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Serienreif, der STANDARD-Podcast über Serien und alles, was dazu gehört. Hier wird besprochen, was die Serientäter- und täterinnen von DER STANDARD gerne sehen, geben Orientierung im Seriendschungel und diskutieren mit Experten und Expertinnen über die Hintergründe und bewegenden Themen aktueller Produktionen von Netflix, Amazon, HBO, Sky und Co. Moderation & Redaktion: Doris Priesching, Michael Steingruber | Produktion: Christoph Grubits
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Wenn über Filme und Serien gesprochen wird, stehen meist Schauspielerinnen, Regisseure oder Drehbuchautorinnen im Mittelpunkt. Doch ohne Produzentinnen und Produzenten gäbe es viele Projekte gar nicht. Sie entwickeln Stoffe, suchen Partner, organisieren Finanzierungen, treffen kreative Entscheidungen und tragen oft auch das wirtschaftliche Risiko. In der neuen Folge von Serienreif sprechen Doris Priesching und Michael Steingruber mit dem Produzenten Hannes M. Schalle (Moonlake Entertainment) über einen Beruf, den viele kennen, aber nur wenige wirklich verstehen. Was macht eigentlich ein Produzent? Wie entsteht eine Serie? Wer entscheidet, welche Geschichte erzählt wird? Woran erkennt man einen guten Produzenten? Wieviel verdient man? Und warum gibt's so wenige Frauen in dem Job? Ein Gespräch über Kreativität, Kompetenzen und die Kunst, Ideen auf die Leinwand zu bringen.
Nur der Auftakt erfolgte nach Maß. Die Seeschlacht an der Gurgel hätte die große Wende bei "House of the Dragon" sein können. Allein: Die Erwartungen erfüllten sich nicht. Die dritte Staffel war nur am Anfang gut, danach kamen ermüdendes Hin und Her, etliche unlogische Wendungen und eine finale stolpernde Schlacht, die nichts wiedergutmachte. War alles schlecht in der dritten Staffel von House of the Dragon? Ging es schon wieder zu sehr um fliegende Drachen und visuelle Effekte? Warum wurden Handlungsleinen ausgeworfen, die nicht eingeholt wurden? House-of-the-Dragon-Blogger Timo Storck analysiert mit Doris Priesching das Finale der dritten Staffel und wirft einen Blick auf die Zukunft von Westeros.
Seit Anfang Juli gibt es auf Netflix eine Neuauflage von "Unsere kleine Farm", das bitterböse blond gelockte Mädchen Nellie Olesen kommt zwar nicht mehr vor - in unserer Top Ten der unsympathischsten Serienkinder hat sie aber definitiv einen Platz verdient. Welche Eigenschaften eine Kinderfigur nervig machen, was aus den Schauspielerinnen und Schauspielern geworden ist, die sie spielten, und ob es auch coole Kinder in Serien gibt, besprechen Doris Priesching und Michael Steingruber mit Influencer und Kabarettist Michi Buchinger.
Viel wurde schon geschrieben und diskutiert über den Film des Sommers: Die Odyssee von Christopher Nolan. Wir, Doris Priesching und Valerie Dirk, tun das in der aktuellen Film Edition des Serienreif Podcasts und sprechen mit dem Filmkritiker Marian Wilhelm, der extra die Reise nach Prag angetreten ist, um Die Odyssee in dem Format anzusehen, die Nolan dafür auserkoren hat: In einer 70mm-Imax-Projektion – die Erfahrung war spektakulär, die Immersion komplett. Außerdem geht es um Nolans Analog-Fetisch, der sich auch in den penibel ausgesuchten Schauplätzen niederschlägt – einer davon liegt allerdings in einem Konfliktgebiet in der Westsahara. Und wir sprechen über die schöne Helena, die Online-Diskurse rund um die Besetzung, und darum, warum Odysseus, der im Epos kein "Kostverächter" (D. Priesching) war, bei Nolan so trübselig und keusch ist.
