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Published by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
«Heute Morgen» ist die Morgeninformation von Radio SRF. Die Sendung liefert die wichtigsten News aus der Schweiz und aus aller Welt. «Heute Morgen» berichtet über relevante Ereignisse aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, ordnet ein und zeigt Hintergründe auf. Wer die Sendung hört, weiss was in der Nacht passiert ist und was sich am Tag abzeichnen wird.
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Bei den Parlamentswahlen fahren die Demokraten einen überragenden Sieg ein. Sie übernehmen die Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat. Die weiteren Themen: · Der spanische Verkehrsminister gibt seinen Rücktritt bekannt. Dies nach dem Zugunglück mit 69 Toten vor knapp einer Woche. · Das Parlament in Grönland hat dem Sicherheits- und Verteidigungsabkommen mit den USA zugestimmt. · Kanada lässt die U20-Eishockeyteams aus Russland und Belarus im Dezember nicht an der Weltmeisterschaft teilnehmen.
Wenige Stunden bevor in den ganzen USA die Wahllokale für die Midterms öffnen, ist die Trump-Regierung mit einem Eilantrag vor dem höchsten Gericht gescheitert. Es geht um 20'000 Briefwahlstimmen in Kalifornien. Weitere Themen: · Die Eidgenössische Finanzkontrolle rüffelt DIE Bundesbehörde, die sich um die Immobilien der Armee kümmert. Die Armee will aufrüsten - und deshalb künftig Gebäude wieder nutzen, die sie im Moment nicht selber braucht. Dabei fehle jedoch eine Strategie, kritisiert nun die EFK. · Der US-Computerhersteller Apple vermeldet für das vergangene Geschäftsjahr einen Rekordgewinn von 132 Milliarden US-Dollar. Das sind 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Basis des Apple-Erfolges sind weiterhin die iPhone-Verkäufe.
Brennende Autos, geplünderte Läden, Angriffe auf Polizei und Rettungskräfte: Am Wochenende kam es in Zürich und Basel am Rande von Protesten zu Krawallen. Wer hat dazu aufgerufen und wie reagiert die Politik? Weitere Themen: ⦁ Die amtierende Präsidentin Iliana Jotowa hat in Bulgarien die Stichwahl um die Präsidentschaft gewonnen. Laut Hochrechnungen kommt sie auf etwa 57 Prozent der Stimmen. Jotowa kommt aus dem linken Lager und gilt als russlandfreundlich. ⦁ Lisa Mazzone, die Parteipräsidentin der Grünen, will wieder ins Parlament: Sie wolle nächstes Jahr im Kanton Genf für den Ständerat und den Nationalrat kandidieren, sagte Mazzone den Tamedia-Zeitungen. Bei den letzten Wahlen vor drei Jahren wurde sie als Ständerätin abgewählt. ⦁ In den USA hat eine Bundesrichterin die Trump-Regierung gestoppt. Die Regierung wollte verhindern, dass das Resultat der Zwischenwahlen in Alaska beglaubigt wird, falls die Kandidatin der Demokraten gewinnt. Die Richterin hat die vorsorgliche Klage abgewiesen, weil viele Wahlberechtigte ihre Stimme schon abgegeben hätten. Hintergrund ist eine mögliche Namensverwechslung: Sowohl der bisherige republikanische Senator als auch ein parteiloser Kandidat heissen Dan Sullivan. Die Republikaner vermuten, der parteilose Sullivan trete nur an, um Wählerinnen und Wähler zu verwirren. ⦁ Der Italiener Kimi Antonelli ist neuer Formel-1-Weltmeister. Mit seinen 20 Jahren ist er der jüngste Formel-1-Weltweister der Geschichte. Antonelli sicherte sich den Titel am Sonntag im Mercedes mit einem 3. Platz beim Grossen Preis von Mexiko.
