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Published by RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wie viel Porno braucht es im Bett? Ich werde nicht (mehr) feucht, warum? Fremdgehen oder nicht? Sex und Liebe, gehört das zusammen? Was kann ich meiner Partnerin im Alter noch bieten? Diese und viele weitere Fragen rund um die Themen Sexualität und Beziehung sind auch heute noch - in allen Generationen - mit starker Scham und vielen Vorurteilen verbunden. Nicht selten mit der Folge, dass die Sexualität darunter leidet, Wünsche offen bleiben, Hemmungen und Barrieren weiter existieren. Doch das muss nicht sein! Bestsellerautorin, Paar- und Sexualtherapeutin Ann-Marlene Henning galt einst als Deutschlands erste Sexologin. Im RND-Podcast "Ach, komm!" will die gebürtige Dänin Unwissenheit und Scham abbauen - im Gespräch mit Caro Burchardt, Teamleitung im RND-Ressort Magazin, greift Henning die drängendsten Fragen auf und scheut auch vor frechen Antworten nicht zurück. Jeden Donnerstag eine neue Folge. Impressum: https://www.rnd.de/impressum/
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Wenn der eigene Partner die Dienstleistungen einer Sexarbeiterin in Anspruch nimmt, ohne darüber zu sprechen, ist das dann auch Betrug? Obwohl es sich bei der Sexarbeit um eine Dienstleistung, und nicht um eine emotionale, amouröse Verbindung handelt? Erst einmal ist es natürlich nie gut, Dinge in einer Partnerschaft heimlich zu tun. Vor allem, wenn man ahnt, dass das eigene Handeln den Partner oder die Partnerin verletzen könnte. Andererseits würden sich aber womöglich viele Partner*innen damit schwertun, der Partnerin oder dem Partner dafür das Go zu geben. Was aber tun, wenn die Beziehung bestehen bleiben soll, man als Paar sogar gemeinsam daran arbeitet, der Sex aber aus welchen Gründen auch immer zum Erliegen gekommen ist? Oft spielen unterschiedliche Bedürfnisse eine Rolle und nicht selten münden derlei Gespräche in festgefahrene Konflikte ... Was Paare unternehmen können, und ob die Inanspruchnahme von Sexarbeit vielleicht auch eine gute Lösung sein kann, darum geht es heute. Wir hören uns.
Hallöchen ihr lieben alle, aufmerksamen Hörer*innen ist es sicher aufgefallen, erstmalig liefern wir zwei Quickies direkt hintereinander. Busy times bei Ann-Marlene und Caro, aber die nächste Episode wird wieder eine Long Version, versprochen :) Darum geht es heute: Ist die Eichelspitze ähnlich sensibel wie die Klitoris? Das fragte sich einer unserer Hörer. Sein Problem: Schon bei geringsten Berührungen und bei bestimmten Stellungen kommt er sehr schnell zum Orgasmus, weil seine Eichelspitze so empfindsam ist, manchmal in weniger als einer Minute - trotz oder gerade wegen vorhandener Vorhaut!? Diese Besonderheit zieht zudem einen ganzen Reigen an Problemen nach sich, unter anderem beim Sex mit seiner Frau, die immer weniger Lust auf ihn hat. Was kann man(n) also tun, und sind Eichel und Klitoris tatsächlich vergleichbar? Wir klären auf, heute noch mal kurz und knackig.
Er kommt zwar nicht so oft wie der vorzeitige Samenerguss vor, und dennoch ist der verzögerte Samenerguss und/oder ausbleibende Höhepunkt beim Mann gar nicht mal so selten. Die Ursachen dafür sind multifaktoriell, was aber immer zutrifft: Die Erregung ist in diesem Fall nicht hoch genug. Dabei müssen Samenerguss, Erektion und Orgasmus voneinander getrennt werden. Man(n) kann sehr wohl einen Orgasmus, aber keinen Samenerguss haben. Und eine Erektion ist nicht immer ein Zeichen für eine hohe Erregung. Auch ein Orgasmus ohne Erektion ist möglich. Ihr versteht nur noch Bahnhof? Dann hört unbedingt mal rein. Wir klären auf!