Die Hälfte des Jahres ist schon vorüber, Zeit für uns, eine erste Bilanz zu ziehen. Welche Serien sind die absoluten Highlights des Jahres, welche haben uns maßlos enttäuscht und welche Produktionen stehen in den nächsten sechs Monaten an? Doris Priesching und Michael Steingruber ziehen gemeinsam mit Serienfans aus der STANDARD-Redaktion ein Fazit
Jahrelang saß Max Cady zu Unrecht im Gefängnis. Jetzt kommt er frei und nimmt Rache an der Anwältin Anna Bowden ihrem Mann, den Staatsanwalt Tomdie ihn damals hängen ließen. Und seine Rache ist fürchterlich. Das ist der Inhalt von Kap der Angst. Zum ersten Mal wurde der Stoff 1962 verfilmt mit Robert Mitchum als legendärem Schurken und Gregory Peck als Anwalt. 1991 ließ es Robert De Niro krachen, sein spießiges Gegenüber war Nick Nolte. Apple TV hat daraus eine Serie gemacht. Den Oberbösewicht spielt dieses Mal Javier Bardem, er bekommt mit Amy Addams als taffe Anwältin eine würdige Gegnerin. Bardem kann böse, sagt Rayd Khouloki. In dieser Rolle sieht er ihn trotzdem falsch. Insgesamt kann der Filmwissenschafter dem Serienremake aber einiges abgewinnen. Horrorelemente, Mystery und Amy Addams in der Hauptrolle hält er für durchaus gelungen. Doris Priesching und Michael Steingruber stellen in der neuen Folge von Serienreif die Fragen.
Zum Serienfinale von Euphoria gehen die Meinungen auseinander. Für die Einen ging die HBO-Serie um drogensüchtige Jugendliche würdig und recht zu Ende, andere fällen ein vernichtendes Urteil: Zendaya, Sydney Sweeney, Jacob Elordi, Hunter Schafer & Co. hätten das schlechteste Finale seit Game of Thrones geboten. Filmwissenschafterin Andrea Braidt stimmt zu – aber nur zum Teil. Die dritte Staffel enttäuschte, hält aber auch großartige Szenen bereit. Andrea Braidt beim ultimativen Euphoria-Check mit Doris Priesching und Michael Steingruber.
Eine Workplace-Mockumentary mit politisch inkorrektem Humor - das klingt im ersten Moment nicht gerade innovativ. Doch "Shit Show" auf RTL+ gewährt nicht nur einen überzeichneten Blick hinter die Kulissen der fiktiven Dating-Show "Toxic Attraction", sondern thematisiert auch Misstände in der Medienbranche. Inwiefern das gelungen ist, ob RTL auch zu Selbstironie fähig ist, und welche Serien sich sonst noch mit den Produktonen von Reality-Formaten befassen, besprechen Doris Priesching und Michael Steingruber mit ihrer Kollegin und Reality-TV-Auskennerin Marlene Blaha.
Zwanzig Jahre nach Der Teufel trägt Prada klettert die Fortsetzung Richtung Spitze der weltweiten Kinocharts. Was fasziniert am Original? Die Mode, die Bissigkeit oder doch nur Meryl Streep? Welches Licht wirft Der Teufel trägt Prada 2 auf die zwei vergangenen Jahrzehnte, in denen sich die Modewelt, der Journalismus und das Frauenbild massiv verändert haben? Welche Rolle spielen dabei Tech-Bros und KI-Models aktuell und in der Zukunft? DER STANDARD-Moderedakteurin Anne Feldkamp gibt Einblicke in ihre Arbeit am Rande der Laufstege dieser Welt und steht Rede und Antwort im Gespräch mit Serienreif-Host Doris Priesching und Serienreif-Film-Edition-Initiatorin Valerie Dirk. Nur so viel: Wir alle fanden die Fortsetzung um Vieles interessanter als den ersten Teil.
Was den Song Contest betrifft, sei er ein "Hooligan im positiven Sinne", sagt Dinko Feijzuli. Soll heißen, der größte Musikwettbewerb der Welt beschäftigt ihn nicht nur eine Woche lang, sondern das ganze Jahr über. Feijzuli ist im Hauptberuf Chefredakteur des Branchenmagazins Medianet. Als leidenschaftlicher Beobachter weiß er genau, wo beim ESC die Grenzen zwischen Popkultur und politischem Statement verschwimmen. Wie aus dem TV-Spektakel ein globaler Safe Space wurde, welche Bedeutung Nicole, Thomas Forstner und Johnny Logan für Dinko Feijzuli und die queere Community haben und ob sich der krisengeschüttelte ORF eine Imageverbesserung erwarten darf, klärt Doris Priesching im Gespräch.
Wie trainiert man eine Katze? Werden Kühe für den Film gecastet? Warum eignen sich Hunde für den Film so besonders gut, Papageie hingegen gar nicht? Die Schauspielerin Doris Schretzmayer spielt in Die Maiwald im ZDF eine Tierärztin auf der Alm. In der neuen Folge von Serienreif verrät sie im Gespräch mit Doris Priesching und Michael Steingruber, worin die Herausforderungen beim Drehen mit Tieren bestehen, warum Tiere nicht auf Text, sondern auf pure Energie reagieren und weshalb sie heute – anders als vor 20 Jahren – nach einem Dreh im eiskalten Fluss ein heißes Fußbad einfordert. Hören Sie rein, wenn Doris Schretzmayer über den Zeitdruck beim Dreh, den gefährlichen Mythos der "Powerfrau" und die heilende Wirkung von Eskapismus in Serien spricht.