Täglich beschiesst Russland die Ukraine mit Drohnen und Raketen. Brisant: In deren Trümmern finden die ukrainischen Behörden immer wieder auch Bauteile von Schweizer Firmen. Obwohl internationale und Schweizer Sanktionen, die Lieferungen von Bauteilen nach Russland verbieten. Weitere Themen: · Binance, die weltgrösste Handelsplattform für Kryptowährungen ist gehackt worden: Binance hat den Vorfall selbst bestätigt. Möglicherweise sei der Laptop eines Mitarbeiters angegriffen worden. Über diesen könnten dann Krypto-Auszahlungen getätigt worden sein. Der Schaden belaufe sich auf rund 6,3 Milliarden US-Dollar. · Bei der Parlamentswahl in Israel sind nun alle Stimmen ausgezählt: Sitzverschiebungen hat es keine mehr gegeben, das meldet die Wahlkommission. Damit bleibt es dabei: Keines der beiden grossen Lager hat eine absolute Mehrheit im Parlament. Weder die rechte Regierungskoalition von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, noch die Opposition von Gadi Eisenkot. · Der britische Schauspieler Patrick Stewart ist tot: Er starb mit 86 Jahren nach einer Alzheimer- und Demenz-Erkrankung. Weltweit bekannt wurde Stewart durch seine Rolle als Jean-Luc Picard in Star Trek.
In der Nacht haben spanische Rettungskräfte mit Flutlichtern die Wracks der Zugwagen durchsucht. Die Behörden befürchten, dass sich darin noch weitere Opfer befinden. Die weiteren Themen: · Nach seiner Flucht in die USA hat sich Flavio Bolsonaro zum Anführer Brasiliens erklärt. Er behauptet, sein Gegner Lula habe nur durch Wahlbetrug gewonnen. Zuerst hatte Bolsonaro geschrieben, er sei der wahre Präsident Brasiliens – diese Version hat er aber wieder gelöscht. · Die US-Notenbank Fed lässt den Leitzins unverändert bei 3.75 bis 4 Prozent. Aktuell verharre die Inflation auf einem hohen Niveau, sagt die Fed – und versichert, sie werde für Preisstabilität sorgen. · Kanada wird nun offenbar doch nicht assoziiertes Mitglied der EU. Der Begriff kommt im neuen Entwurf für die Abschlusserklärung zum EU-Kanada-Gipfel nicht mehr vor.
Nach der Schicksalswahl in Israel zeigen die Hochrechnungen: Niemand erreicht eine klare Mehrheit. Damit dürfte die Regierungsbildung schwierig werden. Die Likud-Partei des bisherigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu kann bei der Parlamentswahl in Israel zwar die meisten Sitze für sich gewinnen. Sein Lager, ein Bündnis aus rechten, rechtsextremen und ultraorthodoxen Parteien, verpasst aber die absolute Mehrheit, zeigen die Hochrechnungen. Auch Netanjahus wichtigster Rivale, Gadi Eisenkot, verfehlt eine absolute Mehrheit im Parlament. Ausserdem in der Sendung: - Nach seiner Wahlniederlage in Brasilien soll der unterlegene Präsidentschaftskandidat Flávio Bolsonaro in die USA geflohen sein. - Emotionaler Abschied: Stan Wawrinkas Tennis-Karriere ist nach einer Niederlage an den Swiss Indoors in Basel zu Ende.
Heute wird in Israel gewählt. Die Stimmberechtigten entscheiden, ob das rechts-religiöse Regierungslager um Benjamin Netanjahu an der Macht bleibt oder ob es von der liberaleren Opposition abgelöst wird. Die Reportage aus Tel Aviv. Weitere Themen: · Frankreichs Regierung reagiert auf die Massenproteste in den letzten Wochen. Sie verspricht unter anderem mehr Geld für die Sanierung von Schulen und Universitäten sowie hunderte zusätzliche Stellen für Lehrpersonen. · Die Sparmassnahmen des Bundes drohen den digitalen Wandel auszubremsen. Neustes Beispiel ist ein wichtiges IT-System beim Staatssekretariat für Migration, das erneuert werden müsste. Die eidgenössische Finanzkontrolle warnt vor Verzögerungen und Mehrkosten. · Nach der Präsidentschaftswahl in Brasilien anerkennt die Partei des unterlegenen Kandidaten Flavio Bolsonaro das Ergebnis. Er selbst will das Resultat laut eigenen Angaben anfechten und wirft Sieger Luiz Inacio Lula da Silva Machtmissbrauch vor. · Das Schweizer Jugendwort des Jahres: «Würd mi» schafft es auf den ersten Platz. · Der englische Stürmer Harry Kane ist Weltfussballer des Jahres. Weltfussballerin wird die spanische Mittelfeldspielerin Alexia Putella.
