen im Genitalbereich. Dennoch bleibt die Erkrankung oft lange unerkannt. Im Podcast erklärt Dr. Gudula Kirtschig, warum das so ist, worauf es bei der Diagnose ankommt und welche Therapien helfen.
Die Biomarkerdiagnostik in der Onkologie wird zunehmend komplexer, aber auch immer wichtiger für individualisierte Therapieentscheidungen. Im Dezember 2025 wurde vom Leitlinienprogramm Onkologie die aktualisierte deutsche S3-Leitlinie Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms vorgelegt. Unter anderem wurden die Empfehlungen für Diagnostik und Screening überarbeitet. Welche Auswirkungen dies auf den Praxisalltag sowohl von Pathologie als auch Klinik hat, hören Sie im Podcast.
Rechtliche Konsequenzen können für Medizinerinnen und Mediziner schneller zur Realität werden, als viele denken. Besonders anfällig sind die Bereiche Dokumentation und Aufklärung. Im Podcast erklärt Rechtsanwältin Dr. Katrin Frank, worauf Ärztinnen und Ärzte achten sollten – und ab wann rechtlicher Beistand sinnvoll ist.
Schwerwiegendere Infektionen rational zu therapieren, ist eine Herausforderung. Wie kann die Dauer von Antibiotika gesteuert und deren Gabe patientenfreundlich gestaltet werden? Wann ist intravenös besser, wann ist eine Oralisierung vertretbar? Prof. Norma Jung fasst die aktuelle Evidenz an Beispielen zusammen und erklärt, wo sich das Vorgehen in der Klinik geändert hat.
Kriege, Genozide und schwere Repressionen hinterlassen kollektive Traumata, die bis heute Gesellschaft und Individuen beeinflussen. Im Springer Medizin Podcast erläutert Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker, wie wir diesen Traumata begegnen und was aus psychotherapeutischer Sicht nötig ist, damit nachfolgende Generationen aus ihrem Schatten treten.
Oft ist die Ursache für Husten in der allgemeinmedizinischen Sprechstunde ein selbstlimitierender Atemwegsinfekt. Aber welche Warnzeichen deuten doch auf eine akute Erkrankung hin? Wie mit einfachen Fragen, Untersuchungen und Scores die Einordnung gelingt, erklärt Hausarzt Dr. med. Felix Holzinger in dieser Podcast-Folge.
Ob Räusperzwang oder ein Globusgefühl im Hals: Oft sind Betroffene, die wegen solcher Beschwerden in der HNO-Praxis vorstellig werden, besorgt. Dabei verbirgt sich nicht selten ein Refluxgeschehen hinter den Symptomen. Welche teils einfachen Möglichkeiten - medikamentös und in der Lebensführung - den Patientinnen und Patienten helfen können, hören Sie im Podcast.
Von Cortison über Biologika zu CAR‑T‑Zellen: Was ändert sich aktuell in der Rheumatologie? Prof. Elisabeth Märker-Hermann wirft gemeinsam mit Moderator Prof. Markus M. Lerch einen Blick auf die Behandlung von Polymyalgia rheumatica, rheumatoider Arthritis oder Lupus erythematodes. Einige Paradigmenwechsel sind hier im Gange. Die Rheumatologin betont außerdem: einfache Fragen und wenige Basisuntersuchungen geben erste wichtige diagnostische Hinweise.
Die Peritonealdialyse wird in Deutschland noch selten genutzt, bietet aber unterschätzte Vorteile: mehr Selbstbestimmung, mehr Lebensqualität, schonender für den Kreislauf. Warum wird sie trotzdem so wenig eingesetzt? Expertin Dr. Grit Esser erklärt, was hinter der Bauchfelldialyse steckt, wie Betroffene informierte Entscheidungen treffen können und worauf Hausärztinnen und Hausärzte achten sollten.
Selbsthilfe ist weit mehr als der klischeebehaftete Stuhlkreis. Sie schließt Versorgungslücken, stabilisiert Patientinnen und Patienten emotional und adressiert soziale, ökonomische und versorgungsrelevante Herausforderungen. In dieser Folge beleuchten wir die Aufgaben, Defizite und Potenziale der Krebsselbsthilfe – mit Fokus auf den Nutzen in der onkologischen Versorgung.
Die letzte Überarbeitung der Living Guideline zur Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose 2025 hat einige Neuerungen mit sich gebracht. Was sich bei den Empfehlungen zu Diagnosestellung und Therapie geändert hat und welche neuen Kapitel in die S2k-Leitlinie aufgenommen wurden, besprechen wir mit Leitlinienkoordinator Prof. Bernhard Hemmer, TUM München, in dieser Folge.
Die Gendermedizin bekommt in der Wissenschaft immer mehr Aufmerksamkeit. So ist die geschlechterspezifische Medizinforschung eines der Schwerpunktthemen im diesjährigen Wissenschaftsjahr, das unter dem Motto „Medizin der Zukunft“ steht. Nicht zuletzt wird dabei die sogenannte Gender-Data-Gap, also das Fehlen frauenspezifischer Daten zu Physiologie, Pathophysiologie, Epidemiologie, Diagnostik und Therapie, thematisiert. Hören Sie im Podcast, welchen Einfluss diese Datenlücke auf die Diagnose und Therapie gastrointestinaler Erkrankungen hat.
Wann sollte man in der Hausarztpraxis an eine chronische Nierenkrankheit (CKD) denken – und warum sagt die eGFR allein wenig über den Nierenzustand aus? Mit Prof. Dr. med. Jean-François Chenot sprechen wir über die wichtigsten Parameter zur Risikoeinschätzung, aktuelle Studien und ein pragmatisches Vorgehen im Praxisalltag. Eine Podcast-Folge für alle, die CKD schnell und sicher einordnen möchten.
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