Manchmal ist es ein gut gehütetes Geheimnis, eine tiefe Sehnsucht nach Veränderung oder neuen sinnlichen Erfahrungen. Eine Lust und intensive Zuneigung, die da war, nicht selten aber unterdrückt - weil die Aufmerksamkeit so lange im Außen lag: So war es auch bei Rosa Rots erster Klientin: Ende 50, verheiratet, Mutter. Sie habe schon seit Jahren nicht mehr Männern hinterhergeschaut, sondern Frauen. Mit Rosa sollte sich diese Sehnsucht nun erfüllen. Die Künstlerin Rosa Rot bietet seit einigen Monaten Escort für Frauen an. Auch aus Protest, um den Mythos zu widerlegen, dass Sexarbeit einzig und allein aufs Patriarchat einzahlt (was sie in vielen Fällen auch nach wie vor tut, das wollen wir hier nicht verschweigen!). Und um zu zeigen: Ja, Frauen sind lustvolle Wesen, es braucht Orte, an denen sie ihre Fantasien und Wünsche ausleben können. Rosas Motto: " Stell dir vor, die Welte wäre nur für Frauen". Heute dürfen Ann-Marlene und Caro mit Rosa in ihre Welt abtauchen, und eine andere, noch wenig bekannte Seite der Sexarbeit zeigen. Seid ihr dabei?
Der Glaube kann Halt geben, er kann an anderer Stelle aber auch verunsichern. Etwa wenn er massiv in dein Leben und deine Lebensqualität eingreift – zum Beispiel beim Thema Sexualität. Unsere heutige Gästin, die Kulturwissenschaftlerin und Sexualtherapeutin Evelyn Schühle, hat an diesem Punkt genauer hingeschaut und ihre Masterarbeit zum Thema geschrieben. Dafür hat sie vor allem im Bereich der Freikirchen recherchiert und ist dort teils auf strenge Moralvorstellungen und konservativste Vorstellungen von Sexualität gestoßen. Nicht wenige der Kirchenmitglieder und Aussteiger sitzen heute bei ihr "auf der Couch", mit diversen partnerschaftlichen und sexuellen Problemen. Was sie eint: Alle fühlen sich in ihrer Sexualität massiv ausgebremst. Scham und Schuld haben die Oberhand, wenn es um das Ausleben von Fantasien und sexuellen Neigungen geht. Wie Betroffene sich von diesen tief verinnerlichten, (frei-)kirchlichen sexuellen Werten wieder trennen können, und ob der Weg in eine neue, befreite Sexualität gelingen kann, darüber sprechen wir heute mit Evelyn. Hört doch mal rein!
Stell dir bitte folgende Situation vor: Ihr seid gerade voll bei der Sache, und dann stellst du fest: Boah, mein Partner müffelt. Oder: Meine Partnerin macht so komische Geräusche beim Sex. Und plötzlich ist die Lust weg. Du traust dich aber nicht, das anzusprechen - und machst widerwillig weiter mit. Schön ist anders. Die wichtige Botschaft vorweg: Mit dieser Zurückhaltung bist du nicht allein. Vielen Menschen fällt es schwer, beim und rund um den Sex Kritik zu üben. Immerhin handelt es sich um eine sehr vulnerable Situation und man will sein Gegenüber nicht verletzen. Was also tun? Denn mitmachen, obwohl etwas nicht schön ist oder sogar sehr unangenehm ist, ist auch keine Lösung. Wir hätten ein paar (launige) Vorschläge für euch …
Wenn der Schmerz die Lust killt, dann sind nicht selten auch Erkrankungen des Unterleibs, bzw. der Vulva unmittelbar dafür verantwortlich. Über Lichen Sclerosus und Vaginismus haben wir bereits ausführlich gesprochen. Heute widmen wir uns vor allem der Endometriose und Vulvodynie. Natürlich nicht allein, denn das grätscht thematisch stark in den medizinischen Bereich. Deshalb steht uns heute, wie versprochen, noch einmal die Gynäkologin und Sexualmedizinerin Annekaren von Beckerath mit ihrer Expertise zur Seite. Mit ihr begeben wir uns auch auf die Spuren des koitalen Imperativs, oder auch PIV, im Kontext mit Schmerz - und grundsätzlich. Ihr dürft also sehr gespannt sein, denn heute gibt es wieder eine geballte Ladung medizinisches und sexologisches Wissen. Bis gleich!