Nach 14 Jahren kommt es in Serbien zum Machtwechsel: Die neu gegründete Liste der Studierenden gewinnt bei den Parlamentswahlen die Mehrheit der 250 Parlamentssitze. Ex-Präsident Aleksandar Vucic hat seine Niederlage eingestanden. Weitere Themen: · Auch Brasilien hat gewählt: Der linke Präsident Lula da Silva hat eine Stichwahl gewonnen und bleibt damit für eine weitere Amtszeit Präsident von Brasilien. Sein Konkurrent, Flavio Bolsonaro, will das Ergebnis nicht anerkennen und fordert, die Wahl müsse annuliert werden. · In Venezuela ist die Regierungskritikerin Maria Corina Machado nach fast einem Jahr im Ausland zurückgekehrt. Die Friedensnobelpreisträgerin forderte rasche Neuwahlen. · In Bulgarien kommt es zur Stichwahl um das Präsidentenamt. Am kommenden Sonntag treten die beiden Bestplatzierten, Ilijana Jotowa und Andrej Gjurow, gegeneinander an.
Wäre vor zwölf Tagen abgestimmt worden, wäre die Feuerwerksinitiative klar angenommen worden. Zudem käme es zu einer Pattsituation mit leichtem Ja-Vorsprung bei der Initiative gegen die Heiratsstrafe und bei den Änderungen zum Kriegsmaterialgesetz. Einen Patt gäbe es auch bei der Finanzierung der 13. AHV-Rente, diesmal aber mit einem leichten Nein-Vorsprung. Damit würden die Stimmberechtigten bei drei der vier Vorlagen entgegen den Empfehlungen von Bundesrat und Parlament stimmen. Und: Der Countdown läuft für die SVP: Noch sechs Stunden bleiben für alle, die aufs offizielle Ticket wollen für die Nachfolge von Bundesrat Guy Parmelin.
Der Luzerner SVP-Nationalrat Franz Grüter will nicht für die Nachfolge des abtretenden Bundesrats Guy Parmelin kandidieren. Das sagte der 63-Jährige in einem Interview mit dem «Boten der Urschweiz». Morgen Mittag läuft die Bewerbungsfrist ab. Bisher gibt es zwei Kandidierende. Weitere Themen: · Neu entdeckte Sicherheitslücken in der Programmiersprache PHP könnten Millionen von Websites weltweit betreffen, darunter auch Angebote in der Schweiz. · Eine Schweizerin und eine Österreicherin, die vor eineinhalb Jahren in Niger entführt worden waren, sind offenbar wieder frei. Laut den Nachrichtenagenturen AFP und Reuters halten sich die beiden Frauen derzeit in Bengasi in Libyen auf. · Der Krieg im Sudan hat eine der schwersten humanitären Krisen der Welt ausgelöst. Die UNO und die Schweiz haben nun in Genf versucht, einen Friedensprozess anzustossen. Die Gespräche blieben jedoch ohne konkretes Ergebnis.
In Oslo trafen sich gestern der ukrainische Präsident Selenski und der US-Sondergesandte Witkoff zu Gesprächen über eine Beendigung des russischen Angriffskrieges. Nach angespannten Wochen für die Beziehungen zwischen der Ukraine und den USA sind die beiden Länder wieder an einem Tisch gesessen. Weitere Themen: · Das Kernkraftwerk Gösgen ist wieder am Netz und wird langsam hochgefahren. Der Reaktor war am Dienstagmorgen wegen einer Unterspannung automatisch abgeschaltet worden. · Der Autohersteller Tesla und die Raumfahrt-Firma SpaceX prüfen einen Zusammenschluss.
Nach den Protesten in Frankreich sind auch in weiteren europäischen Ländern Tausende auf die Strasse gegangen. Das hängt mit der medialen Aufmerksamkeit zusammen, aber auch mit ähnlich gelagerten Problemen. · Der Streit zwischen Selenski und Trump geht in eine nächste Runde. Der ukrainische Präsident wirft der US-Regierung vor, Waffenlieferungen an die Ukraine absichtlich zu blockieren. Gleichzeitig hat Trump erneut beklagt, Selenski sei bei den Bemühungen um Frieden keine Hilfe. · Bei einem schweren Unwetter in Spanien sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. In den Regionen Valencia und Alicante sind Strassen, Häuser und Campingplätze überschwemmt worden. Auch auf Mallorca und Ibiza gab es Überschwemmungen. · Drei Angehörige der Schweizer Armee haben sich bei einem Bootsunfall auf dem Vierwaldstättersee verletzt. Die Militärjustiz hat eine Untersuchung eingeleitet.
