Published by Thomas Armbrecht & Wolfgang Unsöld
Der Podcast an der Schnittstelle von Praxis und Gym. Jeden Montag sprechen Thomas Armbrecht – ehemaliger Physiotherapeut der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und Mentor für Hunderte Physiotherapeuten – und Wolfgang Unsöld – Gründer des YPSI, Coach zahlreicher Profisportler und Trainer von über 1.800 Trainern – über alles zwischen Kreuzband und Kniebeuge. Erfahrung trifft Haltung. Wissenschaft trifft Alltag. Gelegentlich sind auch Gäste aus dem Sport und angrenzenden Bereichen dabei. Fundiert. Klar. Praxisnah.
Listen on Apple PodcastsThomas und Wolfgang sprechen über warum die meisten Probleme, die wir im Kopf wahrnehmen, ihren Ursprung oft nicht im Kopf haben. Sie diskutieren, weshalb Thomas mit weniger Kohlenhydraten seinen Alltag als deutlich anstrengender erlebt und welche Rolle Ernährung für Energie, Konzentration und Belastbarkeit spielt. Außerdem geht es um den Zusammenhang zwischen bestimmten Lebensmitteln und Sodbrennen, Wolfgangs persönliche Erfahrungen mit Heartburn und Softdrinks sowie die Frage, warum die Ausbildung des Gastes in der Gastronomie eine viel größere Rolle spielt, als die meisten vermuten. Zum Abschluss sprechen sie darüber, weshalb es an Tankstellen bis heute kaum wirklich gesunde Snacks gibt – und was das über unser Lebensmittelangebot und unsere Essgewohnheiten verrät.
Thomas und Wolfgang sprechen über Vaskularität – warum bei manchen Menschen die Gefäße deutlich sichtbar sind und bei anderen kaum, welche Faktoren das beeinflussen und warum sichtbare Venen mehr aussagen können als nur einen niedrigen Körperfettanteil. Außerdem geht es um Knieschmerzen beim Laufen, die Bedeutung des Abrollverhaltens und darum, wie man verlorene Positionskontrolle gezielt zurückgewinnt. Sie erklären, warum die tiefe Hocke und der Fersensitz wichtige Bewegungspositionen sind, die aktiv trainiert werden sollten – und was passiert, wenn der Körper diese Positionen nicht mehr kontrollieren kann. Zum Abschluss diskutieren sie, wie Rotation und Valgus im Knie zusammenwirken, warum diese Kombination das Risiko für einen Kreuzbandriss erhöht und weshalb Stabilität dabei nicht nur eine Frage von Kraft, sondern vor allem von Kontrolle ist.
Thomas und Wolfgang sprechen über Leberglykogen und warum es in Wolfgangs Arbeit in den vergangenen Jahren deutlich stärker in den Fokus gerückt ist. Anhand von Michael Jordans berühmter Mahlzeit aus Steak und Kartoffeln diskutieren sie, was man vor Training und Wettkampf sinnvollerweise essen sollte – und warum dabei nicht nur die Lebensmittelauswahl, sondern auch Zeitpunkt, Menge und individuelle Verträglichkeit entscheidend sind. Außerdem geht es um einen der wichtigsten Grundsätze für langfristigen Erfolg: Progression vor Perfektion. Warum konsequente, kleine Verbesserungen meist mehr bringen als der Versuch, von Beginn an alles optimal zu machen. Im Training erklärt Wolfgang, warum er zur Aktivierung des Vastus medialis den Poliquin Step-up dem Beinstrecker vorzieht. Zum Abschluss klären die beiden, was Karateka und Judoka gemeinsam haben – und warum die Bezeichnung mehr über die Person als über die Sportart verrät.
