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Published by Frankfurter Allgemeine Zeitung
Im Podcast sprechen die Redakteure der FAZ über neue Entwicklungen in der digitalen Wirtschaft, in der Industrie 4.0 - und in der Technik. Wir diskutieren miteinander und auch mit Gästen – dabei ordnen wir die aktuellen Themen rund um Digitalisierung und Technologie ein. Dabei geht es nicht nur um Bits und Bytes, sondern auch um einen größeren gesellschaftlichen Kontext. Jeden Freitag eine neue Folge. Mehr erfahren: https://fazdigitec.de
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Meta möchte auf Inhalte zugreifen, die sich hinter dort geposteten Links befinden – und dies formal erlaubt bekommen. Die Zeitungsbranche wehrt sich.
Wahrscheinlich wird Tesla innerhalb von Space X aufgehen. Doch ergibt das betriebswirtschaftlich und strategisch Sinn? Und was folgt daraus?
Prometheus hat den Menschen das Feuer gebracht und sich dafür mit den Göttern angelegt – so heißt es in einem Mythos der griechischen Antike. Das inspiriert in der Folge viele Menschen zu fast allein Zeiten. Und aus verschiedenen Gründen.
Wie selbständig sind die großen KI-Sprachmodelle? Geraten sie gerade außer Kontrolle? Können Maschinen denken, wie Menschen denken können?
Ein Gespräch mit Adesso-Gründer Volker Gruhn über die echten Chancen und Risiken der Künstlichen Intelligenz.
Künstliche Intelligenz verändert das Kräfteverhältnis zwischen Angreifern und Verteidigern. Und sie ist zur Frage nationaler und internationaler Sicherheit geworden. Ein Gespräch mit Mirko Ross.
Eine Suchmaschine ist für die allermeisten Menschen das Tor zum Internet. Sie vertrauen ihr besonders stark – es ist etwas ganz anderes als eine herkömmliche App. Suchmaschinen-Anbieter wie Google statten ihr Angebot nun schon seit einiger Zeit mit immer mehr KI aus. Philipp Justus ist seit 13 Jahren der Chef von Google in Deutschland und Zentraleuropa. Er spricht im Podcast über alle genannte Fragen.
Das Autoleben dauert immer länger. Elf Jahre alt sind die Fahrzeuge auf deutschen Straßen, der Wert steigt kontinuierlich an. Parallel dazu nimmt die Digitalisierung des Automobils beständig zu, manch einer redet gar von „Software-defined Vehicle“, einem Fahrzeug, dessen Funktion vollständig über Bits und Bytes sichergestellt wird. Beide Trends in Einklang zu bringen, ist schon für die Autohersteller eine große Aufgabe. Erst recht gilt dies für den Autohandel und dessen Service-Geschäft. Leitmesse für diese Branche ist die Automechanika in Frankfurt, dort haben wir zwei Experten mit unterschiedlichen Perspektiven zum Werkstattgespräch gebeten. Philipp Kupferschmidt arbeitet seit 20 Jahren für den IT-Beratungskonzern Accenture, seit vier Jahren verantwortet er dort als Geschäftsführer das Automobilgeschäft im deutschsprachigen Raum. Kupferschmidt geht in den Entwicklungsabteilungen der Hersteller ein und aus und weiß daher, wo der Schuh drückt. Seine Vision: Ein Auto per Updates über zwanzig Jahre auf dem neuesten Stand zu halten. Burkhard Weller ist Unternehmer. 1979 verkaufte er in Osnabrück ein erstes Auto, einen Toyota Corolla, als geschäftsführender Gesellschafter gehört ihm mit der Weller-Gruppe verkauft er an 42 Standorten Auto diverser Marken, von BMW bis zu BYD. Zudem führt er den im vergangenen Jahr gegründeten Verband der Autohändler Deutschlands (VAD). Weller sieht in der Digitalisierung eine große Herausforderung für das Servicegeschäft, auch weil die Hersteller versuchen, ihre eigene Wertschöpfung auszubauen.
