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Published by Westdeutscher Rundfunk
Eine unterhaltsame Reise durch das faszinierende Universum der klassischen Musik - für Liebhaber:innen und Neueinsteiger:innen. Michael Lohse und sein Team erzählen die Geschichten hinter den Meisterwerken: Pointen, Fakten, Hintergründe.
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Ein Museumsbesuch schreibt Musikgeschichte: Mussorgski sieht die Bilder seines verstorbenen Freundes Viktor Hartmann – und verwandelt sie in einen Klavierzyklus, der zum Welterfolg wird.
 Von Philipp + Lohse Quiring.
Schubert macht Urlaub – und bekommt einen Auftrag mit Sonderwünschen: Kontrabass statt zweiter Geige und bitte Variationen über seinen Hit „Die Forelle“. Daraus wird eines seiner beliebtesten Kammermusikwerke. Von Christoph Vratz.
Musikkritiker Hugo Wolf kann ziemlich gnadenlos austeilen. Dann wechselt er die Seiten – und schreibt im Schaffensrausch 53 Mörike-Lieder. Kleine Form, ganz groß. Von Christoph Vratz.
Casanova nennt den Fandango den „wollüstigsten Tanz der Welt“. Ausgerechnet der Mönch Antonio Soler macht daraus ein halsbrecherisches Cembalostück – zwölf Minuten Verführung und Virtuosität. Von Volker Sellmann.
Kitsch-Radar einschalten: In Mascagnis „Cavalleria rusticana“ schluchzen die Streicher und kochen die Leidenschaften von Bauern über. Doch immer wieder zerreißt Mascagni die schöne Dorfidylle – bis zur Katastrophe ... Von Nick Sternitzke.
„Man kann nicht immer schweren, dunklen Bordeaux trinken“, findet Max Reger – und greift zu Mozart. Seine Mozart-Variationen zeigen den vermeintlichen Schwergewichtler von seiner leichtesten Seite. Von Christoph Vratz.
Lieblingskomponist Hindemith? Hört man selten. Sein Streichquartett op. 16 zeigt, wie ungerecht das ist: ein rebellisches Frühwerk voller Energie – und mit einem langsamen Satz, der unter die Haut geht. Von Michael Lohse.
Göttervater Wotan will alles kontrollieren. Doch in Wagners „Walküre“ widersetzt sich ausgerechnet seine Lieblingstochter Brünnhilde – und aus dem Machtspiel des „Ring“ wird eine Familienkatastrophe mit Welthit. Von Christoph Vratz.
Beethoven als Hitverwerter: Für sein „Gassenhauer-Trio“ nimmt er einen Opern-Ohrwurm, den damals in Wien alle kennen. Heraus kommt Kammermusik mit Publikumsfaktor – leicht, witzig und trotzdem typisch Beethoven. Von Michael Lohse.
Oper zum Reinbeißen: Nach Bellinis „Norma“ ist sogar ein Pastagericht benannt. Die berühmteste Arie daraus kennt fast jeder – doch „Casta Diva“ ist mehr als schöne Melodie: vokales Krisenmanagement. Von Nick Sternitzke.
Die 8 muss eine Glückszahl sein: Dvořáks 8. Sinfonie klingt nach Sonnenschein, Waldspaziergang und Melodien im Überfluss. Dabei beginnt dieses heitere Meisterstück ausgerechnet in Moll. Von Michael Lohse.
Verbotene Bücher, vom eigenen Vater angezeigt: Hans Werner Henze weiß früh, was falsche Autorität bedeutet. In „Voices“ macht er daraus Musik als Widerstand – wild, unbequem und voller Stimmen aus aller Welt. Von Ben Süverkrüp.
Kennedy, Churchill, Tito: Chopins Trauermarsch ist der Soundtrack für Staatsbegräbnisse. Dabei ist dieser Welthit nur die Single-Auskopplung einer Klaviersonate – rätselhaft, düster und alles andere als harmlos. Von Michael Lohse.
Ein Leben im Schatten Beethovens: Ferdinand Ries war Schüler, Sekretär und Biograf des Genies. Aber seine 7. Sinfonie klingt nicht nach Fußnote – sondern nach einem Komponisten, der endlich selbst gehört werden will. Von Christoph Vratz.
Ein Bauernhaus in Toblach, eine zugige Holzhütte – und Musik an der Grenze zum Unendlichen: Mahlers 9. Sinfonie klingt wie ein Abschied, aber auch wie ein letzter großer Liebesbrief an die Welt. Von Christoph Vratz.
One-Hit-Wonder der Klassik: Max Bruch schreibt mit seinem ersten Violinkonzert einen Welterfolg – und leidet den Rest seines Lebens darunter. Denn das Publikum will immer nur dieses eine Stück hören.
 Von Michael Lohse.
Mondschein mit Ohrwurm-Garantie: Claude Debussys „Clair de Lune“ gehört zu den berühmtesten Klavierstücken der Welt. Dabei vergessen wir schnell, dass der Mond nur ein Teil einer viel größeren Klanglandschaft ist.
 Von Dominik Mercks.
„Germany, twelve points!“ Europa wächst musikalisch schon lange vor dem ESC zusammen. Johann Sebastian Bach macht in seinen „Englischen Suiten“ aus französischen, italienischen und deutschen Einflüssen ein barockes Feuerwerk. Von Christoph Vratz.
Hat Tschaikowsky mit seiner 6. Symphonie seinen eigenen Nachruf komponiert? Die „Pathétique“ klingt wie ein musikalisches Requiem – und nur neun Tage nach der Uraufführung ist der Komponist tot. Von Michael Lohse.
Dieser Welthit überstrahlt alles: „Dein ist mein ganzes Herz“. Doch hinter der Arie steckt mehr als Operettenkitsch – Lehár erzählt von gescheiterter Liebe und einer Welt, die aus den Fugen gerät.
 Von Nick Sternitzke.
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