Thomas und Wolfgang sprechen über die Frage, wie Fußballer in der Off-Season sinnvoll Krafttraining gestalten sollten und worin die entscheidenden Unterschiede zu US-Sportarten wie Basketball, Eishockey oder NFL liegen. Sie diskutieren außerdem, warum die National Basketball Association in vieler Hinsicht dem Fußball näher ist, als viele vermuten. Außerdem geht es darum, warum 10×5 Dips und Klimmzüge direkt nach einer Trainingspause meist keine kluge Idee sind, wie sich die Trainingswissenschaften über die letzten Jahrzehnte entwickelt haben und was wir heute deutlich besser verstehen als früher. Zum Abschluss sprechen sie über Eves Tiny Desk Concert, warum 100 Nullen etwas mit Google zu tun haben und weshalb große Zahlen oft schwerer zu begreifen sind als große Gewichte.
Thomas und Wolfgang sprechen über wie schön Curaçao wirklich ist und warum die Umgebung oft mehr Einfluss auf Wohlbefinden und Regeneration hat, als viele denken. Außerdem diskutieren sie, warum nicht eine einzelne Spannung, sondern häufig die Summe vieler kleiner Spannungen im Körper irgendwann zum Problem wird. Im Fokus steht das sogenannte Runner’s Knee: Woher kommt es wirklich, welche Faktoren spielen eine Rolle und warum greift die Erklärung „Überlastung“ oft zu kurz? Dazu sprechen sie über Wasserhaushalt – wie viel man trinken sollte, woran man erkennt, was zu wenig oder zu viel ist, und warum Wasser, Dickdarm und Rückenschmerzen überraschend eng zusammenhängen. Zum Abschluss gibt Thomas Einblicke in sein Leben mit 2,04 Metern Körpergröße – und warum Alltag in dieser Größe manchmal ganz eigene Herausforderungen mit sich bringt.
Thomas und Wolfgang sprechen über warum Thomas in der BILD-Zeitung gelandet ist und welche Erfahrungen er mit einer App gemacht hat, die andere Apps sperrt und Ablenkungen reduziert. Außerdem wagen die beiden ihre Prognosen für die kommende Fußball-WM und diskutieren, wie Thomas ungewollt Einfluss auf Wolfgangs Schachspiel genommen hat. Darüber hinaus berichten sie von einer gemeinsamen Beintrainingseinheit, sprechen über Trainingsphilosophie in der Praxis und klären, warum Wolfgang selbst im Winter Kniebeugen lieber in Sweatpants als in kurzen Hosen macht.
Thomas und Wolfgang sprechen über Arda Saatcis 606-km-Leistung und welche Auswirkungen Körperstatik auf extreme Ausdauerleistungen haben kann. Sie diskutieren Stressbrüche, Vitamin-D-Tests und warum solche Themen im Extremsport oft erst relevant werden, wenn Probleme bereits entstanden sind. Außerdem geht es um Kalorienaufnahme bei Extrembelastungen, wann Zucker physiologisch plötzlich sehr sinnvoll sein kann – und was Manuel Neuer und Sean Strickland gemeinsam haben. Eine Folge über Belastbarkeit, Biomechanik und die Frage, wo die Grenzen des menschlichen Körpers wirklich liegen.
Thomas und Wolfgang sprechen über Thomas’ Handy im Tarnmodus und die Frage nach der „8. Halswirbel“-Position – was dahintersteckt und warum Präzision hier entscheidend ist. Sie diskutieren den Sinn und Unsinn des Jefferson Curls, sinnvolle Krafttests für den Beinbeuger und warum Turner oft zu den komplettesten Athleten gehören. Außerdem geht es um den neuen Marathon-Weltrekord in London und die Frage, ob schon im nächsten Monat ein neuer 100-m-Weltrekord durch Fred Kerley fallen könnte. Eine Folge über Biomechanik, Leistung und die Unterschiede zwischen Mythos und Realität im Training.
