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Published by auto motor und sport, Gerd Stegmaier, Luca Leicht, Patrick Lang
Menschen. Mobilität. Zukunft. Und immer wieder auch alles andere drumherum. Die Redaktion von auto motor und sport trifft Visionäre und Macher aus der Branche zu einem inspirierenden Gedankenaustausch rund um die Themen, die uns morgen bewegen – Connectivity, Elektromobilität, autonomes Fahren, Smart-Home, Sharing, Robo-Taxis, künstlichen Intelligenz, Batterien, Wasserstoff, Brennstoffzelle. Jeden Freitag Wochen neu. Kreativ. Emotional. Nah.
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Der Elektropionier Polestar steckt in der Zwickmühle: Die Volvo-Schwester ist angewiesen auf die Technik und Produktion der chinesischen Konzernmutter Geely. Genau das versperrt ihr aber den Zugang zum lukrativen US-Markt. Und China? Trotz aller vorbehalte hierzulande, gilt sie dort als zu Schwedisch, um für die zunehmend patriotischen Käufer infrage zu kommen. Der letzte Ausweg für CEO Michael Lohscheller: Die Kunden in Europa. Seine Strategie verrät er im Podcast.
Unbeleuchtete Touch-Silder, korrodierte Schrauben, brandgefahr in E-Autos. Schlechte Qualität hat viele Gesichter - und das nicht nur im VW-Konzern. Aber wie kommt man dem Thema bei? Wie lernt man aus den Fehlern für die Zukunft? Das klären wir mit Andreas Krepp, dem obersten Qualitätschef bei VW, der nicht nur Fehler einräumt, sondern auch Lösungen aufzeigt.
PV-Anlage, Wallbox, Elektroauto und vielleicht noch ein Heimspeicher: Eigentlich müsste das perfekt zusammenspielen. In der Praxis scheitert es jedoch oft an unterschiedlichen Herstellern, Schnittstellen und geschlossenen Ökosystemen. Michael Geers vom evcc-Core-Team erklärt, wie die Open-Source-Software diese Geräte zusammenbringt, was man für den Einstieg wirklich braucht und wie kompliziert die Einrichtung ist. Außerdem sprechen wir über PV-Überschussladen, dynamische Stromtarife, Wärmepumpen und Speicher, fehlende Fahrzeug-APIs, Cloud-Zwang und die Frage, wie aus Millionen dezentraler Verbraucher künftig ein intelligenteres Energiesystem werden könnte.
Warum produziert Europa Batteriezellen deutlich teurer als China? Batterieforscher Achim Kampker von der RWTH Aachen erklärt, warum beim Hochlauf einer Zellproduktion noch 10 bis 20 Prozent Ausschuss entstehen können, weshalb Erfahrung und Prozessbeherrschung entscheidend sind und warum Europas Problem weit über hohe Strom- und Lohnkosten hinausgeht. Wir sprechen über Beschichtung und Trocknung, KI in der Produktion, Northvolt und fehlende Skalierung, LFP, Natrium-Ionen- und Festkörperzellen – und über Kampkers Vision einer hochautomatisierten Batteriefabrik, mit der Europa technologisch wieder aufholen könnte.
Elektroautos stehen die meiste Zeit – und könnten währenddessen als riesiger dezentraler Stromspeicher dienen. Doch ausgerechnet die neuen Regeln für Vehicle-to-Grid könnten den wirtschaftlichen Vorteil nach Ansicht von Marcus Fendt von The Mobility House erheblich schmälern. Im Moove Podcast erklärt er, was hinter MiSpeL steckt, warum Strom aus PV, Netz und Autobatterie regulatorisch so schwer auseinanderzuhalten ist und weshalb aus 500 bis 700 Euro möglichem V2G-Vorteil in bestimmten Fällen nur noch 50 bis 70 Euro werden könnten. Außerdem geht es um Netzausbau, Smart Meter, AgNes, Frankreich und die Frage, welches Potenzial Millionen E-Auto-Batterien für das Stromsystem tatsächlich haben.
Was geht beim Elektroauto wirklich kaputt? Reparaturprofi Christopher Drechsler erklärt, welche Schäden er in der Praxis sieht, was Reparaturen kosten, weshalb eine 12-Volt-Batterie teure Folgeschäden verursachen kann und warum Ersatzteilversorgung und Batteriedesign darüber entscheiden, ob sich ein E-Auto überhaupt noch wirtschaftlich reparieren lässt.
Die Batterie-Landschaft in Europa hat ein Problem. In der Forschung sind wir vorn mit dabei nur wenn es um die Produktion geht, endet es allzu oft wie Northvolt oder Cellforce. Einen Neustart könnte es mit Lithium-Schwefel-Batterien geben, die deutlich höhere Energiedichten und weniger Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen versprechen. Doch warum gibt es sie trotz jahrzehntelanger Forschung noch nicht in Großserie? Theion-CEO Ulrich Ehmes erklärt, welche Probleme Schwefel, Lithium-Metall und Elektrolyt noch bereiten, wie sein Unternehmen von der Knopf- zur Pouchzelle kommen will und warum die Industrialisierung mindestens so schwierig ist wie die Zellchemie selbst.
China gilt als große Bedrohung für die deutsche Autoindustrie – doch ist das Bild wirklich so eindeutig? China-Expertin Beatrix Keim widerspricht einigen der gängigsten Erzählungen. Mit Luca Leicht und Gerd Stegmaier spricht sie über die wirtschaftlichen Probleme Chinas, Überkapazitäten und Preiskampf, den Mythos „China-Speed“, die Expansion chinesischer Hersteller und die Frage, ob VW, BMW und Mercedes in China tatsächlich schon verloren haben.