Ihr lieben alle, zu unserer heutigen Episode hat uns wieder mal eine eurer Zuschriften inspiriert. Was ist in einer Therapie erlaubt – und was nicht? Wann ist Therapeut*innenverhalten übergriffig? Was dürfen Klient*innen und Patient*innen einfordern? Und wann ist es geboten, strikte Grenzen zu ziehen? Ihr werdet es merken: Das Thema hat bei Ann-Marlene einen Nerv getroffen, entsprechend emotional geht es heute zu. Denn die Antworten auf all die Fragen sind gar nicht immer so klar und höchst differenziert zu betrachten. Aber hört selbst.
Welche Rolle spielt Solosex bei Frauen jenseits der 70? Wie wichtig ist Sexualität in diesem Alter generell? Und: Kann man Solosex auch spät "lernen"? Wie so oft lautet die Antwort: Es kommt darauf an. Auf die eigene sexuelle Biografie, den daraus resultierenden Blick aufs eigene Genital (und Geschlecht) – und ein Stück weit auch auf den Partner, die Lebenssituation. Ines Rudolph ist Hebamme und Sexologin. In ihrer Masterarbeit hat sie sich intensiv mit dem Thema Solosex bei Frauen jenseits der 70 auseinandergesetzt und spannende Interviews dazu geführt. Über ihre Erkenntnisse und die Bedeutung von Solosex im "Alter" spricht sie heute mit uns. Happy welcome!
Mehr als sechs Jahre "Ach, komm!"-Podcast – und wir haben tatsächlich noch nie explizit über das Thema Erotik gesprochen … kaum zu glauben. Deshalb holen wir das heute nach. Denn erotische Momente gibt es in unserer aller Alltag reichlich. Manchmal sind wir uns dessen nur gar nicht so bewusst. Denn was ist Erotik überhaupt? So viel steht fest: Sie greift großzügig um sich: Sie kann sich in unserer Stimme, unserer Mimik, unseren Bewegungen, im Alltag an der Supermarktkasse, also in ganz unverhofften Momenten zeigen – mal ganz subtil und manchmal auch ein wenig expliziter. Doch nie als ganzes Huhn ;-) Als Huhn? Ihr werdet schon sehen, bzw. hören …
Kennt ihr diese unfassbar zähen Themen? Jene, die immer wieder auf den Tisch kommen. Bei denen man sich ewig im Kreis dreht – und am Ende doch zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis kommt. Immer wieder dieselbe ermüdende und frustrierende Leier. Die Gefahr ist groß, dass man, meist unangenehme, Themen zerredet. Weil dann doch aus falscher Zurückhaltung nicht die entscheidenden Sätze fallen, oder der Kern des Problems immer wieder elegant umschifft wird – aus Scham, Angst oder anderen Gründen. Wie bricht man aus diesem Teufelskreis aus? Wie können wir an unserer Kommunikation feilen, um am Ende schwere Themen wirklich abzuschließen? So viel verraten wir vorab: Ganz ohne Überwindung geht es nicht: Es sind die dunklen Ecken, die ausgeleuchtet werden wollen, vor allem auch die eigenen. Dafür braucht es Mut!
Was bedeutet es, wenn ein Mensch emotional nicht verfügbar ist? Zugegeben, die Erklärung fällt uns zunächst gar nicht so leicht, obwohl Ann-Marlene und Caro schon des Öfteren Menschen begegnet sind, die ihre Emotionen fest unter Verschluss halten. Oft lösen emotional nicht verfügbare Menschen beim Gegenüber zunächst mal eine Irritation aus. Etwas ist anders. Es entsteht keine echte Verbindung, die großen Emotionen, gemeinsames ausgelassenes Herumalbern etwa bleibt genauso aus, wie intensive Auseinandersetzungen. All das hat viel mit Schutz zu tun - und, wie so oft, auch mit Scham. Wie entsteht emotionale Nicht-Verfügbarkeit? Wie geht es Betroffenen und ihren nahen Personen? Und wie sieht der Weg zurück ins Spüren aus? Fragen über Fragen, denen wir uns heute annähern.