Die Bilder des brennenden Rathauses von Limoges und andere Bilder der Gewalt gingen am Wochenende um die Welt. Besonders in Paris kam es am Abend wieder zu Ausschreitungen und Plünderungen. Wir fassen die Lage in Frankreich zusammen und haben Reaktionen aus der Politik. Weitere Themen: · Die grösste Sicherheitsfirma der Schweiz, Securitas, hat Mitarbeitende in der Zentralschweiz über Jahre hinweg zu lange und zu oft arbeiten lassen. Das zeigen Recherchen von SRF Investigativ und SRF Data. Fachleute sprechen von gravierenden Missständen und einem systematischen Verstoss gegen das Arbeitsrecht. · Der Schweizer Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli trennt sich überraschend von Konzernchef Adalbert Lechner: Lechner verlasse das Unternehmen mit sofortiger Wirkung, teilte der Konzern heute mit. Die operative Leitung übernehme interimistisch Dieter Weisskopf, der ehemalige Konzernchef. Lindt & Sprüngli hat sich zuletzt im Geschäft mit der Schokolade schwer getan. · Bei einem Brand auf einem Militärstützpunkt in der kanadischen Provinz Alberta sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. 39 Personen sind verletzt, 19 von ihnen sind in kritischem Zustand. Ein Buschfeuer habe wegen Sturmböen plötzlich grosse Distanzen überwunden und ein Übungsgelände erreicht, erklärte der zuständige Kommandant. · Wie kann verhindert werden, dass weltweit Tier- und Pflanzenarten verschwinden? Darüber brüten ab heute die Teilnehmenden der Weltnaturkonferenz in Armenien. Die beteiligten Staaten haben sich zum Ziel gesetzt, den weltweiten Artenschwund bis 2030 zu stoppen.
Mit dem Herbst beginnt auch wieder die Grippezeit. Und wie jedes Jahr rufen die Behörden zur Grippeimpfung auf. Explizit empfohlen wird sie für Menschen über 65 und für Personen mit erhöhtem Risiko. Was bringt die jährliche Grippeimpfung? Fachleute und das Bundesamt für Gesundheit sind sich uneins. Weitere Themen in dieser Sendung: · US-Präsident Donald Trump kritisiert den ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenski. Dies, weil die Ukraine wieder russische Ölraffinerien angreift. Selenski erklärte eine Energie-Waffenruhe für beendet – weil sich Russland nicht daran gehalten habe. · Interpol hat ein weltweites Netzwerk zerschlagen, das Missbrauchsdarstellungen von Kindern verbreitet hat. Bei Razzien zwischen März und September haben Ermittler in 17 Ländern 95 Verdächtige festgenommen, teilt Interpol mit. · Nach einem Cyberangriff auf eine Softwarefirma für Pensionskassen gibt es nun eine weitere Pensionskasse, die betroffen ist: die Pensionskasse der Stadt Zürich. Auch bei ihr sind Personendaten von Versicherten gestohlen worden. Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass mehrere Pensionskassen von diesem Cyberangriff betroffen sind.
Anfang Monat wurde eine Cyberattacke auf den Schweizer Weltraumkonzern Beyond Gravity bekannt. SRF-Recherchen zeigen jetzt: Die Verantwortlichen vermuten China hinter dem Angriff. Offenbar sind Daten abgeflossen. Beyond Gravity stellt Satelliten- und Raketentechnologie her und gehört dem Bund. Bereits Anfang Oktober hat das Unternehmen über die Cyberattacke informiert und erklärt, dass mutmasslich ein «hochprofessioneller Akteur» dahinter stecke. Recherchen von SRF zeigen jetzt, dass Beyond Gravity und der Bund von China als Angreifer ausgehen. Ausserdem in der Sendung: · Alliance Care, der Schweizer Dachverband der Pflege, hat sich aufgelöst und Konkurs angemeldet · Die Ukraine kann nur noch eingeschränkt vom Satellitensystem Starlink profitieren
In einer Operation wurde dem Oberhaupt der katholischen Kirche der rechte untere Lungenlappen entfernt. Der Papst habe die Operation gut überstanden, meldet der Vatikan. Weitere Themen: Mehrere Pensionskassen berichten, dass sie Opfer eines Datenklaus geworden sind. So etwa die PK der Migros, der Post, des Bundes und der Stadt Zürich. Haben Cyberangriffe in letzter Zeit zugenommen oder täuscht der Eindruck? Die Swisscom hat vor dem Bundesverwaltungsgericht einen Sieg errungen. Das Gericht hob eine Busse der Wettbewerbskommission Weko auf. Diese war verhängt worden, weil die Swisscom beim Glasfaser-Ausbau Konkurrenten einschränke. Dem sei aber nicht so, sagt nun das Bundesverwaltungsgericht.