Thomas und Wolfgang sprechen über den Unterschied zwischen normalem und zeremoniellem Matcha und warum Thomas seit Südafrika kaum noch Kaffee trinkt. Außerdem geht es um „Matcha mit Tommy“ und die Frage, was hinter dem aktuellen Hype wirklich steckt. Sie diskutieren Wolfgangs kritischen Standpunkt zu Peptiden und TRT, ob beides Nebenwirkungen hat – und warum „sich besser fühlen“ allein kein ausreichendes Argument für den Einsatz solcher Maßnahmen ist. Zum Abschluss: Thomas’ Wunder-App gegen Doomscrolling – und was sie über unser Verhalten im Alltag verrät.
Thomas und Wolfgang sprechen über wie „Wolfos Küchenzauber“ plötzlich physisch geworden ist und was dahinter steckt. Außerdem geht es um ein zentrales Problem in Therapie und Training: Warum man oft von 100 Ärzten 100 unterschiedliche Antworten bekommt und wie man damit sinnvoll umgeht. Im Fokus steht das große Thema Schmerzgedächtnis: Wann sind Schmerzen real, wann „eingebildet“ und was bedeutet das überhaupt? Sie erklären, wie Schmerzen entstehen, sich festsetzen und warum sie nicht immer eine klare strukturelle Ursache haben. Zusätzlich geht es um ein praktisches Problem aus dem Training: Was tun, wenn jemand bei Kniebeugen immer Knieschmerzen hat – und welche Ansätze wirklich helfen können.
Thomas und Wolfgang sprechen über die entscheidende Frage: Wie wird man als Trainer oder Physiotherapeut wirklich erfolgreich? Sie erklären, warum Coaching und Behandlung am Ende Handwerk sind – und weshalb Können, Erfahrung und Klarheit wichtiger sind als Zertifikate. Außerdem diskutieren sie ein provokantes Szenario: Kann man mit einem Stundensatz von 250 € und nur vier Arbeitsstunden pro Woche erfolgreich sein – und was steckt tatsächlich hinter solchen Modellen? Es geht um Hunger als unterschätzten biologischen Indikator, Creatin im Ausdauersport (z. B. für 800 m und 1500 m Läufer), ob Creatin die Muskelspannung beeinflusst und ob es auch für Fußballspieler sinnvoll sein kann. Zum Schluss klären sie, ob die Adduktorenmaschine im Training wirklich Sinn macht – oder ob sie zu Unrecht unterschätzt wird. Eine Folge über Handwerk, Biologie und die Realität hinter Erfolg im Training und in der Therapie.
Schnitzelkoma oder volle Power? Dein Gefühl nach dem Essen ist kein Zufall. Es ist das ehrlichste Feedbacksystem, das dein Körper hat. In dieser Folge sprechen wir über das Kernprinzip der YPSI Diät: Ernährung nicht an Kalorien messen, sondern an Wirkung. Morgens Energie, abends Entspannung. Klingt simpel. Ist es auch. Wir klären, warum das Mittagstief kein Schicksal ist, warum Protein am Morgen mehr bringt als jeder Espresso und wie du mit einer einzigen Frage nach jeder Mahlzeit deine Ernährung komplett neu steuerst. Keine Dogmen, keine starren Pläne. Nur ein Prinzip, das sofort funktioniert.
Was in der Finanzwelt als mächtigstes Prinzip gilt, ist im Training und in der Ernährung genauso entscheidend: der Zinseszins-Effekt. Wolfgang Unsöld erklärt, warum kleine, regelmäßige Fortschritte sich über Jahre exponentiell summieren – und warum jede Unterbrechung mehr kostet, als die meisten ahnen. In dieser Episode erfährst du, warum 0,2 % Verbesserung pro Woche nach 10 Jahren über 180 % Fortschritt bedeuten, weshalb Pausen der größte Feind langfristiger Ergebnisse sind, und welche einfachen Prinzipien dafür sorgen, dass der Zinseszins-Effekt in Training und Ernährung für dich arbeitet, nicht gegen dich. Die zentrale Erkenntnis: Du musst nicht immer auf 100 % laufen. Du darfst nur niemals komplett auf 0 gehen.