Wie haben wir uns in der Oscar-Nacht wachgehalten – zumal die Gala nicht gerade für große, historische Momente gesorgt hat? Ein paar Ausreißer waren zwar dabei – die Oscars an "Aunt Gladys" Amy Madigan und an die erste Kamerafrau überhaupt, Autumn Durald Arkapaw, sowie nicht eine, sondern zwei Showeinlagen. Aber sonst? Die weltbewegenden Reden blieben aus, niemand schrie (wie Michael Moore einst): "We don't want this war, Mr. Bush!" Der Name Trump kam niemandem über die Lippen, stattdessen teilte Host Conan O'Brien gegen die Streamer aus. Die Favoriten One Battle After Another und Sinners wurden fair mit Preisen bedacht, außer einer: der Pechvogel der Saison Timothée Chalamet. Die STANDARD-Oscar-Tickerer Jakob Thaller und Valerie Dirk sprechen in der vierten Edition Film von Serienreif – dem STANDARD-Serien-Podcast wieder mit dem Oscar-Experten Otto Römisch, der in der Nacht auf Montag nur wenige hundert Meter von der Redaktion entfernt die Oscar-Gala im Gartenbaukino kommentierte. Gemeinsam lassen wir das Hollywoods Megaevent Revue passieren und fragen uns: Was wünschen wir uns in Zukunft eigentlich von den Oscars?
Ist Österreich noch immer das Zentrum des "feel bad cinemas", wie der US-Filmkritiker Dennis Lim vor 20 Jahren schrieb? Oder hat sich das hiesige Kino aus der Tradition Michael Hanekes und Ulrich Seidls herausgewunden und macht nun mit weniger pessimistischen Filmen über die Alpenbewohner und -bewohnerinnen von sich reden? Was gibt es derzeit für Trends und Stimmen? Darüber unterhalten sich Valerie Dirk und Doris Priesching in der dritten Edition Film von Serienreif – dem STANDARD-Serien-Podcast mit dem Diagonale-Leitungsduo Claudia Slanar und Dominik Kamalzadeh. Die beiden führen dabei durch das Programm der Diagonale, das mit einem hübschen Strauß an filmischen Angeboten zwischen Experimentalarbeiten, Dokus und Spielfilmen aufwartet. Vor dem Hintergrund der politischen Verwerfungen auf der diesjährigen Berlinale geht es auch um Festivalpolitik und die Sparzwänge, mit denen die hiesige Kulturszene konfrontiert ist. Die Diagonale – Festival des österreichischen Films macht zwischen 18. und 23. März jedenfalls das Angebot, zu einer Entdeckungsreise in Austro-Filmgalaxien aufzubrechen, die viel diverser und internationaler sind als man meinen möchte.
In der neuesten Ausgabe von Serienreif – dem STANDARD-Serien-Podcast herrscht frostige Stimmung statt heißer Romantik. Während der zweite Teil von Bridgerton ab 26. Februar die vierte Staffel zu einem erwartbaren Happy-end bringen dürfte, ziehen Filmwissenschafterin Melanie Letschnig mit Doris Priesching und Michael Steingruber eine ernüchternde Bilanz der neuen Folgen. Vom einst so lustvollen Balztanz im Regency-Chic ist wenig übrig geblieben. "Ziemlich eindeutig sind ihnen die Ideen ausgegangen", lautet das ernüchternde Fazit der Runde. Was zu Beginn noch als frischer Wind im Kostümgenre galt, wirkt nur noch repetitiv und leblos. Nichts an der Umsetzung scheint wirklich zu zünden. Die Figuren sind lieblos gezeichnet, an der Dramaturgie hapert es gewaltig. Nur die Kostüme sind prächtig wie eh und je. Aber reicht das? Warum der Lack bei Netflix' einstigem Prunkstück so gründlich ab ist und ob für die kommenden vier Episoden überhaupt noch Hoffnung besteht, erfährt ihr in der neuen Folge.