Wer an Unternehmen der Chip- und Automatisierungsindustrie denkt, kommt nicht unmittelbar auf Okriftel. Der Hattersheimer Stadtteil im Main-Taunus-Kreis ist ein eher ruhiger Ort am Main, kein Hightech-Hotspot. Mit einer Ausnahme: Hinter Supermärkten, beinahe versteckt, steht ein weißes Gebäude mit rot gerahmten Fenstern. Darin arbeiten Softwareentwickler, Hardwareingenieure und Mitarbeiter einer eigenen Fertigung an einer Technologie, ohne die viele moderne Fabriken nicht funktionieren würden.
Erst der Milliarden-Vergleich zwischen dem Internetkonzern Meta und zahlreichen amerikanischen Bundesstaaten, dann die überwältigenden Geschäftszahlen des KI-Unternehmens Nvidia, und schließlich ein Aufsatz des Microsoft-Mitgründers Bill Gates über Künstliche Intelligenz: Wie in einem Brennglas hat diese Woche gezeigt, in welchem Spannungsfeld sich die Digitalisierung gegenwärtig befindet. Da ist zunächst der spektakuläre und vermutlich auch historische Vergleich, den die Facebook-Muttergesellschaft geschlossen hat. Ihr warfen zahlreiche amerikanische Bundesstaaten vor, Kinder süchtig zu machen mit den Angeboten mit schädlichen Folgen. Schon kurz nach dem Prozess-Auftakt erklärt sich das von Mark Zuckerberg geführte Unternehmen bereit, Milliarden zu zahlen und wichtige Einstellungen der Angeboten zu ändern – der Zugriff von Kindern und Jugendlichen wird auf zwei Stunden am Tag beschränkt, nachts abgeschaltet. Was auf den ersten Blick eindrucksvoll aussieht, hinterlässt bei näherem Hinsehen durchaus Fragezeichen. Und was folgt daraus für Europa und andere Teile der Welt? Der Nvidia-Konzern verdient wiederum weiterhin prächtig. Er meldete eine Umsatzverdopplung, einen Rekordgewinn und stellte weiter ein brummendes Geschäft in Aussicht. Die Anleger reagierten begeistert. Doch auch hier bleiben Fragen: Wie nachhaltig ist die zunehmend bedeutendere Rolle des Unternehmens als "Hausbank der KI", die wichtige Abnehmer mitfinanziert? Und wann führen die enorm hohen Margen dazu, dass der Wettbewerb zunimmt und andere Chip-Hersteller besser konkurrieren können? Und schließlich legt Bill Gates einen umfassenden Aufsatz zu den Folgen der Künstlichen Intelligenz vor. Er warnt vor dramatischen Arbeitsplatzverlusten, noch schlimmeren Cyberangriffen und anderen kriminellen Folgen und auch davor, wie schädlich Chatbots für Kinder sein können. Seine Gedanken bilden so etwas wie eine Metaebene oder Klammer für die konkreten Fakten, die Meta und Nvidia präsentierten. Gates warnt: Wir sind zu schlecht vorbereitet auf das, was kommt. Über all das sprechen wir in dieser Episode.
Dass Künstliche Intelligenz die Schlüsseltechnologie ist, die über Erfolg und Misserfolg der allermeisten Unternehmen entscheiden wird, ist längst bekannt. Große und kleine Firmen adressieren das Thema inzwischen allerorten, gründen KI-Teams oder ganze KI-Abteilungen, starten Pilotprojekte oder sind schon viel weiter. Doch wovon hängt eigentlich ab, ob das klappt? Und scheitert? Nico Reichen ist Partner der Unternehmensberatung PWC in Deutschland und berät genau in diesen Fragen. KI ist eine Führungsaufgabe für alle und kein Nischenthema der IT-Abteilung, sagt er. Und macht auch deutlich, wo der Nachholbedarf am größten ist: Den normalen Angestellten gibt er im Schnitt die Note 3 in der KI, den KI-Anbietern hierzulande die Note 2 – den Führungskräften die Note 4. Denn die müss(t)en den richtigen Umgang erstens persönlich vorleben. Und zweitens eine überzeugende Strategie anbieten. Für Reichen ist wichtig: Es geht nicht so sehr um eine KI-Strategie für ein Unternehmen, zunehmend macht KI wesentlich die gesamte Geschäftsstrategie aus. Er spricht über seine Erfahrung im Alltag der Kunden. Und verrät auch, wo KI in PWC drinsteckt inzwischen.