Thomas und Wolfgang sprechen über die oft unterschätzte Bedeutung der Halswirbelsäule – warum sie für Leistung, Schmerzfreiheit und neurologische Funktion eine zentrale Rolle spielt und weshalb sie im Training häufig falsch verstanden wird. Sie geben Einblicke in den neuen YPSImpuls zum Thema Schlaf und erklären, warum Schlaf kein „Regenerationsthema“, sondern ein Leistungsfaktor ist. Außerdem geht es um die besondere Motivation, Trainer zu werden – und was diesen Beruf so einzigartig macht. Warum kann ein Berg dabei helfen, den Blutzucker zu regulieren? Weshalb interessieren Ernährung und Training praktisch jeden Menschen – unabhängig vom Leistungsniveau? Und auf welcher Insel war Thomas tatsächlich noch nie? Eine Folge zwischen Neurologie, Motivation und Alltag – mit überraschenden Perspektiven auf scheinbar einfache Themen.
Thomas und Wolfgang sprechen über ein Thema, das in der Trainings- und Therapieszene massiv unterschätzt wird: Business. Warum fachliche Kompetenz allein nicht reicht – und weshalb Trainer und Therapeuten sich zwingend mit Unternehmertum, Investments und privater Altersvorsorge beschäftigen sollten. Sie diskutieren das Management von Schichtarbeit – insbesondere Nachtschichten bei Bäckern –, warum eine feste Schlafroutine entscheidend für Immunsystem, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden ist und wie stark der circadiane Rhythmus unseren Alltag bestimmt. Außerdem klären sie, ob Kylian Mbappé wirklich so schnell sprintet wie Usain Bolt – und was man aus diesem Vergleich über Training, Talent und Spezialisierung lernen kann. Eine Folge über Verantwortung, Leistung und langfristiges Denken – im Business wie im Training.
Ob Anfänger oder erfahrener Athlet: Wer ohne Plan trainiert, verschenkt Potenzial. In dieser Episode sprechen wir darüber, warum ein strukturierter Trainingsplan der entscheidende Unterschied zwischen Stagnation und echtem Fortschritt ist und wann es trotzdem sinnvoll sein kann, eine Freestyle-Einheit einzulegen.
Thomas und Wolfgang sprechen über warum sie einen Vortrag im Heidelberger Schloss halten, warum Wolfgangs Sohn noch nie Gluten gegessen hat und wie man die Ansteuerung des Gesäßes gezielt optimiert. Sie erklären den Wert des Split Squats und seinen sinnvollen Einsatz im Training – und beantworten eine neue „Hamza fragt“-Frage.
Rate of Perceived Exertion (RPE) gilt als modernes Steuerungsinstrument im Krafttraining. Doch hält es, was es verspricht? In dieser Episode analysiert Wolfgang Unsoeld kritisch, warum subjektive Belastungseinschätzungen an ihre Grenzen stoßen und welche Probleme sich hinter dem vermeintlich flexiblen Ansatz verbergen.
Thomas und Wolfgang sprechen über optimales Aufwärmen und Aktivieren fürs Krafttraining, Kniebeugen am Morgen und die Wirbelsäule sowie die Idee eines spezifischen, individuell passenden Warm-ups. Außerdem geht es darum, warum nicht alle 10-kg-Scheiben wirklich gleich wiegen – und warum schon wenige Minuten Bewegung einen spürbaren Unterschied machen können.
In einer Zeit, in der Training oft möglichst motivierend, unterhaltsam und abwechslungsreich gestaltet sein soll, gilt Spaß als wichtiger Erfolgsfaktor. Doch gerade im Krafttraining ist diese Haltung problematisch – und führt langfristig nicht zum Ziel. Denn wer nur trainiert, wenn es Spaß macht, wird früher oder später scheitern. Warum? Weil der Weg zu echtem Fortschritt teils einfach keinen Spass macht.
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