16 Nominierungen hat der Vampirfilm Sinners von Ryan Coogler erhalten. So viel wie kein Film zuvor in der Oscar-Geschichte. Sind die vielen Nominierungen gerechtfertigt? Ist das der Moment, in dem endlich das Schwarze Hollywood gewürdigt wird? Ist Michael B. Jordan wirklich besser als Timothée Chalamet, der für Marty Supreme (Kinostart 23.2.) als Favorit in der Hauptdarstellerkategorie gilt? Warum bekommen Schauspieler unter 30 keine Oscars (im Gegensatz zu Schauspielerinnen) – und was hat es mit der neuen Oscar-Kategorie Casting auf sich? Darüber und über viele Fragen mehr rund um die Oscarnominierungen sprechen Valerie Dirk und Doris Priesching mit dem Oscar-Experten und Gartenbaukino-Programmgestalter Otto Römisch.
Das Serienjahr 2025 war gespickt mit Highlights - Stranger Things, Adolescence oder Severence sind nur einige wenige Beispiele. Auch 2026 verspricht viele unterhaltsame Stunden. Nach einem kleinen Rückblick auf das vergangene Jahr, verraten Doris Priesching und Michael Steingruber, worauf sich Serienfans in den kommenden Monaten freuen dürfen. Von der realistischen Krankenhausserie The Pitt über eine Fortsetzung der Kult-Sitcom Malcolm mittendrin bis hin zu Kommissar Rex und Braunschlag 1986 ist für alle Geschmäcker etwas dabei.
Auf die Skiakademie in Gastein werden nur die besten der besten aufgenommen. Die jungen Talente trainieren hart für ihren Traum: eine Karriere im Skirennsport. Doch nicht alles läuft spitzenmäßig in der fiktiven Kaderschmiede der Serie "School of Champions". Missbräuchliches Verhalten von Mitschülern und Trainern, ökomonische Zwänge und finanzielle Schwierigkeiten sowie toxische Männlichkeitsbilder und Homophobie. Druck auf allen Ebenen. Ob die Serie, deren zweiten Staffel am 24. Jänner auf ORF On startete, die Wirklichkeit gut widerspiegelt, verrät Skirennlegende Nicola Werdenigg im Gespräch mit Doris Priesching und Michael Steingruber.
Die Serie Mozart/Mozart entstaubt die Geschichte der Familie Mozart radikal. Im Zentrum steht ausnahmsweise nicht das Genie Wolfgang Amade, sondern die Schwester Maria Anna und mit Marie Antoinette eine Figur, die das historische Klischee der "most hated woman" sprengt. Verena Altenberger spielt Königin nicht als snobistische Herrscherin, sondern als lebenslustiges, unangepasstes und frivoles Luder, das im Milchbad politische Pläne schmiedet. Wie die Schauspielerin mit misogyner Geschichtsschreibung aufräumt, ihre Rolle durch Lümmeln und spezielle Muskelübungen aufpeppte, warum sie den Filmstandort Österreich massiv bedroht sieht und sich nach wie vor für #MeToo stark macht, erzählt sie Doris Priesching und Michael Steingruber in der neuen Folge von Serienreif.
Fans von Stranger Things haben lange auf die fünfte und finale Staffel der Horror-Serie gewartet. Seit Ende November sind zumindest vier Folgen auf Netflix verfügbar. Teil 2 kommt am 1. Jänner 2026. Mit 59,6 Millionen Views innerhalb von fünf Tagen seit Veröffentlichung des ersten Teils von Staffel 5 belegte Stranger Things in den Netflix-Wochencharts. Was macht die Faszination aus der Serie aus? Welche Rolle spielt dabei Nostalgie? Wie wirkt sich der Hype um die Serie auf die Popkultur aus und wie gut gelungen ist die finale Staffel im Vergleich zu den vorangegangenen? Diese und weitere Fragen beantwortet Popkultur- und Horrorexperte Andy Reiter im Gespräch mit Doris Priesching und Michael Steingruber.
Erst One Battle After Another, dann Bugonia und nun Ari Asters Eddington. Drei Filme laufen derzeit im Kino, die die "messy politics" der Covid- und Trump-Ära mit einer guten Prise schwarzem Humor auf die Leinwände bringen. Ex-Viennale und -Filmmuseum-Chef Alexander Horwath hat sie alle gesehen und ist – auch als Regisseur des Doku-Essayfilms Henry Fonda for President – ein wahrer Kenner Hollywoods. Deshalb sprechen Valerie Dirk und Doris Priesching mit ihm in der ersten "Film Edition" in Serienreif über das chaotische politische Kino in chaotischen Zeiten, den Hang zur Groteske und über die Liebe von Film und Serien für Paranoiker und Verschwörungstheoretiker. Seit Akte X hat sich die Darstellung von Schwurblern nämlich radikal geändert.
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