Wenn wir an Streiks und Gewerkschaften in der Metall- und Elektroindustrie denken, haben wir oft ein klassisches Bild vor Augen: das Fließband, die Werkshalle, den traditionellen Autobauer. Doch die Arbeitswelt wandelt sich – und mit ihr auch der Arbeitskampf. Zu sehen war das unlängst im beschaulichen Roßdorf südlich von Darmstadt. Dort standen Menschen mit IG-Metall-Fahnen und roten Westen auf der Straße, die beispielsweise promovierte Chemiker sind, die Software entwickeln und Hochtechnologie-Lösungen für die globale Halbleiterindustrie entwickeln. Sie arbeiten für Zeiss SMT, eine Sparte des Optik-Konzerns, die vom gegenwärtigen KI-Boom profitiert. Und trotzdem – oder gerade deshalb? – knirscht es dort gewaltig. Die Belegschaft fordert einen Tarifvertrag und die 35-Stunden-Woche. Wir erzählen, was dahintersteckt. Was passiert, wenn Start-up-Kultur auf Konzernstrukturen trifft und warum dieser lokale Konflikt symptomatisch für die aktuelle Debatte um Arbeitszeiten in Deutschland ist.
Wie schlagen sich Kryptoanlagen wie der Bitcoin gerade? Und gibt es europäische Unternehmen, die in diesem Geschäft aktiv sind? Bitpanda ist eine digitale Investmentplattform mit Sitz in Wien, gegründet im Jahr 2014. Nutzer können dort – abhängig von ihrem Wohnsitz und dem jeweiligen Produkt – verschiedene Anlageklassen handeln. Dazu zählen Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum, aber auch Aktien und ETF. Lukas Enzersdorfer-Konrad ist der gegenwärtige Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, das in den vergangenen Jahren deutlich größer geworden ist. Er spricht über die Entwicklung der Plattform, wer dort handelt (nicht nur Jüngere!) und wie seiner Ansicht nach Kryptoanlagen in ein normales Porfolio gehören. Natürlich sagt er auch, wie es um einen möglichen Börsengang steht, wo er KI einsetzt. Und schließlich, welches Geschäft Bitpanda als technologischer Infrastrukturanbieter mit Finanzinstituten macht.
Vielleicht stimmt die Prämisse nicht mehr: Ohne die Hochleistungschips des amerikanischen Chipherstellers Nvidia und Chip-Produktionsmaschinen von ASML, so denkt man, aus Europa geht in der Welt der Künstlichen Intelligenz (KI) nichts. Folglich wollte die amerikanische Regierung mit Exportkontrollen für solche Produkte Peking vom Fortschritt in dieser Technologie abhängen. Doch die Sanktionen haben die chinesischen Entwickler nicht gestoppt. Nach dem Prinzip Wüstenblume (wenig Wasser, grandiose Blüte) wurde stattdessen die Kreativität angeregt.
Künstliche Intelligenz des amerikanischen KI-Anbieters OpenAI hat Schwachstellen in einer Software entdeckt, sich den Weg aus einem firmeninternen Netzwerk ins Web geebnet und dann eine Internet-Plattform angegriffen – was wie Science Fiction klingt, ist nun tatsächlich passiert. Der Vorfall alarmierte Wissenschaftler, die Bundesregierung und auch das für die Cybersicherheit zuständige BSI. Die Rede ist von einem "Paradigmenwechsel".
Die Europäische Union wird soziale Medien strenger regulieren für Kinder und Jugendliche. Verbote für bestimmte Altersgruppen und eingeschränkter Zugang für andere stehen auf der Tagesordnung. "Soziale Medien sind kein Spielzeug", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, als sie zu Wochenbeginn die Empfehlungen von Fachleuten vorstellte. Und die EU steht nicht alleine. Australien hat im vergangenen Jahr soziale Medien für Jugendliche untersagt, die jünger als 16 Jahre alt sind, China schränkt den Zugang schon länger ein, Großbritannien befasst sich damit.