Wer als Paar in getrennten Schlafzimmern schläft, killt die Romantik - und damit früher oder später auch die Beziehung. So oder so ähnlich lautet das gängige Vorurteil. Aber was ist mit lautem Dauerschnarchen, ständigem Gewühle und Gewälze und extrem unterschiedlichen Schlafgewohnheiten (Fenster auf - Fenster zu, Licht an - Licht aus), über die so manches Paar in Konflikte gerät ... Killt all das nicht mindestens genauso die Romantik und früher oder später auch die Lust? Ann-Marlene legt sich fest: In getrennten Schlafzimmern steckt nicht selten auch eine Chance, nämlich mit alten Routinen zu brechen und der Beziehung so wieder ein wenig mehr Pfeffer zu geben. Vorausgesetzt, das Paar bleibt im Gespräch. Aber "Wag was, sag was" gilt ja ohnehin immer, das kennen unsere treuen Hörer*innen. Das gilt vor allem auch für den Wunsch nach einem eigenen Schlafzimmer ...
Wer willst du sein als Frau? Habt ihr euch diese Frage schon mal ganz bewusst gestellt - also die Hörerinnen unter euch? Unsere heutige Gästin Melanie Konti ist irgendwann an einen Punkt gekommen, an dem sie sich in gewisser Hinsicht neu gefunden hat. Alte Glaubenssätze erschienen ihr plötzlich unpassend, Beziehungskonzepte wurden hinterfragt - und auch das Lebenstempo. Als karrierefixierte Frau in der Unternehmensberatung gestartet, begleitet sie heute Frauen auf dem Weg zu einem erfüllten Sex- und Beziehungsleben. Ihr Tattoo aus früheren Zeiten dient ihr dabei als Mahnmal: "Ohne Fleiß kein Preis" - das war einmal. Stattdessen heißt es jetzt: "Pleasure statt Pressure". Der Weg dahin war mitunter holprig und von viel Selbstreflexion geprägt, aber rückblickend sagt Melanie: Es hat sich gelohnt.
Weit mehr als ein Jahrhundert war das weibliche Sexualorgan aus den Lehrbüchern verbannt. Dabei hatte der Freiburger Anatom Georg Ludwig Kobelt bereits im Jahr 1844 die bis dahin detailgetreuste Abbildung der Klitoris veröffentlicht, die später sogar in medizinische Standardwerke wie Gray’s Anatomy aufgenommen wurde. Doch dann kam Freud, und der "Abgesang" auf die Bedeutung der Klitoris für die weibliche Sexualität nahm seinen Lauf. Der "Schaden", den der berühmte Mediziner und Psychoanalytiker den Frauen damit zufügte, ist enorm, sagt unsere heutige Gästin, die Gynäkologin Mandy Mangler. So weiß ein Großteil der Bevölkerung nicht einmal, wie das kleine Organ im weiblichen Becken (jenseits der Klitorisperle) aussieht – und die Mär vom vaginalen Orgasmus hält sich hartnäckig. Mangler hat mit ihrem Buch "Don't miss the Clitoris" das weibliche Lustorgan zurück ins Rampenlicht geholt – dorthin, wo es hingehört. Und die Bedienungsanleitung direkt mitgeliefert. Heute gibt es bei uns geballtes Klitoriswissen – lasst uns die Bildungslücke gemeinsam ein für alle Mal schließen.
Ann-Marlene und Caro machen ein kurzes Sommerpäuschen, deshalb gibt es heute ein kleines Schätzchen aus unserem Podcast-Archiv: Heiß, heißer, am heißesten: Willkommen im Sommer allerseits! Heute widmen wir uns gleich zwei (mehr oder weniger) klassischen Sommerthemen. Es geht um Sex im Freien und den Quickie. Viele träumen davon, doch längst nicht alle setzen es in die Tat um: Sex im Freien - sei es im Wald, am Strand oder im Freibad - hat seit jeher etwas Verruchtes. Immerhin ist das Liebesspiel unter freiem Himmel und in aller Öffentlichkeit eigentlich verboten. Doch dann gibt es da diesen Reiz einfach mal etwas Verrücktes zu machen, oder die Fantasie dabei beobachtet oder gar erwischt zu werden. Was genau Sex im Freien für viele so reizvoll macht, und warum sich der Quickie nicht nur dafür anbietet, darüber sprechen Ann-Marlene und Caro in einer neuen Folge von Ach, komm!. Inspiration garantiert ;-)
Was tun, wenn Mann einfach keine Lust (mehr) auf Sex hat? So geht es aktuell einer unserer Hörerinnen mit ihrem Partner. Beide sind in den Fünfzigern, wobei sie einige Jahre älter als er ist. Ihn beschreibt sie als sehr unflexibel, eher passiv und mit einer fehlenden Impulskontrolle ausgestattet. Immer wieder kommt es zu "krassen Auseinandersetzungen", wie sie schreibt. Hinzu kommen Erektionsprobleme, zu frühes Kommen und eine Diagnose auf dem Spektrum. Alles in allem sind wir heute also mit einem ganz schön prallen Paket an Problemen konfrontiert. Gibt es angesichts der Themenfülle überhaupt Hoffnung auf Besserung? Denn: Probleme ansprechen und Konflikte austragen mag der Partner unserer Hörerin auch nicht ... Es ist wie so oft: Es kommt drauf an. Am Ende hat Ann-Marlene dann aber doch eine sehr konkrete Botschaft ...