Mitte-Nationalrat Martin Candinas findet: Die Kontingente für Helikopter-Flüge seien nicht mehr zeitgemäss. Gleichzeitig betont er, dass man sich an die Regeln halten müsse. Gestern wurde bekannt, dass an einem Berner Helikopter-Standort mehr Helikopter starteten als erlaubt. Weitere Themen: · In Frankreich gab es gestern einen Hackerangriff der eher speziellen Art. In der Nacht auf Montag haben sich Unbekannte in die Steuersysteme mehrerer Supermarkt-Ketten gehackt und die Temperatur der Kühltruhen hochgeschraubt, teilweise bis auf 50 Grad. Der Schaden könnte immens sein. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft. · Die Zulassung für Pestizide für den Schweizer Markt dauert zu lang. Ausserdem ist sie zu bürokratisch. Zu diesem Schluss kommt die Eidgenössische Finanzkontrolle. Das zuständige Bundesamt für Lebensmittelsicherheit akzeptiert die Kritik. Man arbeite bereits an Verbesserungen. · US-Präsident Donald Trump hat sein umstrittenes Dieselabkommen mit Russland verteidigt. Es werde die Preise senken und Landwirten in den USA helfen. Das Abkommen erlaubt Diesellieferungen von Russland in die USA - trotz Sanktionen. Das Abkommen wird auch aus Trumps eigener Partei kritisiert.
In der Nacht hat die jemenitische Huthi-Miliz erneut den Flughafen der saudi-arabischen Hauptstadt Riad angegriffen. Laut den Behörden ist ein Mensch getötet und elf weitere sind verletzt worden. Es war bereits die vierte Attacke auf den Flughafen innerhalb einer Woche. Weitere Themen: ⦁ Russland habe sich vor zehn Jahren in die Brexit-Abstimmung eingemischt - das sagt der britische Premierminister Andy Burnham jetzt in einem Podcast. Er habe nach seinem Amtsantritt Nachforschungen anstellen lassen. Er warnte dabei: Russland versuche bis heute, politische Prozesse im Westen zu stören. ⦁ Der Bund gibt ab dieser Woche zusätzliches Futter aus den Pflichtlagern frei. Grund: Das Tierfutter in der Schweiz ist weiterhin knapp. Laut dem Präsident des Bauernverbandes Markus Ritter sei die Futterernte dieses Jahr - Zitat «miserabel» gewesen. Man sorge sich, wie viele Tiere man über den Winter bekomme.
Der Bundesrat plant bis 2045 Investitionen von rund 50 Milliarden Franken in Strasse und Schiene. Heute läuft die Vernehmlassungsfrist dazu ab. Es zeigt sich: Die Vorlage stösst zwar auf Zustimmung, erntet aber auch Kritik, u.a. wegen Kosten und Klimabedenken. Weitere Themen: · Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana bleibt unklar, wer die Spitalkosten für zwölf verletzte Italienerinnen und Italiener bezahlt. Die Rechnungen von rund 1,5 Millionen Franken seien weiter offen, berichtet das Westschweizer Radio und Fernsehen RTS. · Im Dezember soll in den USA die Hinrichtung eines ehemaligen Militärpsychiaters per Livestream übertragen werden. Das kündigte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth an. Der Mann hatte 2009 bei einem Amoklauf 13 Menschen getötet. Die Exekution soll durch ein Erschiessungskommando erfolgen.
Die Armee rüstet in den nächsten Jahren deutlich auf. Das Verteidigungsdepartement VBS schätzt, dass dafür bis zu 700 zusätzliche Stellen nötig sind. Möglichst viele Stellen sollen anderswo eingespart werden, doch dagegen regt sich Widerstand. Weitere Themen: · Der Französische Premierminister Sébastien Lecornu hat nach tagelangen Schülerprotesten den Demonstrierenden ein Entgegenkommen signalisiert. Bei einer Fernseh-Ansprache kündigte er Verbesserungen beim Schulbetrieb und bauliche Massnahmen an. · Fast ein drittel aller Tier- und Pflanzenarten in der Schweiz sind laut einem neuen Bericht des WWF vom Aussterben bedroht. Das seien so viele wie in keinem Nachbarland.
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Observed November 4, 2026.
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