Über intelligente Maschinen und Technik, die das Gehirn nachbilden kann, denken die Menschen schon seit Menschengedenken nach. Wer heute danach fragt, wann die Künstliche Intelligenz entstand, wird indes häufig auf ein Ereignis im Jahr 1956 verwiesen, einen Sommer-Workshop am Dartmouth College im amerikanischen Bundesstaat New Hampshire. Dort trafen sich Forscher, die sich mit der Frage beschäftigten, ob sich menschliche Denkprozesse prinzipiell präzise beschreiben und maschinell rekonstruieren lassen.
Der deutsche Immobilienmarkt im Jahr 2026 hat sich zwar konsolidiert und die Bauzinsen haben sich in einem Korridor zwischen 3,5 und 4,0 Prozent eingependelt – doch das fundamentale Problem bleibt ungelöst: Es herrscht Wohnungsmangel. Hohe Baukosten und der Fachkräftemangel sorgen dafür, dass die Neubauziele verfehlt werden.
Auf der einen Seite treiben Innovationen wie die Künstliche Intelligenz die Wirtschaft voran. Auf der anderen Seite wachsen die Verunsicherung und das Risiko durch Cyberkriminalität, Deepfakes und geopolitische Abhängigkeiten. Wie gelingt der Spagat zwischen technologischer Spitzenleistung und gesellschaftlichem Vertrauen? In der aktuellen Folge des F.A.Z. Digitalwirtschaft Podcasts begrüßten wir einen Gast, der wie Perspektiven im Auge behalten muss. Ralf Wintergerst ist nicht nur Vorsitzender der Geschäftsführung des Münchner Traditions- und Sicherheitstechnologiekonzerns Giesecke+Devrient (G+D), sondern auch Präsident des Digitalverbands Bitkom. Europa sieht sich in der Zange zwischen den USA und China. Wie sensibel dieses Gleichgewicht ist, zeigte sich erst Mitte Juni, als der US-amerikanische KI-Anbieter Anthropic auf Anweisung der US-Regierung sein leistungsfähigstes Modell für ausländische Nutzer sperrte. Im Podcast plädiert Wintergerst für eine Stärkung der europäischen Digitalsouveränität – nicht als Abschottung, sondern als fundamentale Absicherung der eigenen Handlungsfähigkeit. Zugleich warnt er davor, stets schwierige Vergleiche mit Amerika und China anzustellen. Zudem geht es um den Digitaltag am kommenden Freitag, dem 26. Juni 2026. Das diesjährige Motto lautet: „Digitale Sicherheit: Verstehen. Vermitteln. Vertrauen.“ Getragen von der Initiative „Digital für alle“, in der sich auch der Bitkom stark engagiert, als Medienpartner unterstützt von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, soll der Aktionstag technische Komplexität abbauen und digitale Teilhabe für alle Bevölkerungsgruppen erreichbar machen. Der Bitkom flankiert den Digitaltag daher mit praxisnahen Formaten: Gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) werden Webinare zur Erkennung von KI-Betrug angeboten. Zudem öffnet der Verband seine Berliner Geschäftsstelle für ein Digitaltags-Festival, bei dem Ehrenamtliche praktische Technikhilfe leisten – bis hin zur Möglichkeit, im mobilen Bürgeramt spontan und ohne Termin einen neuen Reisepass zu beantragen.
Peter Buhrmann ist seit dem September des vergangenen Jahres Deutschland-Chef des IT-Beratungsunternehmens GFT Technologies. Zu dessen Kunden zählen vor allem auch Banken und Versicherer, also Unternehmen aus strenger regulierten Branchen. Die Künstliche Intelligenz setzt gegenwärtig aber nahezu jeden Anbieter unter Druck, große Konzerne, kleine und mittelgroße Unternehmen, Dienstleister und Industrie. Sie müssen mitunter alte Software-Systeme und Datenbanken auf neue Plattformen überführen - und das während des laufenden Betriebs. Wie geht das richtig? Was sind die Fallstricke? Und wie schlägt sich Deutschland eigentlich insgesamt in der Digitalisierung? Wie können und müssen wir unabhängiger werden auch von amerikanischen Tech-Anbietern. Über all das sprechen wir in diesem Podcast. Und nicht zuletzt über die Frage, wie eigentlich die GFT ihre Mitarbeiter in der KI besser aus- und weiterbildet.
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Observed November 4, 2026.
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