Deutschland kann E-Motoren – doch Perfektion, Kosten und Entwicklungstempo werden zunehmend zum Wettbewerbsfaktor. RWTH-Forscher David Drexler erklärt, was China anders macht, wie Toyota und Lucid ihre Motoren optimieren und ob Mercedes Axialflussmotor oder DeepDrives Doppelrotor-Radialflussmaschine das nächste große Antriebskonzept werden könnten.
Der E-Motor gilt als simpel und weitgehend ausentwickelt. RWTH-Forscher David Drexler widerspricht: Moderne Antriebe werden leichter, leistungsfähiger und komplexer. Wir sprechen über Tesla, BMW, Mercedes und VW, 30.000 U/min, Zweiganggetriebe und die Frage, welcher E-Motor wirklich der beste ist.
Mercedes-Benz gerät in den USA wegen seiner chinesischen Anteilseigner unter Druck. Ein neuer Gesetzentwurf sieht ein Verkaufsverbot für Autohersteller vor, an denen Investoren aus sogenannten „Foreign Adversary“-Staaten beteiligt sind. BAIC und der Geely-Gründer Li Shufu halten zusammen fast ein Fünftel an Mercedes - für einige US-Senatoren ist das offenbar zu viel.
Ex-Byton-Chef Daniel Kirchert erklärt, welche Technologiewelle nach dem E-Auto aus China kommt und prognostiziert, dass es schon in den nächsten fünf Jahren einigen der größten Autobauer an den Kragen geht.
"Deutschland ist digital noch im Neandertal", so lautet das Urteil von China-Kenner Jörg Wuttke, der über drei Jahrzehnte in Peking lebte und dort unter anderem die Deutsche und Europäische Handelskammer gründete. Für die Autoindustrie sieht er dunkle Zeiten bevorstehen, denn zwischen den USA und China sieht er einen Machtkampf anrollen, der Europa unvorbereitet aufreiben könnte.
Alexander Mankowsky hat über viele Jahre als Zukunftsforscher bei Mercedes an Ideen für das Auto von morgen gearbeitet. Im Moove Podcast zieht er Bilanz: über den Mercedes F 015, verpasste Chancen beim Elektroauto, die umstrittene Luxusstrategie, Softwareprobleme und eine deutsche Autoindustrie, die aus seiner Sicht ihre Orientierung verloren hat. Außerdem erklärt er, warum Entwicklungsmacht nach China wandert – und weshalb das Auto der Zukunft eher ein Roboter auf Rädern sein könnte.
Herbert Diess spricht im Moove Podcast über China, VW, Infineon und die Probleme er Elektromobilität. Der Ex-VW-Chef erklärt, warum Deutschland beim E-Auto ein neues Ökosystem braucht, weshalb Vehicle-to-Grid ein Schlüssel für günstigeren Strom sein könnte – und warum er den Eindruck hat, dass die Energiepolitik bremst.
Gürcan Karakaş wiill der türkischen Nation mit Togg eine automobile Heimat geben - und jetzt auch Europa erobern. Was er mit einem jungen E-Auto-Bauer anders macht, wie er in der Türkei in so kurzer Zeit erfolgreich wurde und wie sich Togg gegen Tesla, China und etablierte europäische Hersteller behaupten will, klären wir in dieser Folge.
Unser Podcast-Gast glaubt: Mobilität mit Null Emissionen zu Null Kosten ist möglich. Dazu müssten Elektroautos vom reinen Fortbewegungsmittel zum mobilen Stromspeicher werden. Dafür sei das Zusammenspiel von Automobil- und Energiebranche entscheidend, nicht der Ausbau des Stromnetzes. Ein Gespräch darüber, wie genau das gehen soll.
Zur Preisverleihung für die Sieger von Best Cars, der großen Leserwahl von auto motor und sport, kamen die Chefs der deutschen Hersteller. Birgit Priemer befragte Sie alle gemeinsam live on stage zu den Herausforderungen der Branche, dem Standort Deutschland und ob sie wirklich fest zur Elektromobilität als Zukunftsantrieb stehen – kurz: Zur Lage der Autonation. Patrick Lang und Gerd Stegmaier lassen ihre Aussagen Revue passieren und kommentieren sie.
Peter Hochholdinger hat das Autobauen bei Audi von der Pike auf gelernt, bevor er als Produktionsvorstand zu Tesla nach Fremont wechselte und später die Fertigung bei Lucid aufbaute. Heute bringt der Werkstoffwissenschaftler seine Erfahrung als Berater und Investor in die deutsche Startup-Szene ein, unter anderem beim Münchener Motoren-Spezialisten Deep Drive.
In den Medien ist Chinas Autoindustrie bedrohlich stark. An den Europäern ist sie bei Batterietechnologie, Elektronik und Software an der Konkurrenz aus Europa vorbeigezogen drängt scheinbar unwiderstehlich mit Kampfreisen auf den europäischen Markt. Unser Gast zeichnet aufgrund seiner Erfahrungen aus dem Testbetrieb von auto motor und sport ein ganz anderes Bild. In dieser Folge erklärt er, warum und wir klären, wie der scheinbare Widerspruch aufzulösen ist.
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Observed November 4, 2026.
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