"Mit einem kleinen Piksen fing alles an" – diesen Satz hat Ann-Marlene immer mal wieder im Podcast fallen lassen. Was sie damit meinte? Plötzlich auftretende Schmerzen beim Sex. Obwohl Sex bis dato eine reine Genusssache war, änderte sich, zumindest gefühlt, von jetzt auf gleich ziemlich viel. Erst habe sie ihren Freund als Verursacher des Schmerzes in Verdacht gehabt, erinnert sie sich. Doch dann wurde schnell klar, dass sich an der Beschaffenheit ihrer Intimschleimhäute etwas verändert hatte. Das ist nun einige Jahre her, und Trockenheit bei vielen Frauen im mittleren Alter ein echter Sex-Miesmacher. Die gute Botschaft: Dagegen lässt sich einiges tun. Was, verraten wir euch heute :)
Mit dem Stehvermögen ist es ab einem gewissen Alter so eine Sache ... Wenn dann auch noch das sexuelle Skript eine stabile Erektion verhindert, dann ist mindestens guter Rat gefragt. Und den geben wir, also Ann-Marlene, natürlich äußerst gerne. Unsere aktuelle Episode dreht sich um einen Fall aus unserer Community. Kurz erzählt: Unser Hörer, Anfang 50, hat nach dem Aus seiner langjährigen Ehe seit drei Jahren eine neue Partnerin. Alles läuft bestens, die Partnerschaft ist auf Augenhöhe und äußerst harmonisch, so schreibt er. Nur mit dem Sex ist das so eine Sache – weil da noch Altlasten aus der Ehe im Untergrund rumoren, und es mit dem Stehvermögen nicht so läuft, wie gewünscht. Aber ist dadurch gleich die ganze Partnerschaft in Gefahr, so wie es unser Hörer befürchtet? Und wann ist Sex eigentlich Sex? Wie sieht es mit Erwartungen auf beiden Seiten aus, und welche Rolle spielt das Alter, spielen die Vorerfahrungen tatsächlich? Wir klären auf!
Gefühle einfach wegdrücken? Sind wir ehrlich: Diese Taktik ging noch nie auf. Denn Gefühle sind nicht einfach weg. Stattdessen fristen sie ihr Dasein (mehr oder weniger lang) im Verborgenen, um sich dann mit geballter Kraft erneut zu präsentieren. Mitunter so heftig, dass Betroffene gar nicht wissen, wie sie mit diesem Gefühlsausbruch umgehen sollen. Zumal die Begleitsymptome auch massiv sein können: Nacken- und Rückenschmerzen, Verdauungsprobleme, Herzrasen ... Um von seinen Gefühlen nicht gänzlich übermannt zu werden, ist es wichtig, möglichst früh zu lernen, wie sich Angst, Wut & Co. regulieren lassen. Das hat auch ganz viel damit zu tun, welche Bindungsmuster wir im Laufe unseres Lebens entwickelt haben und wie stark die damit verbundenen Emotionen in unsere Beziehungen hineinwirken. Heute widmen sich Ann-Marlene und Caro vor allem zwei Bindungsstilen – dem vermeidenden und dem ängstlichen. Sicher wird sich der ein oder die andere darin wiedererkennen ...
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Observed October 23, 2026.
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